Einfach und Exakt Farbstreifen auf einen andersfarbigen Untergrund bringen
In der Folgenden Anleitung wird genau beschrieben wie diese Gestaltungstechnik von jederman ausgeführt werden kann. In diesen Beispiel soll eine weiße Wand 3 farbig blaue Streifen erhalten.
Weiße Wand mit Blauen Streifen
Materialien
weiße Farbe (bitte nicht die Billige!)
blaue Farbe
Klebebänder (3cm und 5cm Breite)
Folientesa
Malerabdeckflies oder Folie
Werkzeug
Gliedermaßstab+Bleistift
Schnurschlag
Heizkörperpinsel
kleine Rolle (Maus)
große Rolle
Abstreichgitter/Eimer
Arbeisschritte
Die Vorarbeiten
Nachdem der Fußboden abgeklebt und die Umliegenden Bauteile geschützt sind wird die komplette Wand erst einmal mit Weiß gestrichen. Hierzu wird erst der Beschnitt am Rand der Wandfläche vorgenommen, und danach die Fläche mit der großen Malerrolle zugerollt.
Ist dies erledigt wird die Wand am besten 24 Stunden Trocknen gelassen.
Im Anschluß überprüft man den Fußboden auf seine Waagerechtigkeit, das ist wichtig da wir die Maße vom Fußboden messen. Man könnte das selbe Spiel mit der Decke machen ist aber Umständlicher. Wichtig ist, das der Streifen sich Optisch gerade in den Raum einfügt. Sollte Fußboden und decke schief sein, sollte man den Mittelweg gehen – das heist anpassen.
Die Makierungen
Jetzt werden die Makierungen an die Wand gesetzt, undzwar vorn, hinten und in der Mitte (die Mitte dient als Orientierung ob die Schnurschlaglinie auch gerade ist, und nicht durchhängt). Jeweils an den äußeren beiden Makierungen wird der Schnurschlag angelegt und “geschnipst” (Bitte dafür sorgen das an der Schlagschnur nur sehr wenig Pigmente sind).
Nun sollten wir unsere Makierungslienien über die ganze Wandbreite haben.
Makierungslinien
Die Makierungslinien werden jetzt oberhalb und unterhalb abgeklebt.
Abgeklebte Streifen
Tipp: ca. 2mm luft zum Makierungstreifen lassen-damit er nach entfernen des Klebebandes nicht mehr zu sehen ist
Klebeband-Lücken füllen
Der wichtigste Teil folgt nun. Jetzt wird mit der gleichen weißen Farbe mit der vorher die Wand gestrichen wurde, die lücken zwischen Klebeband und Wand geschlossen.(denn trotz sorgfältigen andrücken entstehen diese Lücken, besonders auf Rauhfaser Tapete). Hierzu streicht man mit einem Pinsel die weiße Farbe in richtung Klebeband, sodas man die Lücke mit ihr füllt .
Schließen von Klebebandlücke
Ist dieser Arbeitschritt beendet wird die aufgebrachte weiße Farbe ca 4-6 Stunden trocknen gelassen.
Die blaue Farbe
An dieser Stelle ist es ratsam mit Folientesa den unteren Teil der Wand zu schützen, da sonst die frische weiße Wand blaue Spritzer bekommen könnte.
Danach streich man die blaue Farbe mit der Malerrolle (ob kleine oder große Rolle hängt von der breite des Streifens ab) auf den dafür vorgesehenen Bereich des Streifens.
Streifen gestrichen
Zu guterletzt wird das Klebeband vorsichtig schräg abgezogen und entstandene Schadstellen mit blau oder weißer Farbe ausgebessert. Die Ausbesserungsarbeiten sollten sich aber mit dieser Methode sehr stark in Grenzen halten !
Fertige Streifen
Perfekte blaue Streifen auf weißer Wand – Do it yourself !
Wenige Monate nachdem die Wohnung eines Freundes Renoviert wurde, entdeckte dieser an den Ecken und Kanten von Türlaibungen die mit Rauhfaser tapeziert wurden, Schäden und Dreckflecken.
