Als kleines Vorwort will gesagt sein, dass man heutzutage nicht mehr um eine Ecke herum tapeziert. Das wurde früher oft praktiziert, zur Freude kleiner Kinderhände, die kleine Löcher hineingebohrt hatten.
Tapezieren durch “zureißen” leicht gemacht:
Damit der Verschnitt möglichst gering ausfällt und man effizient arbeitet, empfiehlt es sich die Tapete so gut wie möglich zuzureißen. Im Klartext heißt das, man mißt die zu klebende Fläche mit dem Gliedermaßstab ab, addiert 10cm Abreißkante hinzu und reißt die Tapete in einem winkel von ca 120° zu.
Damit die übereinander-gelegte Tapete sich nicht verschiebt, mus man mit dem Flächenspachtel starken Druck ausüben. ( siehe Video ). Ihr fragt euch bestimmt warum man die Tapete nicht gleich auf das direkte Maß zureißt.
In den meisten Fällen sind die Wände nicht geradlinig und exakt, ganz besonders nicht im Altbau.
Mit dieser Technik umwickelt man sich auch nicht mit der Tapete
Übersicht:
Untergrund und Vorarbeiten ( Teil1 )
Kleister anrühren ( Teil 2 )
Tapete zuschneiden/reizen ( Teil 3.1 – 3.3 )
Tapete nach dem einkleistern zusammen legen ( Teil 4 )
Ein “Fummelbrett” ist ein kleines Brett, meist mit einer art Griff welches zum Reiben von Putzen verwendet wird.
Es dient vorrangig dazu, Stellen zu erreichen, welche mit dem normalen Reibebrett unzugänglich sind.
Es unterscheidet sich vom normalen Brett eigentlich nur in der Größe und Form. Da des sich hier meist um Selbstbauten handelt, sieht jedes Brett unterschiedlich aus.
Ich erläutere nachfolgend den Bau von zwei Exemplaren.
Der Bau aus einem Kunststoffreibebrett:
Hierzu nehme man ein normales Kunstoffreibebrett und schneide es am besten mit einer Trenne (Winkelschleifer)
genau um den Steg des Griffes herum ab so das das Brett eine Breite von ca. 3-4cm hat. Nach oben hin sollte sich das Brett spitz verjüngen damit man auch kleinste Ecken erreichen kann.
Der Bau aus einer Styrodur-Platte:
Bei dieser Methode wird aus einer Styrodurplatte (Perimeterdämmung) eine Rechteckiger Klotz herausgeschnitten.
Er sollte ungefähr die Maße von 11cmx6cm und eine Stärke von 4 cm besitzen. Der “Griff” wird einfach stehen gelassen und der Rest weggeschnitten. Dieses “Fummelbrett” eignet sich besonders um Putze mit sehr feiner Körnung zu bearbeiten.
An Materialien benötigt man hierfür ein Flächenspachtel (Schwedenblech), Gliedermaßstab, einen Spachtel und einen Tapeziertisch. Ich werde Euch hier die gängigsten Techniken zum Schneiden bzw. reißen erklären.
Tapete der Länge zuschneiden/reißen:
Nachdemdie Raumhöhe abgemessen wurde, zB. 2,60m und 20 cm für die Abreißkante dazu addiert wurde, kommt man auf eine gesamt Länge von 2,80m die es jetzt gilt zuzureißen. Tipp: Es ist wichtig beim zuschneiden der Tapete immer darauf zu achten, welcher Teil der Tapete die Oberkante ist. Also die Tapete beim zuschneiden nicht drehen und aufpassen, dass man die neue Rolle Tapete identisch anfängt zuzuschneiden.
Wie im Video sehr schön zu erkennen ist, muss manden Flächenspachtel fest aufdrückenund die Raufaserin einem Winkel von ca 120° zum Flächenspachtel abreißen.
Übersicht:
Untergrund und Vorarbeiten ( Teil1 )
Kleister anrühren ( Teil 2 )
Tapete zuschneiden/reizen ( Teil 3.1 – 3.3 )
Tapete nach dem einkleistern zusammen legen ( Teil 4 )
Nachdem man seine eigenen vier Wände erfolgreich gestaltet hat und das eine oder andere Möbelstück eingefügt hat, steht man oft in dem neuen Raum und genießt erstmal den schönen Anblick. Oftmals stören aber die vielen unterschiedlich neuen Gerüche von Farben und Lack, man wünscht sich einen einzelnen, wohlriechenden Duft.
