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Spachteln einer Porenbetonsteinwand
Posted under SpachtelnHier erfahrt ihr wie Wände durch Spachtelverfahren schnell und effektiv aufgewertet wurden. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere dort, wo keine absolut planen ebenen Wände gebraucht werden wie zB. Schuppen, Werkstätten oder Kellerräume. Der Unterschied zum Putzen liegt in der Auftragsdicke des Putzmörtels, beim Putzen wird meist eine Putzstärke von ca.1cm erziehlt und die Fläche durch die Kartätsche Eben und Plan gezogen. Bei diesem Spachtelverfahren wird das gleiche Material verwendet, wird aber nur max 3mm Stark aufgetragen. Und nach Ansteifung lediglich nur noch Abgerieben.
Werkzeug:
- Maurerkelle/Glättkelle
- Rührgerät
- Reibebrett
- Flächenspachtel
- Malerrolle
Material
- Putzmörtel (3×25 kg reichen für ca. 17 m2)
- Klebeband
- Tiefengrund
Arbeitsablauf Zu Beginn werden alle angrenzenden Teile abgeklebt oder abgedeckt, man denke auch an den Fußboden wenn dieser schon “schick” ist.
Dann wird der Tiefengrund mit Hilfe der Malerrolle aufgetragen, hier nicht sparen sonst zieht der Mörtel später zu schnell an. Nach einem Tag Trockenzeit wird in einem Mörtelkübel der Mörtel angerührt. Mit ihm werden anfangs in etwas dickerer Konsistenz alle groben Löcher geschlossen.
Zum nachfolgenden Spachteln sollte die Konsistenz dünn, aber nicht wässrig sein. Jetzt beginnt man in einer der oberen Ecken und spachtelt mit Kelle und Glättkelle dünn eine Fläche von ca. 1,5 m2 an die Wand. Viel mehr macht kaum sinn weil der aufgetragene Putz trotz Grundierung stark anzieht. Im Anschluss wird mit dem Flächenspachtel einmal Horizontal und einmal vertikal über die Fläche gegangen, hierdurch verschwinden gröbere Löcher, die sonst später mühsam zugerieben werden müssten. Es empfiehlt sich ein Reibebrett und ein Wassereimer in der Nähe stehen zu haben. Mit dem Reibebrett wird jetzt der angezogene Putzmörtel abgerieben.
Im Idealfall kann frisch in Frisch gerieben werden, das bedeutet das man kein zusätzliches Wasser benötigt (ist aber eher selten der Fall). So wird sich von oben nach unten gearbeitet. Auftragen, abreiben- Fertig !
Wer sich über die Übergänge Gedanken macht, dem sei gesagt das diese mit etwas zugabe von Wasser sehr gut angerieben werden können. Am Ende noch das Klebeband entfernen und die Trennfugen zu arbeitenden Bauteilen nicht vergessen (Holz, Blech,Rigips usw.) Wer an einen späteren Farbauftrag denkt sollte die Wand nach Austrocknung nochmals satt mit Tiefengrund grundieren. Spachtelverfahren - Do it yourself !




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