Ärgerlich,- hätte er das doch mit sehr einfachen Mitteln verhindern können. Nahezu in jeden Baumarkt gibt es kleine Winkelleisten aus den verschiedensten Materialien. So gibt es zB. Eckleisten aus Aluminium, Holz oder Kunststoff die für die unterschiedlichsten Anwendungen angeboten werden.
Beschädigte Ecke
Eckwinkel auf Tür-Laibung
Arbeitsablauf:
Die Winkel- oder Kantenleisten werden auf das gewünschte Maß zugeschnitten. Danach wird der Montagekleber mittig aufgetragen und die Leiste mit ihm an die zu schützende Stelle angedrückt. Zum Abschluß wird
(es soll ja gut aussehen!) der Spalt zwischen Tapete und Leiste vorsichtig mit Acryl-Fugenmasse verfugt. Die Kanten/Winkelleisten können bei bedarf den Farben des Raumes angeglichen werden.
Durch diese einfache und preiswerte Methode werden Schäden und Flecken in Zukunft sehr stark minimiert!
Eckleisten gibt es im Baumarkt oder beim Fachhändler aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Formen. Es gibt sie breit, dünn, mit Verziehrungen, mit Motiven, aus Holz, Styropor, Styrodur, Gips und Polystyrol.
Da die Produktion von Eckleisten aus Gips ziemlich teuer ist, werden oft Leisten aus Styropor verwendet. Traditionell gesehen sollte Stuck aber aus Gips sein. Eckleisten aus Styropor sind handelsüblich 2m lang.
Materialien/Werkzeug zur Montage von Styroporeckleisten:
Materialien
Montagekleber
langes Messer oder Säge mit feinem Schneidblatt
Schleifklotz & Schleifpapier ( 80 er oder 100 er Körnung )
Leiter
Japanspachtel
Gibs Spachtelmasse
Gehrungsleere
Katusche
Tiefengrund
Lappen oder Tuch ( zum abwischen des Kleberüberschusses )
Die Vorarbeiten:
Die Ecken an denen die Eckleisten aus Styropor montiert werden sollen, müssen staubfrei sein, sonst kann es passieren das der Kleber nicht hält und die Leisten einfach abfallen.
Damit man ungehindert arbeiten kann, ist es empfehlenswert störende Möbelstücke aus dem Weg zu räumen.
Die an dem Montagekleber befindliche Spitze, wird leicht schräg mit einem Messer abgeschnitten. Mit der schrägen Spitze läßt sich der Kleber besser auftragen und verteilen.
Um unnötiges hin und her räumen des Arbeitstisches zu vermeiden, ist es praktisch den Arbeitstisch in die Mitte des Raumes zu stellen.
Man sollte schon beim Kauf der Leisten darauf acht geben, dass sie keine Riefen oder Dellen haben, was leider ziemlich oft der Fall ist. Styropor ist ziemlich anfällig für Dellen und der gleichen, deshalb sollte man darauf achten, dass die Leisten sicher transportiert werden.
Montage von Eckleisten auf gerader Strecke:
Um sich erst einmal einzuarbeiten, ist es ratsam mit einer langen Geraden anzufangen.
Beginnend an der Geraden, nimmt man eine Eckleiste und verteilt den Montagekleber auf der Rückseite der Leiste.
Damit beim andrücken der Leiste in die Ixel nicht unnötig viel Kleber an der Seite rausquillt, empfielt es sich den Kleber so weit wie möglich mittig der Leiste aufzubringen. ( siehe Bild )
Kleber-mittig
Um unnötiges verrutschen beim andrücken zu verhindern, arbeitet man sich immer vom Anfang der Leiste, Stück für Stück, bis zum Ende vor.
Vorderer Teil
Hinterer Teil
Nachdem die erste Leiste angebracht ist, wird sie ober und unterhalb mit dem Kleber verfugt. Das Verfugen hat den Zweck die Leiste zu fixieren eventuelle Spalten zu füllen und Unebenheiten auszugleichen.
