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Grundieren
Kategorie: Tipps und Tricks, UntergründeWozu grundiert man überhaupt?
Grundiert wird in erster Linie, um einen gleichmäßig saugenden Untergrund zu erziehlen. Dieser ist bei folgearbeiten wie zB. Streichen, Putzen oder Fliesen wichtig. Beim Streichen ist ein gleichmäßig saugender Untergrund maßgebend für die gleichmäßige Deckkraft der aufgetragenen Farbe. Die Grundierung bestimmt aber auch die Haftbarkeit sämtlicher Beschichtungen, wie Putzen, Spachtelmassen, Anstrichen, Tapeten usw. Sie bindet lose Elemente, wie Staub, sandenden Putz, ( typisch bei Altbau ) Schleifstaub und gewährleistet so die Haftbarkeit für folgende Arbeitsschritte.
Anwendungen/Beispiele:
Es gibt drei gängige Anwendungsbereiche für Grundierungen. Im Innenbereich arbeitet man mit Tiefengrund, im Außenbereich verwendet man Grundierung auf lösungsmittelhaltiger Basis und auf neu zuverputzten Oberflächen wird Putzgrund verwendet.
Beispiel für Tiefengrund ( innen):
Sie möchten Ihr Wohnzimmer zu einem Paradies machen und wollen anstatt der Raufasertapete, schöne glatte Wände haben. Die alte Tapete wird eingeweicht und entfernt, danach werden die Wände trocknen gelassen. Für die weiteren Arbeitsschritte müssen die Wände mit Tiefengrund grundiert werden.
Beispiel für Betonkontakt (Haftbrücke/Grundierung):
Sie verputzen ihre Innenräume mit Gipsputz und möchten eine Betonwand verputzen. Um eine eine ausreichende Haftbarkeit zu gewährleisten wird hier Betonkontakt aufgetragen, dieser ermöglicht dem Gipsputz sich an der Grundierten Oberfläche” festzukrallen” man spricht dabei von einer Haftbrücke.
Beispiel für außen:
Um Ihre alte Fassade neu zu streichen, ist es erforderlich sie zuerst lösungsmittelhaltig zu grundieren.
Beispiel für Putzgrund:
Sie möchten ihr Haus neu verputzen, dazu entfernen sie den alten Putz bis aufs Mauerwerk. Danach wird die Fassade von Staub und Dreck befreit ( harter Besen und Hochdruckreiniger) und anschließend ein Vorspritzmörtel aufgebracht. Jetzt kann das Haus mit einem Unterputz verputzt werden. Nach entsprechender Trockenzeit wird der Unterputz mit einem Putzgrund grundiert. Anschließend kann der Oberputz aufgetragen werden. Putzgründe können Quarzsandzusätze als Inhaltstoffe haben, dies verbessert nochmals die Haftung auf dem Untergrund vor allen auf glatteren Flächen.
Wer nicht grundiert, verliert.. . . und zwar an Qualität und Haltbarkeit.
– DO IT YOURSELF !



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