Hier bietet der Handel eine breite Palette an Raumsprays. Die geläufigsten sind die Airsprays in Sprayflaschen, welche es in den verschiedensten Düften gibt. Jeder kann sich seinen Raumduft schaffen und somit sein eigenes Raumparadies mit wohltuenden, entspannenden oder belebenden Düften.
Seit einiger Zeit haben automatische Duftverbreitungssysteme einzug in vielerlei Häuser und Wohnungen gehalten diese geben in einstellbaren Intervallen Sprühstöße ab. Sehr gute Modelle überprüfen per Sensor den Raumduft und handeln eigenständig. Die Anfangs nur in Bädern aufzufindenden Systeme haben sich heute dank origineller Optiken bis ins Wohn- und Schlafzimmer vorgearbeitet.
Wer auf Sprühstöße jeglicher Art verzichten möchte, kann sich kleine Gefäße mit Duftaromen und -essenzen aufstellen. Diese Gefäße wirken oft sehr harmonisch und sorgen für eine entspannte Atmosphäre.
Für alle Allergiker und die jenigen die gerne auf Chemie verzichten wollen, gibt es die sogenannten Bio Raumdüfte.
Diese Düfte stammen von auserwählten Pflanzen und sind frei von synthetischen zusätzen. Düfte wie Rose, Lemongras, Flieder sorgen für ein gesunden Raumduft ohne den Körper zusätzlich zu belasten.
Ob nun bei der Sanierung oder dem Neubau eines Hauses, Geld sparen ist immer aktuell. Und da gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Angefangen von der Verwendung hochdämmender und atmungsaktiver Baustoffe, der Photovoltaik
anlage auf dem Dach oder der Entscheidung für eine neue sparsame Gastherme. Dies sind nur ein paar Beispiele dafür
wie man nachhaltig und dauerhaft einen sparsameren Haushalt führen kann. Natürlich machen moderne Gasthermen und Gasheizungen nur Sinn wenn das verwendete Gas entsprechend günstig eingekauft wird. Hierbei empfiehlt sich ganz klar ein günstiger Gasanbieter der seinen Kunden immer einen günstigen fairen Gaspreis garantiert und keinen Hick- Hack bei der Lieferung zulässt.
Der Weg um an günstiges Gas zu gelangen ist heutzutage sehr einfach. Denn auch hier bietet das Internet den klaren Vorteil der einfachen Recherche und des Vergleiches. Auf den Netzseiten des Gasanbieters wird einfach der Gaspreis-Tarifrechner verwendet, um herauszufinden welcher Tarif zu einem passt. Hat man sich entschlossen, kümmert sich der Anbieter um alles weitere. Die Angst es würde zu einer Lieferunterbrechung kommen ist völlig umsonst – da von gesetzlicher Seite her eine dauerhafte Gasversorgung beim Gasanbieterwechsel vorgeschrieben ist.
Oft sind kleinere flexiblere Gasanbieter wesentlich preiswerter als Stadtwerke oder andere Groß-Gasanbieter.
Dies haben gegenüberstellungen im Grundversorgungstarif belegt-Singles und Familienhaushalte sparen hier eindeutig mehr.
Ein gebrauchtes Haus/Immobilie zu erwerben ist eine Investition die von langer Hand geplant werden sollte.
Abgesehen von den Beratungsgesprächen mit der Bank zum finanziellen Teil, sollte das Haus oder die Immobilie vorher mit kritischen und geschulten Blick unter die Lupe genommen werden. Oftmals verstecken sich Baumängel im Detail, die dem “Laien ” nicht auffallen. Ist erstmal das Objekt gekauft, steht man mit eventuell feuchten und schimmelnden Wänden allein da.
Um sich ein erstes Bild zu machen und ihre Suche für den Kauf der Traum-Immobilien zu starten, verwenden die meisten Menschen den bequemen Weg von zu Hause aus – das Inernet. Diese Methode ist entspannt und grenzt die breite Masse an Angeboten auf dem Markt etwas ein.
Besonders beim Kauf einer älteren Immobilie kann der Käufer Geld sparen, da er, wenn er denn mag, nachträglich selber das Objekt sanieren oder nach seinen Wünschen umbauen kann. Hier liegt auch klar der Vorteil zur Mietwohnung – man kann sich sein Zuhause so herstellen wie man es mag und braucht kaum Kompromisse einzugehen.
Aus umweltschutztechnischer und finanzieller Sicht ist eine energetische Sanierungder Immobilie immer sinnvoll, da es Geld beim Heizen spart und die Resourcen schützt. Außerdem müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein, um einen Energieausweis zur Immobilie zu erhalten.