Fuge zum fixieren
Kleber glatt streichen
Die Arbeitsabläufe wiederholen sich bei jeder weiteren Leiste die man montieren möchte.
Bevor man die nächste Leiste anbringt, gibt man etwas Kleber auf den Leistenstoß, so das beim andrücken der neuen Leiste an die davor montierte, der Kleber rausquilt. Der Überschuss an Kleber wird feinfühlig mit dem Japanspachtel verspachtelt.
Einsatz Japanspachtel
Zuschneiden einer Ecke:
Um eine Ecke ordentlich zuzuschneiden, benötigt man ein gutes Vorstellungsvermögen und ein wenig Übung. Hier ein paar Tipps die das Kleben einer Ecke vereinfachen sollen.
Tipp: Zunächst übernimmt man die Beschriftung auf der Gehrungsleere wie auf dem Bild. Nun stellt euch vor die Eckleiste die man anbringen möchte wäre ein Pfeil, deren Spitze auf die Ecke gerichtet ist. In meinem Beispielbild zeigt der Pfeil nach rechts. Jetzt muss ich nur noch die Eckleiste in die Gehrungsleere legen und weiß das wenn die Leiste nach rechts zeigt muss ich die Leiste an der Markierung mit dem R zuschneiden. Um das passende Gegenstück zuzuschneiden muss ich dann natürlich die Eckleiste an der Markierung mit dem L zuschneiden.
Hilfs-Markierung
Eckleiste als Pfeil
Zuschneiden einer Kante:
Um mit der oben genannten Hilfestellung eine Kante vernünftig zuzuschneiden muss man sich das ganze Prinzip nur genau umgekehrt vorstellen. Beispiel: Wenn die Eckleiste ein Pfeil ist, deren Spitze nach rechts auf die Kante zeigt, dann muss ich sie in der Gehrungsleere an der Markierung L zuschneiden. Möchte man das passende Gegenstück zuschneiden, muss man dies an der Markierung R tätigen.
Um eine Wand optisch aufzufrischen, eignet sich das kleben einer Fototapete hervorragend. Der Kostenfaktor bei solch einem Projekt hält sich auch im Rahmen. Fototapeten kann man im Baumarkt oder online käuflich erwerben. Kleinere Motive beginnen ab 30 Euro und große, extravagante Motive kosten zwischen 80 Euro und 400 Euro.
Es gibt Online Shops, in denen angeboten wird, sein eigenes Motiv auf Fototapete drucken zu lassen.
Ein guter Freund von mir hatte vor ein paar Monaten Geburtstag und bekam eine Fototapete geschenkt. Nun lag es an mir sie fachgerecht zu verkleben.
Materialien:
Materialien-1
Fototapete
Klebeband & Folientesa
Tapezierschere/Spachtel/Cuttermesser/Wasserwage
Handfeger und Kehrschaufel
Glättkelle oder Schwedenblech
Kleister/Eimer ( 10l)
Quaste/Pinsel
Zollstock/Schnur
Tapezierbürste
Tapeziertisch
Montage:
Kleister anrühren:
Damit der Kleister in ruhe ziehen kann, ist es wichtig mit dem anrühren des Kleisters zu beginnen. Dazu benötigt man den Pinsel, zum umrühren, einen 10l Eimer, Kleister und Wasser. Das richtige Verhältnis zwischen Wasser und Kleister steht auf der Verpackung. Um später keine klümpchen im Kleber zu haben, muss man mit dem Pinsel so schnell rühren, dass ein Strudel entsteht. In den Strudel kippt man gleichmäßig den Kleister. Nach ca. 10 bis 15 Minuten rührt man nochmal kräftig um.
