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Das Spachteln einer Zimmerdecke
Posted under SpachtelnBeim Tapeteentfernen erlebt man oftmals schlimme Überraschungen. Ganz übel wird es wenn man die Deckentapete entfernt hat und einen freien Blick auf eine, gerissene, löchrige und unebene Decke erhält.
Viele Menschen entscheiden sich in dieser Situation, an die Decke keine Tapete mehr zu kleben, sondern die Decke schön glatt zu spachteln.
Aber wie wirds gemacht? Die Antwort darauf finden sie in der folgenden Anleitung.
Material:
- Rotband
- Feinspachtel
- Grundierung/Tiefengrund
- Armierungsgewebe
Werkzeug:
- Viereckskelle
- Glättkelle
- Flächenspachtel
- Malerrolle
- Flacher Pinsel
- Handschleifbrett, Schleifmaschiene
- Schleifpapier(80er/100er Körnung)
Vorbereitung für das Spachteln:
Nachdem der Fußboden mit Folie oder Malerfließ ausgelegt ist und Gegenstände wie Fenster oder Fußleisten abgeklebt sind, beginnt man mit Hilfe der Malerrolle und den Pinsel die Decke zu grundieren. Man achtet auf ein Flächendeckendes und Gleichmäßiges auftragen der Flüssigkeit.
Die Grundierung wird 24 Stunden Trocknen gelassen. Nachfolgend werden alle größeren Löcher und Risse mit dem Putzgips (Rotband) geschlossen. Wenn nötig wird Armierungsgewebe eingesetzt.
Das bedeutet, den Putz anrühren bis er eine cremig-steife Konsistenz hat, und mit der Viereckskelle bzw. Glättkelle in die Löcher oder Risse drücken. Hierbei ist zu beachten das der Putz bündig mit der restlichen Decke abgezogen wird.
Die Ausgebesserten Stellen werden nachdem sie abgetrocknet sind abermals grundiert und ausreichend Trocknen gelassen.
Das Spachteln:
Zuerst rührt man sich den Feinspachtel in ein sauberes Gefäß ein, dabei empfiehlt sich eine kleine Bohrmaschiene oder ein leistungstarker Akkuschrauber inden man einen Rührer einspannen kann.
Tipp: Beim Spachteln immer auf sauberes Wasser, sauberes Werkzeug und saubere Gefäße achten. Ansonsten zieht man sich ständig Riefen in die frische Spachtelfläche. Die Konsistenz sollte zart cremig sein. Die Menge ist abhängig von der Decken größe, braucht man etwas mehr Zeit zum Spachteln, empfiehlt es sich mehrere kleine Teilmengen anzurühren.
Jetzt beginnt man in einer Zimmerecke mit Hilfe der Glättkelle und der Viereckskelle die Spachtelmasse aufzuziehen. Dabei versucht man die Auftragsstärke so gleichmäßig und dünn wie nötig zu halten. Die Auftragsfläche sollte ungefähr einen guten Quadratmeter betragen. Im nächsten Arbeitsgang wird die aufgetragene Spachtelmasse mit dem Flächenspachtel glatt abgezogen. Dies geschieht indem man den Spachtel flach auf die Masse setzt und mit leichten Druck zu sich heran zieht. Im Anschluss wird der Spachtel von der Seite her über die Spachtelmasse geführt. Das macht man solange bis eine gleichmäßige geschlossene Fläche entsteht. Leichte Grate oder Bläschen sind nicht weiter von Belang da sie später abgeschliffen werden.
Diese Arbeitsschritte wiederholt man bis die ganze Decke einmal durchgespachtelt ist.
Das Schleifen:
Ist die gespachtelte Fläche ausreichend duchgetrocknet beginnt man mit dem Schleifen. Hierzu wird das Schleifpapier verwendet, welches man in einen Handschleifer einspannt. Auch möglich sind Elektrische Schleifwerkzeuge, bei ihnen ist jedoch Vorsicht geboten, da man weniger Gefühl mit ihnen hat. Man beginnt wieder in einer Ecke und schleift die Fläche systematisch durch. Da dies ein sehr staubiger Akt ist, empfiehlt sich Schutzbrille und Atemmaske. Wenn die Decke fertig geschliffen ist, betrachtet man sie sich nocheinmal von unten. Nochvorhandene Löcher oder Vertiefungen werden noch einmal Grundiert und gespachtelt. Wer sich beim Spachteln mühe gibt, braucht meistens
kein drittes mal spachteln-das ist aber wie vieles, Übungssache.
nachdem die Fläche komplett abgetrocknet ist, wird ein letztes mal Grundiert. Nun ist die Decke bereit für Acrylarbeiten und den Anstrich.
Fertig ist die gespachtelte Decke-Do it Yourself !
Werkzeugauswahl:
- Schwingschleifer
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