Möchte man Immobilien kaufen, und berücksichtigt all diese kleinen Ratschläge, sollte es weniger böse Überraschungen geben.
Es begann alles mit einem Valentinstag-Geschenk, von mir an meine Eltern – ich schenkte ihnen statt Blumen eine Renovierung ihrer Essecke. Die Wände um die vier, mit dunklem Leder bezogenen Polsterstühle und dem schönen Holztisch sollten besser miteinander Harmonieren. Da die ganze Essecke ziemlich dunkle Farbtöne an den Wänden hatte und jeder einzelne Polsterstuhl und der Tisch auch dunkel sind, war der Wunsch, dass eine Wand einen hellen Anstrich bekommen sollte, um die Sache ein wenig aufzulockern.
Farbwechsel schnell und gut:
Für den schnellen Einsatz benötigen wir lediglich:
Heizkörperpinsel/große und kleine Walze/Abstreichgitter
Dispersionsfarbe ( Farbe für den Innenbereich)
Folientesa ( Länge der ausziehbaren Folie mind. =1,40m )
Es wurde beschlossen, dass die Stirnwand der Essecke einen hellen Anstrich bekommt.
Damit die Seitenwände keine unnötigen Farbspritzer abbekommen, werden diese mit Folientesa abgeklebt. Es wird oben an der der linken Seitenwand begonnen, mit dem Folientesa direkt im Ixel entlang, bis zum Fußboden abzukleben. Ohne abzusetzen wird als nächstes die Fußleiste abgeklebt und zu guter letzt die rechte Seitenwand. Die Abklebearbeit ergibt nun von seiner Form her ein “U”. Jetzt nur noch die Ränder beschneiden und die Fläche zurollen, trocknen lassen und den zweiten Anstrich tätigen.
Als nächstes wird vorsichtig das Folientesa entfernt. Der Tisch wurde wieder in die Essecke gestellt. Jeder einzelne Polsterstuhl bekam eine ganz neue Wirkung und gewann an Ausdruck. Nun erfreut man sich am besten gleich bei einer Tasse Kaffee, an seinem kleinen Paradies.
So leicht und schnell kann es gehen. Probiert es aus, ihr werdet es sehen.
Es ist immer schön zu sehen wenn sich jemand bei der Gestaltung seiner Wände viel Mühe gemacht hat. So kann mit einem Rahmen mit einer bestimmten Farbe zum Beispiel, ein Bild mehr in den Vordergrund gestellt werden oder einen Streifen in einem trendigem Farbton gestrichen werden, in dem dann Fotos hinein geklebt werden.
Um so ärgerlicher ist es dann, wenn man mitten im Projekt ist, dass Klebeband abzieht und sehen muss, wie überall Farbe hintergelaufen ist und es dadurch eben wie gewollt und nicht gekonnt aussieht.
Wie man auf Strukturierten Untergründen abklebt hab ich Euch schon im Post
“abkleben auf leicht strukturierten Untergründen” erklärt.
Tipp: Abkleben in dem Ixel
Wer seinen ganzen Raum( Wände sind strukturiert ) zum Beispiel weiß gestrichen hat und will zB. die Fernsehwand Ocker streichen, brauch nur direkt im Ixel abkleben.
direkt im Ixel
Dieser Trick funktioniert nur wenn das Ixel schon einmal gestrichen wurde oder Acryl im Ixel gezogen wurde. Das heißt, obwohl die Wände strukturiert sind läuft bei dieser Technik keine Farbe hinter das Klebeband. Wer also vor dem Renovieren ein geschulten Blick auf seine Ixel wirft, kann unter Umständen eine Menge Zeit und Nerven sparen.
Einen Moment der Unachtsamkeitgenügtund man verschüttet versehntlich das Getränk auf den guten Teppich oder man ist stolzer Besitzer eines Parkett/Dielenbodens und bemerkt leider zu spät, dass der Bürostuhl bleibende Schäden am Boden verursacht hat. Viele Optionen bleiben einen dann nicht mehr. Entweder man kauft sich einen neuen Teppich, läßt sich von einer Firma den Fufboden wieder aufwerten oder aber man nutzt einen praktischen und günstigen Maschinenverleihservice. Ein weiterer Vorteil ist, der Hol & Bringservice für Maschienen. Das Spart Geld und Zeit.