Untergrund Vorbereitung:
Da die Fototapete dünn und unstrukturiert ist, ist es wichtig einen glatten Untergrund zu haben. In meinem Fall wurde die Rauhfaser entfernt, die Fläche gundiert, gespachtelt, geschliffen und ein zweites mal grundiert. Um eventuelle Unebenheiten und Spachtelreste zu beseitigen, habe ich die Fläche einmal sorgfälltig mit einem Schwedenblech oder einer Glättkelle durchgekratzt. Damit beim kleben der Tapete der Kleister keine unschönen Flecken an den Seiten der zu kleben Fläche hinterläßt, ist es ratsam rings um die Fläche eine Klebeband streifen zu kleben.
Kleben der Fototapete:
Zunächst ermittle ich den Mittelpunkt der Fläche, indem ich den Anfang der Schnur oben links der Fläche befestige und das Ende der Schnur unten rechts. Wichtig ist das die Schnur nicht durchhängt. An der Stelle wo die Schnur den Mittelpunkt der Fläche durchkreuzt, setzt man eine Markierung in Form einer Linie. Das Ganze wiederholt man, nur das man diesesmal den Anfang der Schnur unten links und das Ende oben rechts befestigt. Als nächstes ziehe ich eine waagerechte und eine senkrechte Linie durch den Flächenmittelpunkt. Die Linien dienen beim kleben zur Orientierung und um zu sehen ob die Tapete gerade dran sitzt.
Bevor man die Tapete einkleistert, ist es ratsam, die vier Teile passgenau auf dem Boden zusammen zu legen. Gelegentlich kommt es vor, dass die Markierungen falsch sind. Jetzt wird der erste Teil im Fischgrätenmuster eingekleistert und an die vorgesehene Stelle angeklebt. Damit man sich mit der Tapete nicht einwickelt, empfielt es sich die Tapete nach dem einkleistern vorsichtig zusammen zu legen. Dabei ist es wichtig zu wissen wie und wo sie später angeklebt werden soll. Nachdem das erste Teil angelegt wurde, nutzt man die Orientierungslinien um das erste Teil auszurichten. Diese Abläufe wiederholen sich bei jeden weiterem Teil. Da der Untergrund fachgerecht grundiert wurde und die Tapete ihre vorgeschriebene Weichzeit von 5- 10 min hatte, kann die Tapete bedenkenlos Stoß an Stoß geklebt werden.
Rand-abkleben
orientierungs Linien
Fototapete-Teil-1von4
Fototap.-Teil-2von4
Fototap.-Teil-3von4
tap.-Teil-4von4
So wurde aus dem ohnehin schon schicken, begehbaren Kleiderschrank ein echter Hingucker.
Durch Wandtattoos (Wandaufkleber) werden langweilige Wandflächen aufgewertet. Mit ihnen werden kleine Akzente gesetzt, oder große Flächen interessant gestaltet. Je nach Wohnungs- und Einrichtungstyp können Tattoomotive gewählt werden. Ob das Japanische Schriftzeichen, Retrosymbole, Ornamente oder aber Pflanzen und Tiersymbole sind, liegt ganz an dem Geschmack und der Kreativität des Einzelnen.
Durch die leichte Handhabung solcher Tattoos ist Freude garantiert.
In den meisten Wohnungen stellt das Wohnzimmer den Wohnraum dar, in dem sich die mediale Unterhaltung vollzieht.
Da viele Geräte mit Netzsteckern, Lautsprecherkabeln und Antennenkabeln funktionieren steht man schnell vor einem Problem ” Wo lasse ich die ganzen Kabel nur ?” . Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach, sie werden in Sockelleisten mit integrierten Kabelkanälen verborgen.
Ganz einfach zu Installieren und unauffällig in der Optik.
Beschreibung der Sockelleiste mit Kabelkanal
Diese Kanäle bestehen aus meistens zwei Teilen. Zum einem aus der Trägerleiste in der 2-3 Kabelkanäle vorhanden sind, und zum anderen aus der Blendleiste, welche den optischen Teil übernimmt. Hinzu kommen entsprechende Eck- und Endstücken.
Damit sich der Kanal gut in das Zimmer integriert, stehen viele Dekore zur verfügung.
