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Jan
11

Wasserschadenbeseitigung

Kategorie: Untergründe

Wasserschadenbeseitigung an der Decke.

Es ist keine  7 Monate her, da saß ich in meinem Esszimmer und wunderte mich über nicht definierbare Geräusche. Ich durchsuchte meine Wohnung nach dem Geräusch. Als ich die Küchentür öffnete, sah ich wie Wasser an einer unserer Pendelleuchten aus Metall herunterströmte. Blitzschnell schaltete ich die Sicherung aus. Nun schmiss ich etliche Handtücher zum aufsaugen auf den Boden. Durch mein schnelles Handeln gelangte kein Wasser in den Raum meines Untermieters, was den Vermieter freute und er es mir mit einem Essengutschein dankte.

Wie behebt man einen Wasserschaden?

Materialien/Wekzeuge:

  • Spachtel/Pinsel/24er Streichwalze/Teleskopstange/Abrollgitter/Abdeckmaterialien
  • Grundierung/Dispersions Farbe/Isolierfarbe (Absperrgrund)
  • Spachtelmasse je nach Schadensgrad (bei leichten Abplatzungen genügt Feinspachtel, bei stärkeren Abplatzungen, empfiehlt sich der Gebrauch von Gipsputz )
Isogrund

Isogrund

Arbeitsablauf bei leichtem Wasserschaden:

Ausschlaggebend für die Behebung eines Wasserschadens, ist die Beseitigung der Feuchtigkeit aus der betroffenen Wand oder Decke. Bei einem leichten Wasserschaden genügt es einige Tage die Heizung auf höhster Stufe laufen zu lassen und zwischen durch zu testen, ob noch Feuchtigkeit im Untergrund ist.

Wasserschaden

Wasserschaden

Tipp: Da nicht jeder in seinem Haushalt ein Feuchtigkeitsmessgerät hat, besorgt man sich vom Glaser eine kleine Glasscheibe, 10 cm mal 10 cm reicht aus und etwas Klebeband. Die dünne Glasscheibe wird mit dem Klebeband an der vom Wasser beschädigten Wand oder Decke befestigt. Sollte sich nach 6-8 Stunden Kondenswasser gebildet haben, ist im Untergrund noch Feuchtigkeit.

Sobald der Untergrund trocken ist, überprüft man mit einem Spachtel ob sich durch das Einwirken von Wasser, der Untergrund gelößt hat. Einfach mit dem Spachtel über die Oberfläche kratzen und acht geben ob sich dabei etwas lößt.  In der Regel verbleibt es bei einem leichten Wasserschaden, bei leicht bräunlichen Flecken an der betroffenen Stelle. Damit die Flecken nicht wieder durch den Dispersionsanstrich durchschlagen, ist es wichtig die betroffene Stelle großflächig mit einem isolierenden  Anstrich zu versehen. Bevor man mit den Streichen beginnt, ist es wichtig den Raum sorgfälltig abzudecken. Nachdem der Anstrich mit Isogrund getrocknet ist, kann man die Wand oder Decke in seinem Wunschfarbton streichen und sich lange daran erfreuen.

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