Auschlaggebend für den Bau des Hängeschrankes war der zwar sehr lange, aber schmale Flur in dem sich sonst kaum eine Stellmöglichkeit für Möbel bot. Warum also nicht in die Höhe gehen und die volle Länge des Flures nutzen. Natürlich kann man sich inb einem Möbelhaus ein entsprechendes Möbelstück bestellen.
Freunde von mir waren mit der Auswahl und dem Service sehr zufrieden. Ich werde den nächsten Schrank für mein Wohnzimmer dort bestellen (hab mir schon ein ausgeguckt), aber diesen Hängeschrank wollte ich selber bauen.
Die Materialkosten bei diesen Projekt belaufen sich auf ca. 320,- Euro.
Nach festlegung der Höhe des Hängeschrankes wird das Regalsystem mit Dübeln an der Wand befestigt und die Trägerelemente eingehangen. Auf diese werden die Bretter gelegt, welche später den Boden des Schrankes darstellen sollen.
Anbau der Front- Blenden
Oberhalb wird eine Dachlatte oder Konterlatte an der Decke befestigt, an diese kommt von vorn ein ca. 10 cm breites Brett als Front.
Unterhalb des Regal-Bodens wird im entsprechenden Abstand auch eine Latte befestigt. Diese hilft das Brett zu tragen, in dem die Spots eingebaut werden. Die Spots werden einfach in die vorher dazu ausgesägten Löcher eingebaut und verkabelt. Nachdem das zweite Front-Brett unterhalb des Bodens befestigt wurde werden die einzelnen Steher für die Schaniere aufgeteilt und befestigt.
Jetzt kommen die Türen dran, die werden mithilfe der Schaniere an den Stehern befestigt. Danach werden die Türen ausgerichtet, man dreht dazu die Schaniere entsprechend weit rein oder heraus.
Steher einbau
Wer mag kann das Holz des Hängeschrankes noch Lasieren oder Lackieren.
Hängeschrank fertiggestellt
Diese Anleitung stellt lediglich eine Anregung dar -
Baut einfach euren eigenen Individuellen Hängeschrank – Do it yourself !
Man muss nicht erwähnen das der größte Vorteil dieser Borte darin besteht das sie selbstklebend ist.
Im Prinzip ist der Umgang identisch, wie der mit einer Rolle Klebeband, nur das man zu Beginn die Borte ein wenig vom Trägerpapier abziehen muss. Beim anbringen der Borte achtet man ständig auf den gleichbleibenden Abstand zur Decke oder zur vorher angezeichneten Hilfslinie.
Damit die selbstklebende-Borte auch hält was sie verspricht, ist ein trockener und staubfreier Untergrund ein muss.
Tipp: Weniger ist mehr. Am besten man zieht ca. 40 cm von der Rolle ab, entfernt gleichzeitig die Borte vom Trägerpapier, justiert sie und drückt sie anschließend fest. So arbeitet man sich Stück für Stück vorwärts.
wenn man am Anfang wieder angekommen ist, ist die sauberste Lösung ein Doppelschnitt. Dazu klebt man die Borte ein paar Zentimeter über den Beginn, drückt sie in der Ecke fest und schneidet sie in der Ecke ein. Dies geschieht mit mäßigen Druck, bis man sich sicher ist das man durch beide Lagen der sich überlappenden Borte durchgeschnitten hat. Nun legt man den Überschuss bei Seite damit man beide Hände frei hat. Da man durch beide Lagen geschnitten hat muss man natürlich auch den kleinen Überschuss der ersten Lage unter der Borte entfernen. Die selbstklebende Borte wird nochmals fest gedrückt.
So einfach macht man aus einem Raum ein kleines Paradies. Do it yourself !