Es werden im Handel Kabelkanäle aus Aluminium oder Kunststoff angeboten.
Installation
Die Trägerleiste wird in der entsprechenden Höhe am Untergrund mit Dübel und Schrauben befestigt, danach werden die Kabel hineingelegt und die Blendleiste mit leichten Druck aufgesetzt. Fertig!
Trägerleiste mit Kabelkanälen
Sockelleiste in Buche Dekor
montierte Sockelleiste
Sockelleiste mit integrierten Kabelkanal selber verlegen. Do it- Yourself !
Wer schon einmal versucht hat selber alte Tapete von den Wänden oder Decken zu entfernen, dem wird schnell klargeworden sein, dass dies eine sehr schweißtreibende, zeitaufwendige und Blasen verursachende Arbeit ist.
Die wenigsten aber wissen das man Tapete auch absolut einfach, schnell und kräfteschonend entfernen kann.
Wie? – Das Verraten wir hier :
Testmethode:
Ob die Tapete leicht oder schwer zu entfernen geht, testet man am besten an ein paar Stellen mit einem Spachtel und mit einer Gartenspritze. Mit der Gartenspritze sprüht man eine kleine Fläche der zu testenden Tapete ein. Nun wartet man ca.5-10 Minuten und schaut ob die Flüssigkeit noch auf der Tapete steht oder eingezogen ist. Ist das Wasser eingezogen, ist das ein gutes Zeichen, die Tapete saugt das Wasser auf.
Sollte das Wasser aber immernoch auf der Wand stehen (an Decken bilden sich Tropfen) dann ist dies weniger schön. Das Wasser kann schlecht in den Untergrund eindringen weil zB. ein bestimmter Anstrich oder Nikotin eine Art Sperrschicht gebildet haben. Zum Abschluß testet man an der eingeweichten Stelle mit dem Spachtel. Jetzt sollte man sich ein Urteil darüber bilden können, ob sich die Tapete einfach oder eher schwerer entfernen lässt.
Methode 1 (für normale-schwer entfernbare Tapete)
Zu allererst ist natürlich wichtig, dass der Fußboden und die Möbel ordentlich abgedeckt sind, da viel Wasser und Dreck von der Decke oder den Wänden herunter tropft.
Dann beginnt man seine Gartenspritze mit warmen Wasser zu befüllen, und pumpt mit dem Griffstück die Gartenspritze so auf, dass ordentlich Druck darauf ist. Als nächstes fängt man in einer beliebigen Ecke an die Wand/Decke mit der Spritze zu befeuchten. Dieser Arbeitsgang sollte gleichmäßig und ruhig ausgeführt werden. Diese Prozedur setzt man auf der gesamten Fläche fort und lässt dann die Feuchtigkeit ca.5-10 min. einweichen. Dann beginnt man von vorne mit der Gartenspritze die Tapetenfläche einzuweichen. Die Arbeitschritte wiederholt man solange bis sich die ersten großen Blasen an der Tapete zeigen.
Jetzt wird mit dem Spachtel ein erster Versuch vorgenommen die Tapete zu entfernen. Sollte die Tapete noch zu sehr am Untergrund haften, dann nicht ungeduldig werden, sondern nochmals Einsprühen und weichen lassen.
Im Idealfall fallen die Tapetenbahnen nach kurzen schaben mit dem Spachtel fast von alleine von der Wand/Decke!
Bei sehr hartnäckigen Tapeten, wird als erstes die gesamte zu entfernende Tapetenfläche mit der Gartenspritze eingesprüht.
Zusätzlicher Tipp: etwas Spülmittel oder Tapetenlöser in die Spritze geben.
Nun bearbeitet man die Tapetenfläche mit einem Tapetenaufreißer, dabei ist darauf zu achten, das man keine Stellen auslässt. Der Tapetenaufreißer ist ein Gerät, dass es im freien Handel gibt.Er besteht meist aus Rollen oder Rädern an denen kurze spitze Stachel oder Nadeln angebracht sind.