Verdreckte Auslegware
Durch die Verwendung von Textilreinigungsmaschienen ( Nass-trocken-saugern), werden alte Teppiche grundgesäubert und sehen wieder Optisch ansprechend aus. Holzfußböden, die durch den Einsatz von Schleifmaschienen und Holzhartöl oder Wasserlack, wieder mit frischer Natürlichkeit überzeugen, sind Beispiele für die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Miet-Maschienen.
Durch das Mieten bei einem Maschinenverleihservice, spart man nicht nur Geld, sondern sammelt auch neue Erfahrungen, wie praktisch und einfach solche Maßnahmen sind.
Bürost.-Schaden
Ein schöner abgeschliffener Holzfußboden, gibt jedem Raum das besondere Etwas. Altbau typisch ist der Dielenfußboden, der früher leider mit einer dicken Farbschicht (Umgangssprachlich Ochsenblut ) versehen wurde , die Heute nicht mehr viele Freunde findet.
Materialien:
Materialien
Wer sich dazu entschließt die Aufarbeitung selbst in die Hand zu nehmen, kann bei Firma….. sogar Komplettsets Mieten. Diese enthalten dann z.B. die große Schleifmachine,den Staubsack, Schleifmaterial, Staubmaske, einen Handschleifer ( Flex) für die Ecken, Schutzbrille, Ohrenschützer, Handschuhe, Knieschoner, Lasur bzw. den Lack in entsprechender Menge, Siebe, Streichmaterial, Hammer und Dorn.
Holzböden:
Allgemein gibt es drei Hauptkategorien von Holzböden. Den Dielenboden, auch genannt Schiffsboden (weil immer Stab an Stab verlegt wird), dass Parkett, welches es in den verschiedensten Verlegetechniken gibt aber überwiegend im Fischgrät und als fertig Parkett.
Fertig Parkett ist vom Aufbau wie Laminat zu sehen, mit dem Unterschied, dass eine sehr dünne Schicht Echtholz als Endschicht dient. Dieses Parkett wird nur in Legerichtung geschliffen und aufgrund seiner dünnen Oberschicht schleift man es nur mit feinem Schleifpapier.
fertig-Parkett
Beim Fertig-Parkett ist das Nägel versenken nicht nötig, da das Fertig-Parkett, wie beim Lamminat, mit einem Nut und Feder Prinzip verlegt wird.
Der Dielenboden muss im sogenannten Kreuzverfahren geschliffen werden.
Holzboden schleifen:
Beim Schleifen selber wird vom Groben ins Feine gearbeitet. Gemeint ist damit die Grobheit der Schleifbänder. Gängig sind die Größen 16er, 24er, 40er, 80er, 120er. Um so niedriger die Zahl, desto gröber ist das Schleifmittel. Welches Schleifband genau verwendet werden muss, hängt von der Dicke der Farbschicht und dem Zustand des Holzfußbodens ab.
Schleifband
Bei einem Dielenfußboden werden zu Beginn die Nägel entsprechend tief mit Hammer und Dorn versenkt. Wir nehmen mal an der Zustand des Dielenboden ist schlecht. Das heißt die Dielen sind gebogen und mit “Ochsenblut”beschichtet.
Hammer&Dorn
Dann beginnt man mit dem 16er Schleifband, diagonal zur Holzmaserung zu schleifen ( Kreuzverfahren) . Somit ebnet man die Dielen und entfernt leichter das “Ochsenblut”. Man arbeitet immer von links nach rechts. Die Machine führt man vorwärts und zieht sie dann mit dem selben Tempo auf der selben Spur zurück. Die nächste Bahn schleift man um eine halbe Walzenbreite versetzt. Um keine Dellen in den Boden zu machen, ist auf flächiges, gleichmäßiges Schleifen zu achten. Da die Machine ja geführt wird, bleibt der Dielenboden hinter der Machine ca 1m bis 1,5 m ungeschliffen. Also dreht man sich um und schleift unter den eben genannten Kriterien die Restfläche, möglichst Ansatzfrei. Wenn man die Fläche fertig geschliffen hat, bestückt man den Handschleifer mit dem 16er Schleifblatt und schleift vorsichtig die Ränder. Wichtig: Beim schleifen, nie stehen bleiben, weil sich sonst die Schleifwalz in die Dielen hineingräbt.