Grundiert wird in erster Linie, um einen gleichmäßig saugenden Untergrund zu erziehlen. Dieser ist bei folgearbeiten wie zB. Streichen, Putzen oder Fliesen wichtig. Beim Streichen ist ein gleichmäßig saugender Untergrund maßgebend für die gleichmäßige Deckkraft der aufgetragenen Farbe. Die Grundierung bestimmt aber auch die Haftbarkeit sämtlicher Beschichtungen, wie Putzen, Spachtelmassen, Anstrichen, Tapeten usw. Sie bindet lose Elemente, wie Staub, sandenden Putz, ( typisch bei Altbau ) Schleifstaub und gewährleistet so die Haftbarkeit für folgende Arbeitsschritte.
Anwendungen/Beispiele:
Es gibt drei gängige Anwendungsbereiche für Grundierungen. Im Innenbereich arbeitet man mit Tiefengrund, im Außenbereich verwendet man Grundierung auf lösungsmittelhaltiger Basis und auf neu zuverputzten Oberflächen wird Putzgrund verwendet.
Beispiel für Tiefengrund ( innen):
Sie möchten Ihr Wohnzimmer zu einem Paradies machen und wollen anstatt der Raufasertapete, schöne glatte Wände haben. Die alte Tapete wird eingeweicht und entfernt, danach werden die Wände trocknen gelassen. Für die weiteren Arbeitsschritte müssen die Wände mit Tiefengrund grundiert werden.
Beispiel für Betonkontakt (Haftbrücke/Grundierung):
Sie verputzen ihre Innenräume mit Gipsputz und möchten eine Betonwand verputzen. Um eine eine ausreichende Haftbarkeit zu gewährleisten wird hier Betonkontakt aufgetragen, dieser ermöglicht dem Gipsputz sich an der Grundierten Oberfläche” festzukrallen” man spricht dabei von einer Haftbrücke.
Beispiel für außen: Um Ihre alte Fassade neu zu streichen, ist es erforderlich sie zuerst lösungsmittelhaltig zu grundieren.
Beispiel für Putzgrund:
Sie möchten ihr Haus neu verputzen, dazu entfernen sie den alten Putz bis aufs Mauerwerk. Danach wird die Fassade von Staub und Dreck befreit ( harter Besen und Hochdruckreiniger) und anschließend ein Vorspritzmörtel aufgebracht. Jetzt kann das Haus mit einem Unterputz verputzt werden. Nach entsprechender Trockenzeit wird der Unterputz mit einem Putzgrund grundiert. Anschließend kann der Oberputz aufgetragen werden. Putzgründe können Quarzsandzusätze als Inhaltstoffe haben, dies verbessert nochmals die Haftung auf dem Untergrund vor allen auf glatteren Flächen.
Raum-grundiert
Decke-grundiert
Bad-grundiert
Wer nicht grundiert, verliert.. . . und zwar an Qualität und Haltbarkeit. – DO IT YOURSELF !
Ihr erfahrt hier wie ein Kalksandsteinpfeiler gemauert wird. Pfeiler stellen oftmals tragende unterstützungen für darauf ablastende Bauteile dar. Sie können aber auch rein dekorative Zwecke erfüllen, sind dann aber meist aus Klinkersteinen gemauert.
Wichtig ist in erster Linie ein tragfähiges Fundament herszustellen auf dem der Pfeiler gemauert werden kann. Und nicht vergessen im Aussenbereich gehört eine Mauerwerkssperre unter den Pfeiler und wenn keine weitere Mauerwerksabdichtung erfolgt, sollte nach einer höhe von 25 cm eine zweite Sperre liegen.
Im hier geschilderten Fallbeispiel soll ein Pfeiler mit den Abmessungen von 24×36 cm aus 2DF Steinen entstehen.
Material:
Mauermörtel (nach Bedarf – 3 bis 4 Sack reichen bei einen 36×24 Pfeiler für ca. 25 Schichten 2DF)
Zunächst wird die erste Schicht gemauert, dies sollte man in Ruhe und mit Sorgfalt tun, da man in den folgenden Schichten die Maße der untersten Schichten aufnimmt. Es sollte immer wieder auf Maßigkeit geachtet werden und der Stein in Waage und Lot überprüft werden.