Bewegt man dieses Gerät mit etwas Druck über die Tapete, durchstechen diese Stacheln die Tapete und sorgen damit dafür das Wasser in den Untergrund eindringen kann.
Es gibt verschiedene Ausführungen von solchen Tapetenaufreißern.
Nachdem die zu entfernende Tapetenfläche mit dem Tapetenaufreißer bearbeitet wurde, fährt man wie unter Methode 1 beschrieben fort.
Einsprühen der Tapete
Aufreißen der Tapetenoberfläche
Entfernen der Tapete
Warum geht die Tapete mit diesen Metoden leicht ab?
Letztendlich ist das Ziel immer das selbe. Es muss Feuchtigkeit an den Tapetenkleber gelangen um Ihn durch das Einweichen vom Untergrund zu lösen. Da Die Tapete schon eine Menge an Feuchtigkeit aufnimmt ist es wichtig Decke/Wände mehrmals zu befeuchten und dem Wasser die nötige Zeit zu geben, um bis zum Kleber durchzudringen
Jeder kennt das Problem des Platzmangels. Man hat oft tausend Sachen und weiß nicht wo man sie unterbringen soll.
Mit einem Einbauschrank aus Holz, kann da schnell Abhilfe geschaffen werden. Vorteile sind z.B. die individuelle Aufteilung des Innenraumes, die Anpassung an jede Räumlichkeit und vor allem, man kann ihn selber bauen - Do it yourself!
Material für den Einbauschrank
Regalhaltesystem aus dem Baumarkt
Platten aus Holz
Kanthölzer (ca.5x6cm /gehobelt)
Holzschrauben
Türen
Schaniere
Winkel/Dübel+Schraube
Holzlasur (im gewünschten Farbton)
Magnetverschlüsse
Taschenmesser
Maße und Mengen der Materialien richten sich nach den Anforderungen und der Anwendung !
Der Einbau des Schrankes
Nachdem ein geeigneter Ort für den Schrank gefunden wurde, kann der Einbau beginnen. In diesen Fall soll der Schrank bis unter die Decke gehen, an den Seiten wird er von einer massiven- und einer Rigipswand begrenzt.
Es wird zuerst das Regalhaltesystem an die Wand gebracht. Das sind meist geschlitzte Metallprofile die durch Dübel und Schrauben an der Wand fixiert werden. In die Schlitze können jetzt nach belieben die Haltearme für die Regalböden eingehangen werden. Ist dies getan werden die Böden in den gewünschten Höhen eingelegt. Es sollte jeder selbst entscheiden ob er jetzt noch vertikale Trennwände einzieht oder die Böden so lässt.
Als nächstes wird eine Grundkonstruktion aus den Stabilen Kanthölzern an den Seiten und der Decke befestigt.
Dies geschieht mit Dübeln, Schrauben und Winkeln. Desweiteren werden Kanthölzer dort eingebaut, wo später die Schaniere für die Türen befestigt werden sollen. An einem weiteren Holz welches als Türsturz dient, wird der Magnetverschluss montiert. Kleiner Tipp: wer nicht möchte das der Magnetverschluss hervorragt, der klinkt mit dem Taschenmesseran dieser Stelle das Holz etwas aus. Und lässt den Verschluss in dieser Vertiefung verschwinden.
Sehr Arbeitserleichternd ist es, den später sichtbaren Teil der Grundkonstruktion an dieser Stelle zu Lasieren.
Nach erfolgreicher Montage und dem Lasieren der Grundkonstruktion, werden jetzt die Türen mit hilfe der Schaniere an den Kanthölzern befestigt. Für die Einstellung der Türen eignet sich eine kleine Wasserwaage.
Zu guterletzt wird der Fußboden und umliegende Bauteile abgedeckt und das Holz in dem entsprechenden Farbton lasiert. Daran denken-umso öfter der Lasurauftrag, desto dunkler der Farbton.