Schleifblatt-(Flex)
Nun bespannt man die große Schleifmachine mit dem 24er Schleifband und schleift erneut diagonal zur Holzmaserung. Wenn dies getan ist, läßt man diesesmal den Handschleifer weg und bespannt gleich die große Schleifm. mit dem 40er Schleifband und schleift ab jetzt nur noch in Holzmaserung. Danach nimmt man die Handschleifmaschine, bestückt sie auch mit dem 40er Schleifblatt und schleift vorsichtig die Ränder. Dieser Ablauf wiederholt sich bis zum letzten Schleifdurchgang.
Übersicht:
Erster Schliff, mit16er, diagonal zur Holzmaserung und im Anschluß Handschleifmachine ( 16er Schleifkorn).
Zweiter Schliff, mit 24er oder 36er, diagonal ohne Handschleifer.
Dritter Schliff, mit 40er in Holzmaserung und im Anschluß mit Hanschleifer (40er Korn)
Vierter Schliff, mit 80er in Holzmaserung ohne Handschleifer.
Fünfter Schliff, mit 100er oder 120er in Holzmaserung, mit Handschleifer (100er Korn)
Lackieren:
Maßgebend für ein gutes Endergebnis sind die richtigen Materialien ( guter Sauger und vernünftiges Streichwerkzeug)
und gute Vorarbeiten. Nachdem man mit dem Schleifen sehr viel Dreck gemacht hat, ist es jetzt umso wichtiger sehr gründlich den Raum von Staub zu befreien. Es reicht nicht nur den Boden abzusaugen. Viel Staub hängt an den Wänden, Türklinken, Heizkörpern, Fußleisten und Fensterbrettern.
Nachdem der Raum komplett staubfrei ist, kann man mit dem streichen der Fläche beginnen. Man beschneidet den Rand mit einem Pinsel aber nicht gleich den kompletten Raum. Es empfiehlt sich den Raum in vier gleichgroße Abschnitte einzuteilen. Wem das beschneiden nicht so liegt, kann sich den Rand auch abkleben.
Wasserlack
Wenn die Ränder des ersten viertels beschnitten wurden, rollt man mit der Malerwalze ( das Material sollte aus Microfaser sein) in Maserungsrichtung das erste Viertel zu. So arbeitet man sich Viertel für Viertel vor, bis man einmal rum ist.
Nachdem ersten Anstrich stellen sich die feinen Holzfasern hoch. Aus diesem Grund muss man, nachdem der erste Anstrich getrocknet ist, die komplette Fläche mit feinem ( 120er) Schleifpapier Maserungs durchschleifen.
Alles wieder entstauben und erneut durchstreichen. (Wasserlack ist Umweltfreundlich und leicht zu handhaben)
Wer auf nummer sicher gehen will, macht noch einen dritten Anstich.
Da man immer nur so gut arbeiten kann, wie seine Materialien sind, macht es Sinn einen Maschienenverleih zu wählen der von anderen weiterempfohlen wird.
So leicht macht man aus seinem Raum ein kleines Paradies.
(Da dieses Thema sehr umfangreich ist, folgen weitere Post zu diesem Thema w.z.B.
Wie bespannt man die große Schleifmachine mit dem Schleifband?
Wie bedient man die große Schleifmachine?
Montage des Schleifblattes für den Handschleifer ( Flex ).
Es ist sehr schade wenn man eine Menge an Geld für extravagante Tapete ausgegeben hat und die Notwendigkeit eines guten Kleisters unterschätzt. Wenn dann die gute Tapete nicht richtig klebt weil man das Anrühren des Kleisters auf die leichte Schulter genommen hat, ist der Ärger groß. Damit euch nicht der gleiche Fehler passiert hier ein paar Tipps.
So wirds gemacht:
Mess-Eimer
Kleister
Um sich das Leben so einfach wie möglich zu machen, empfiehlt sich der Kauf eines runden Messeimers (kosten max: 5,-). Damit man im Eimer einen vernünftigen Strudel erzeugt, kann man eine Bohrmachine mit einem Rühraufsatz benutzen.
Und los geht es. Zunächst wirft man einen Blick auf die Verpackung des Kleisters, in der Regel findet man hier eine Tabelle , in der man dann das benötigte Mischverhältnis zwischen Wasser und Kleister erfährt. In meinem Fall ist es eine Packung Metylankleister auf 4 Liter Wasser. Siehe Video.
Viel spaß beim Tapezieren der Raufaser
Übersicht:
Untergrund und Vorarbeiten ( Teil1 )
Kleister anrühren ( Teil 2 )
Tapete zuschneiden und reizen ( Teil 3 )
Tapete nach dem einkleistern zusammen legen ( Teil 4 )