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Das Schleifpapier
Kategorie: WerkzeugeWerkzeugbeschreibung
In Deutschland begann 1863 Carl Friedrich Schröder in Hann. Münden mit der industriellen Herstellung von Schleifmitteln auf Unterlage. Das Schleifpapier besteht aus einem Untergrund, einem Bindemittel (Kleber) und dem Schleifmittel, welches in der Regel aus Sand ist. Es gibt verschiedene Schleifpapier-Standards, die nicht vollständig vergleichbar sind. Nach dem europäischen Standard FEPA wird die Körnung in einem Schwankungsbereich der Partikelgröße definiert. Nach dem amerikanischen Standard ANSI /bzw. CAMI (Coated Abrasives Manufacturer’s Institute) wird die durchschnittliche Partikelgröße zugrunde gelegt. Dann gibt es noch die Körngrößen die durch Siebung nicht herzustellen sind. Die Bezeichnung Micron hat sich hierbei auf dem Markt durchgesetzt.
Das betrifft dann alle Korngrößen, die nicht mehr durch Siebung herzustellen sind, also ab 2500 über 8000 bis 100000. Die Bezeichnung Micron hat sich hierbei im Markt durchgesetzt.
Körnungsgröße nach CAMI
6 – 30-er Körnung = sehr grob
36 - 80-er Körnung = mittel
100 – 180-er Körnung = fein
220 - 1000-er Körnung = sehr fein ( Nassschleifpapier)
2500 - 100000-er Körnung = ultra fein ( 100000 = 0,3 Micron, dass feinste Schmittel das es momentan gibt)
Verwendung/Bedienung
Das Schleifpapier dient zum anschleifen oder abschleifen von Oberflächen und deren Beschichtungen.
Beispiele:
- Wer seinen Dielenboden aufwerten möchte, nutzt grobes Schleifpapier zum Abschleifen der Beschichtungen und zum Planschleifen der Holzdielen.
- Zum an- und abschleifen von Zargen, Türen, Fenster, eben alles was man Beschichten kann, wird überwiegend mit mittlere Körnung geschliffen.
- Feines Schleifpapier dient zum anschleifen von Untergründen, bevor man Lackierarbeiten verrichten möchte
- sehr feines Schleipapier ( Nassschleifpapier) findet seine Verwendung oft in der Autoindustrie, als Vorarbeit für das Lackieren der Karosserien.
- Ultra feines Schleifpapier findet seinen nutzen für die Oberflächenbearbeitung von Holz, Plastik und lackierten Oberflächen. Es dient nicht zum entfernen von groben Kratzern oder groben Unebenheiten, sondern um gehärteten Polymer Clay auf Hochglanz zu schleifen und zu polieren. (Eine knetartige Modelliermasse, die im Ofen bei 110°C nach ca. 25 Minuten fest wie Plastik wird)
Um möglichst effektiv mit Schleifpapier zu arbeiten, kombiniert man sie mit Arbeitsgeräten z.B. :
- Schwingschleifer finden ihre Anwendung überwiegend im an/ abschleifen von Holz und Lackoberflächen. ( er ist im Fachhandel mit verschiedenen Aufsätzen erhältlich )
- Tellerschleifer/ Langhalsschleifer sind sehr effektiv um große Flächen zu schleifen.( z.B. gespachtelte Wände)
- Dreiecksschleifer ( hat einen dreieckigen Schleifaufsatz um besser in die Ecken zu gelangen)
- Exzenterschleifer ( Hochglanzflächen fertig schleifen zum Polieren, Holzflächen fertig schleifen zum Wachsen)
- Linearschleifer ( zum schleifen von Profilen, Falzen und Radien )
- Winkelschleifer (verfügt über verschiedene Schleifaufsatz-Einsatzmöglichkeiten )
-
Rutscher ( abschleifen von Lacken und Farben )
- Bandschleifer ( planschleifen von Flächen und Hobelschläge ausschleifen )
Tipp: Heutzutage kann man nahezu jedes Schleifgerät mit einem Absauggerät kombinieren.
Dies schützt die Atemwege und hält das säubern der Umgebung in grenzen.



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