Jetzt fehlen nur noch die Magnetverschlüsse, welche mit den Holzschrauben fixiert werden – fertig ist der Einbauschrank.
Es ist keine 7 Monate her, da saß ich in meinem Esszimmer und wunderte mich über nicht definierbare Geräusche. Ich durchsuchte meine Wohnung nach dem Geräusch. Als ich die Küchentür öffnete, sah ich wie Wasser an einer unserer Pendelleuchten aus Metall herunterströmte. Blitzschnell schaltete ich die Sicherung aus. Nun schmiss ich etliche Handtücher zum aufsaugen auf den Boden. Durch mein schnelles Handeln gelangte kein Wasser in den Raum meines Untermieters, was den Vermieter freute und er es mir mit einem Essengutschein dankte.
Spachtelmasse je nach Schadensgrad (bei leichten Abplatzungen genügt Feinspachtel, bei stärkeren Abplatzungen, empfiehlt sich der Gebrauch von Gipsputz )
Isogrund
Arbeitsablauf bei leichtem Wasserschaden:
Ausschlaggebend für die Behebung eines Wasserschadens, ist die Beseitigung der Feuchtigkeit aus der betroffenen Wand oder Decke. Bei einem leichten Wasserschaden genügt es einige Tage die Heizung auf höhster Stufe laufen zu lassen und zwischen durch zu testen, ob noch Feuchtigkeit im Untergrund ist.
Wasserschaden
Tipp: Da nicht jeder in seinem Haushalt ein Feuchtigkeitsmessgerät hat, besorgt man sich vom Glaser eine kleine Glasscheibe, 10 cm mal 10 cm reicht aus und etwas Klebeband. Die dünne Glasscheibe wird mit dem Klebeband an der vom Wasser beschädigten Wand oder Decke befestigt. Sollte sich nach 6-8 Stunden Kondenswasser gebildet haben, ist im Untergrund noch Feuchtigkeit.
Sobald der Untergrund trocken ist, überprüft man mit einem Spachtel ob sich durch das Einwirken von Wasser, der Untergrund gelößt hat. Einfach mit dem Spachtel über die Oberfläche kratzen und acht geben ob sich dabei etwas lößt. In der Regel verbleibt es bei einem leichten Wasserschaden, bei leicht bräunlichen Flecken an der betroffenen Stelle. Damit die Flecken nicht wieder durch den Dispersionsanstrich durchschlagen, ist es wichtig die betroffene Stelle großflächig mit einem isolierenden Anstrich zu versehen. Bevor man mit den Streichen beginnt, ist es wichtig den Raum sorgfälltig abzudecken. Nachdem der Anstrich mit Isogrund getrocknet ist, kann man die Wand oder Decke in seinem Wunschfarbton streichen und sich lange daran erfreuen.
Eine massive, solide Wand ist Grundlage für alle weiteren Baumaßnahmen. Bei der Errichtung sollte man in erster Linie auf Standfestigkeit und Lastverteilung(Verband) achten, aber auch das Lot und Flucht müssen stimmen.
Nachfolgend wird beschrieben wie eine 24cm starke Wand traditionell im Halbsteinverband aus Kalksandvollsteinen (3DF) gemauert wird. Sie wird auf einer Bodenplatte ohne Unterkellerung gemauert, und steht für sich alleine.
Werkzeug:
Wasserwaage (wenigstens 1,00m lang)
große Viereckskelle/Dreieckskelle
Maurerhammer
Maurerschnur
Mörtelkübel
Eimer groß
elektrischer Rührer
Schnurschlag
Material:
Kalksandsteine (Format 3DF = 17,5x24x11,3cm)
Mauermörtel Mörtelgruppe II
besandete Mauerwerkssperre( gegen aufsteigende Feuchtigkeit)
Mauer und Putzmörtel
Die Menge der benötigten Kalksandsteine(KS) errechnet man indem man sich die Fläche der zu mauernden Wand
ausrechnet. Beim 3DF Stein benötigt man für ein Quadratmeter 33 Steine. 33 x Wandfläche = Steinmenge
Die Mörtelmenge wird errechnet in dem man die Wandfläche mit 29l multipliziert. 29 x Wandfläche = Mörtelmenge in Litern
Kalksandstein 3DF
Der Untergrund der Mauer
Als Untergrund für die Wand sollte ein ordentliches Fundament oder eine Bodenplatte zur Verfügung stehen.