Bei dem Pfeilermaß von 24x36cm ist kein Schneiden oder Schlagen des Steines von nöten, Die Steine lassen sich Verbandsgerecht vermauern. (Siehe Bild)
Die Grundsätzliche Prozedur des Mauerns stellt sich folgen dar. Lagerfuge (Mörtel) legen, den Stein greifen und mit der Kelle und den Mörtel die Stoßfuge anwerfen (bei ungeübten reicht ein abstreichen am Stein). Danach wird der Stein in den Lagerfugenmörtel gedrückt und mit Wasserwaage ausgerichtet. Der hervorquellende Mörtel wird mit der Kelle abgeschnitten. Es ist auf Vollfugigkeit zu achten.
Mit diesen Verfahren entsteht Schicht für Schicht im Verband der Pfeiler.
Tipp : Beim Loten immer einen Millimeter den Stein nach innen positionieren. So kommt man garantiert Lotrecht oben an.
In diesen Fall sind auf einer Filigran-Deckenplatte leichte Risse aufgetreten. Nachdem sichergestellt wurde das sich diese Risse nicht fortsetzen oder noch verändern, kann man sich an die Behebung des Problems machen.
Hierzu wurde die Decke Grundiert (um die Haftung des Spachtels zu erhöhen) und danach ein Gewebestreifen über den Riss gelegt. Dies ist eine der sichersten Methoden um zu verhindern, das nachträgliche Risserscheinungen an der Oberfläche sichtbar werden.
Gewebestreifen über dem Riss
Gewebeband und Messer
Es eignen sich dafür sehr gut selbstklebende Gewebestreifen, sie erleichtern den Vorgang sehr.
Nach diesen Arbeitsgang wird der Gewebestreifen mit einem Feinspachtel überzogen. Dies wiederholt man nach antrocknung des Spachtels nochmals und lässt die Sache richtig austrocknen. Tipp: nach den Schleifgängen den Schleifstaub mit einem Abstauber, oder einer leicht feuchten Bürste entfernen.
Jetzt wird die Fläche einmal durchgeschliffen und danach nochmals Feingespachtelt. Nach abermaligen Schleifen ist die Stelle grundier- und malerfertig. Dieses Prinzip funktioniert auch bei Wänden, wichtig ist zu überprüfen “Woher kommen die Risse ?”und “Setzen sie sich noch fort ?” . Nur wenn man die letzte Frage mit Nein beantworten kann macht eine beseitigung des Risses Sinn.
Hier erfahrt ihr wie Wände durch Spachtelverfahren schnell und effektiv aufgewertet wurden. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere dort, wo keine absolut planen ebenen Wände gebraucht werden wie zB. Schuppen, Werkstätten oder Kellerräume. Der Unterschied zum Putzen liegt in der Auftragsdicke des Putzmörtels, beim Putzen wird meist eine Putzstärke von ca.1cm erziehlt und die Fläche durch die Kartätsche Eben und Plan gezogen. Bei diesem Spachtelverfahren wird das gleiche Material verwendet, wird aber nur max 3mm Stark aufgetragen. Und nach Ansteifung lediglich nur noch Abgerieben.
Werkzeug:
Maurerkelle/Glättkelle
Rührgerät
Reibebrett
Flächenspachtel
Malerrolle
Material
Putzmörtel (3×25 kg reichen für ca. 17 m2)
Klebeband
Tiefengrund
Arbeitsablauf Zu Beginn werden alle angrenzenden Teile abgeklebt oder abgedeckt, man denke auch an den Fußboden wenn dieser schon “schick” ist.
abgeklebte und grundierte Fläche
Dann wird der Tiefengrund mit Hilfe der Malerrolle aufgetragen, hier nicht sparen sonst zieht der Mörtel später zu schnell an. Nach einem Tag Trockenzeit wird in einem Mörtelkübel der Mörtel angerührt. Mit ihm werden anfangs in etwas dickerer Konsistenz alle groben Löcher geschlossen.