Die Statische beanspruchung sollte vorher abgeklärt werden.
In diesen Fallbeispiel soll die Wand auf einer Bodenplatte entstehen. Um die Lage der Wand genau zu bestimmen, wird diese zu erst einmal eingemessen(auf Rechtwinkligkeit achten). Nachdem die Makierungen auf dem sauber gefegten Boden gezeichnet wurden, verwendet man den Schnurschlag um die Flucht Optisch darzustellen.
Nun rührt man sich Mauermörtel dünn ein und verteilt diesen mit einer Kelle entlang der Makierung. Dabei etwas Abstand zu dem Strich lassen, er wird noch benötigt. Ist dies getan rollt man die Mauerwerksperre auf dem Mörtelbett
aus und drückt diese leicht an. Am späteren Wandende wird die Sperre mit einem Cuttermesser abgetrennt. Bei der Sperre ist darauf zu achten das genügend Überstand nach den Seiten bleibt, das ist später für die Abdichtung der Bodenplatte wichtig. Sind diese Arbeitschritte getan kann gemauert werden.
Das Mauern
Nachdem der Mörtel in dem Mörtelkübel eingerührt ist, nimmt man sich seine Kelle und den ersten Stein.
Zu beginn wird das sogenannte Schnurmauerwerk errichtet, das bedeutet das am Anfang und am Ende der Wand in abgetreppter Form die Wand auf ca.4-5 Schichten hochgemauert wird. Dabei wird immer von zwei Seiten mit der Wasserwaage gelotet(es sollte immer an den selben stellen gelotet werden).
Stehen die Schnurmauern, so wird eine Mauerschnur in der ersten Schicht befestigt. Diese Schnur zeigt die Flucht und gibt die Höhe der Schicht vor.
In bestimmten wenigen Fällen (zB. bei Außenwänden) ist es notwendig nach der 2 schicht nochmals eine Mauerwerkssperre einzulegen, dies ist vor Ort abzuklären und in diesen Fall nicht erforderlich,da es sich um eine Innenwand handelt. In den meisten Fällen wird auf diese zweite Sperre verzichtet, da in diesen Bereich eine Mauerwerksabdichtung in Form von Dichtschlämme aufgetragen wird(Außenwände) .
Beim Mauern selber achtet man darauf das der Mörtelkübel maximal einen guten Schritt weit von der Wand entfernt steht. Das ersparrt Kraft und Zeit. Der Maurer hält in einer Hand die Kelle und in der anderen den Stein, zuerst wird mit der Kelle der Mörtel für die Lagerfuge ausgelegt. Danach wird etwas Mörtel auf die eine Seite des Steines gegeben, dies stellt die Stoßfuge dar. Nun wird der Stein der sich in der Hand befindet in das Mörtelbett gedrückt und nach der Schnur ausgerichtet. Wer sich sehr unsicher ist darf auch mal die Wasserwaage zur Kontrolle benutzen.
Die Lagerfuge sollte ein(Theoretisches) Maß von 1,2cm und die Stoßfuge von 1cm haben. Die Bezeichnung Halbsteinverband leitet sich von dem Überbindemaß eines halben Steines ab. Dieses Maß ergibt sich wenn am Anfang jeder zweiten Schicht ein halb geschlagener Stein gemauert wird.
Sind die ersten 4-5 Schichten hochgemauert, beginnt man wieder an den beiden Enden die Schnurmauern hochzuziehen. Danach wieder das Zwischenmauerwerk usw. Diese Prozedur wiederholt sich bis die Wand ihre vorgesehene Höhe erreicht hat.-Do it Yourself !