Schließen von groben Löchern
Zum nachfolgenden Spachteln sollte die Konsistenz dünn, aber nicht wässrig sein. Jetzt beginnt man in einer der oberen Ecken und spachtelt mit Kelle und Glättkelle dünn eine Fläche von ca. 1,5 m2 an die Wand. Viel mehr macht kaum sinn weil der aufgetragene Putz trotz Grundierung stark anzieht. Im Anschluss wird mit dem Flächenspachtel einmal Horizontal und einmal vertikal über die Fläche gegangen, hierdurch verschwinden gröbere Löcher, die sonst später mühsam zugerieben werden müssten. Es empfiehlt sich ein Reibebrett und ein Wassereimer in der Nähe stehen zu haben. Mit dem Reibebrett wird jetzt der angezogene Putzmörtel abgerieben.
Abreiben des Mörtels
Im Idealfall kann frisch in Frisch gerieben werden, das bedeutet das man kein zusätzliches Wasser benötigt (ist aber eher selten der Fall). So wird sich von oben nach unten gearbeitet. Auftragen, abreiben- Fertig !
fertige Fläche
Wer sich über die Übergänge Gedanken macht, dem sei gesagt das diese mit etwas zugabe von Wasser sehr gut angerieben werden können. Am Ende noch das Klebeband entfernen und die Trennfugen zu arbeitenden Bauteilen nicht vergessen (Holz, Blech,Rigips usw.) Wer an einen späteren Farbauftrag denkt sollte die Wand nach Austrocknung nochmals satt mit Tiefengrund grundieren. Spachtelverfahren - Do it yourself !
Feuchtigkeit im Haus ist Bauwerksschädigend und Gesundheitsschädlich. Daher sollte bei Feuchtigkeitsfeststellung im Inneren sofort Maßnahmen unternommen werden. Ihr erfahrt hier wie ein Sockel eines älteren Hauses gegen nichtdrückendes Wasser (Spritzwasser etc.) abgedichtet und wieder Optisch aufgewertet wird.
alter Sockel
Material:
Dichtschlämme
Mauermörtel
Klebespachtel(Frostsicher und Wasserabweisend)
Fassadenfarbe/Sockelputz
Grundierung
Um einen möglichst ebenen Untergrund für die nachfolgende Dichtschlämme zu haben, werden vorab grobe Unebenheiten(Löcher) mit dem Mörtel geschlossen. Hiernach wird eine sogenannte Kehle hergestellt .
hergestellte Kehle
Dies geschieht folgendermaßen: es wird etwas Mörtel in die Ecke zwischen Sockel und Boden gedrückt und anschließend mit dem Stecher glattgezogen. Die Kehle braucht in diesen Fall nicht viel breiter sein als der Stecher.
Nach genügender ansteifung des Mörtels wird die Dichtschlämme eingerührt. Zuvor sollte aber die entgültige Sockelhöhe festgelegt werden.
anzeichnen der Sockelhöhe
Die Dichtschlämme sollte eine Sämig-Flüssige Konsistenz haben. Nach dem ersten einrühren empfiehlt es sich 5 min zu warten und danach nochmals zu Rühren. Nachdem alle angrenzenden Bauteile mit Klebeband geschützt sind wird die Schlämme mit der Malerbürste aufgetragen. In der Regel genügen zwei Arbeitsgänge.
Auftragen der Dichtschlämme
An schwer zugänglichen stellen wird der Pinsel benutzt. Die Kehle wird mitgeschlämmt.
Spritzer auf anderen Untergründen gleich entfernen! Dichtschlämme ist nach Aushärtung nur sehr schwer entfernbar. Am nächsten Tag wird die Oberkante des zukünftigen Sockels mit Klebeband abgeklebt – dadurch erhält man eine schöne gerade Kante nachdem entfernen des Klebebandes.
Sockeloberkante abgeklebt
Jetzt wird der Klebespachtel/Mörtel mit Glättkelle und Kelle aufgetragen ( ca. 2-3 mm). Nach ansteifung wird dieser mit dem Reibebrett abgerieben. Es sollte eine feine Struktur auf der Oberfläche sichtbar sein. Bitte immer nur kleine Flächen auftragen und abreiben (wenn man allein arbeitet), da bei der geringen Auftragsdicke die Gefahr besteht das der Spachtel zu sehr anzieht und man ihn nicht mehr rechtzeitig abgerieben bekommt. Ist die fertig gespachtelte Fläche abgetrocknet,wird sie grundiert und mit einem neuen Anstrich oder Sockelputz versehen.
Beim Umzug in eine neue Wohnung trifft man mitunter auf alte verwohnte Auslegeware. Da sich hier nicht nur starker Dreck, sondern auch Milben ansammeln, empfiehlt sich eine intensive Reinigung.
Nachfolgend werden die Arbeitsschritte geschildert, wie jedermann seine Auslegeware wieder sauber und rein bekommt.
Das Endergebnis, ist vom anfänglichen Verschmutzungsgrad der Auslegware abhängig.
Ein Unterschied ist in jedem Fall sichtbar, desweiteren ist die Auslegware wieder Hygenisch rein.
Das Absaugen der Auslegeware
Vorwerk Kobold 131 Staubsauger
Zum entfernen des losen Drecks und Staubes, sollte auf einen Leistungsstarken Staubsauger mit rotierender Bürste zurückgegriffen werden. Hier fällt meine Wahl ganz klar auf einen Vorwerk Staubsauger (Kobold 131) .
Er entfernt absolut zuverlässig jeglichen Dreck bis tief in in die Poren hinein. Schon nach dem ersten gründlichen absaugen ist ein Unterschied zu sehen.
Das Vorreinigen
Vorreinigung
Damit auch starke Flecken herausgehen, ist der Einsatz eines handelsüblichen Polster-/Teppichreinigers im Vorfeld sinnvoll. Er wird punktuell auf die Flecken gesprüht, kurz einwirken lassen und dann mit einem Schwamm herausgerieben. Nachdem Vorreingen sollte die Auslegeware ca. eine Stunde
austrocknen können und danach nochmals abgesaugt werden.
Das maschinelle Reinigen
Nasssauger mit Sprühfunktion
Jetzt kommt der Nasssauger zum Einsatz. Dieses Gerät gibt es vielerortes zur Miete und kostete mich für einen Tag 27,-Euro, plus 50 Euro Kaution. Zu dem Gerät gab es eine Flasche Teppichreiniger (ca.250ml).
Das Gerät war vom Hersteller Kärcher und hat mich sehr zufriedengestellt. Mit ihm wird eine Mischung aus Wasser und Reiniger auf die Auslegeware gesprüht und nachfolgend kraftvoll aufgesaugt. Nützlich ist eine Art Glasfenster am Gerät, durch welches einen die abgesaugte Menge flüssigen Drecks gezeigt wird.
Auf dem Gerät ist eine gut verständliche Betriebsanleitung.
Das Grundprinzip ist: einsprühen und absaugen. Am Ende der maschinellen Reinigung wird mit klarem Wasser die gleiche Prozedur wie vorher mit dem Reiniger durchgeführt (um den Reiniger restlos herauszuspülen), danach gut austrocknen lassen. Wichtig: die Auslegeware nicht zu sehr durchnässen !
Um mehr Platz für Haushaltsgeräte und Zubehör zu haben, entschied man sich hier für einen kleinen Abstellraum aus Gipskartonplatten. Dieses Material ist leicht zu bearbeiten und einfach zu Transportieren. Außerdem ist ein Abriss bei einem Auszug aus der Wohnung unproblematisch. Die Materialkosten belaufen sich auf ca. 100,- Euro. Das ganze Material wurde mit einen einfachen PKW-Kombi transportiert.
Material
Gipskartonplatten(0,60 x 2,00m)
CW-Profile
UW-Profile
SchnellbauSchrauben (beschichtet)
Echschutzschienen
Dübel
Holzlatte (2m)
Werkzeug
Wasserwaage
Bohrmaschiene
Akkuschrauber
Cuttermesser
Säge/Stichsäge
Hammer
Blechschere
Arbeitsablauf
Die Maße der etwa 1,20 x 1,20m großen Abstellkammer werden an den Wänden und den Decken makiert, an den Wänden werden sie als lotrechte Linienverlängert.Danach werden die UW-Profile auf das entsprechende Maß zugeschnitten und auf Fußboden und Decke angedübelt.
Nach diesen Arbeitschritt werden die CW- Profile auf Raumhöhe zugeschnitten und an den wandberührenden Seiten angedübelt. Die restlichen werden je nach Plattenbreite (In unseren Fall auf alle 60 cm) aufgeteilt, so das der Stoß zweier Platten mittig auf einem Profil liegt.
Makierungen setzen
Profil zuschneiden
Detailansicht
Ständerwerk
Türsturz-ausbildung
Verschrauben
Komplettansicht
Türöffnung
Die Türöffnung wird aus einen UW-Profil gebaut, welches an den enden um 90 grad abgewinkelt wird. Dieses Bauteil wird dann an zwei extra stehern (CW-Profilen) festgeschraubt. An ihnen wird später die Tür befestigt, in diesen Fall soll es eine leichte Lamellentür sein. Achtung: die Holzlatte auf der Seite, an der die Tür später hängen soll, nicht vergessen-einfach in den linken oder rechten Steher festschrauben.
Ist dies getan, steht die Unterkonstruktion und man kann mit dem anschrauben der Platten beginnen.
Die Gipskartonplatten werden im Versatz an die Unterkonstruktion geschraubt. Nachdem das Innen und Außen getan wurde, werden Fugen und Schraublöcher verspachtelt. Auf die Fugen der Platten werden Rissbinden gelegt und eingespachtelt. Nach Austrocknung des ersten Spachtelganges wird ein erneuter Spachtelgang vorgenommen und nach wiederholter Austrocknung die ganze Sache ordentlich glattgeschliffen. Nun kann ein Anstrich folgen und die Tür angebaut werden.
Abstellkammer aus Gipskartonplatten selber bauen – Do it yourself !
Nachfolgend findet ihr eine Anleitung für die Herstellung einer grauen Umrandung mit orangenen Streifen, zum Beispiel für einen Tisch. In diesen Fall soll die Umrandung auf eine Weiße Wand gebracht werden.
Materialien
weiße Farbe
graue Farbe
orangene Farbe
Klebebänder (3cm und 5cm Breite)
Malerflies/Abdeckfolie
Werkzeug
Wasserwaage/Bleistift
Heikörperpinsel
kleine Rolle
große Rolle
abstreichgitter/Eimer
Arbeitsschritte
Vorarbeiten
Als erstes wird der Untergrund durch Folie oder Malerfilz und angrenzende Bauteile wie zB. Wände abgeklebt.
Jetzt zeichnet man mit Hilfe der Wasserwaage und dem Bleistift den äußeren Umriss der Umrandung. Ist dies getan
wird der Umriss von außen her mit Klebeband abgeklebt (bitte 2mm luft zur Umrandung lassen), und mit weißer Farbe die Lücken zwischen Klebeband und Wand geschlossen ( siehe Video).
der orangene Streifen
Hiernach wird mit Orange, in dem Bereich wo der Orangene Streifen später erscheinen soll, ein etwas breiterer Streifen gestrichen. Bsp. Der spätere Streifen soll3 cm haben, also streiche ich ca.5-6cm vorher. Dieser Bereich wird jetzt gut trocknen gelassen und danach mit hilfe der Wasserwaage in der entsprechenden Breite abgeklebt. Nun wiederholt man auch hier die Prozedur des zustreichens der Lücke zwischen Klebeband und Wand, natürlich mit Orange.
Orangenen Streifen abkleben
der Grauton
Nach abermaliger Trockenzeit ca.2-4 Stunden wird die komplette abgeklebte Innenfläche mit dem Grauton übergerollt. Danach werden vorsichtig die Klebebänder entfernt und entstandene Fehlstellen ausgebessert.
Raumansicht
Jetzt noch die passenden Möbelstücke integrieren und fertig ist der Hinkucker – Do it yourself !