Für die Kreativen unter uns ist es die Herausvorderung schlecht hin, ihre Räumlichkeiten nicht nur wohnlich und schön zu gestallten, sonder interessant und im Idealfall einzigartig. Im Zeitalter der nie enden wollenden Gestalltungs-möglichkeiten, leichter gesagt als getan. Eine Anregung einen Raum mit einem gelungenen ” Eye catcher” ( Blickfang ) Effekt zu gestalten, will ich Euch heute erklären.
Spachtelmasse in einem Ockerton / Fundus auf Kalkbasis / Goldwachs
220 er bis 250 er Schleifpapier / Klebeband
Poliermachine
Info:
Vorne weg möchte ich sagen, dass es etliche Regeln für die Umsetzung von Spachteltechniken gibt. Zu guter letzt bleibt es ein Immitat eines meist natürlichen Untergrundes welches in Handarbeit umgesetzt wird. Damit will ich sagen, dass es jedem selbst obliegt wie groß er die Abstände bei der Fleckspachtelung wählt oder wie viele Spachtelgänge man für richtig hält. In meiner Beschreibung möchte ich Euch einen kleinen Leitfaden für die Umsetzung eines solchen Projektes geben.
Die Vorarbeiten für die Spachteltechnik:
Der Untergrund sollte glatt und in einem gut durchgrundierten Zustand sein.
Wenn der Untergrund leichte Kanten aufweist, ist dies nicht so schlimm. Es genügt den Untergrund mit Tiefengrund zu grundieren. Die Ränder wurden abgeklebt und der Fußboden wurde mit Malerteppich abgedeckt. Vorbildlicherweise liegen die restlichen Materialen in greifbarer Nähe.
Die gesamte Fläche muss mit dem Fundus übergespachtelt werden. Zum Spachteln verwendet man die Venezianische Traufel. Der Fundus benötigt 12 Stunden zum trocknen. Nun schleift man die Fläche gründlich mit dem 220 er Schleifpapier durch. Wundert euch nicht es läßt sich sehr bescheiden schleifen, deshalb nicht zu lange mit dem wegschleifen von Kanten beschäftigen.
Jetzt entstaubt man die Wand und säubert seinen Arbeitsplatz.
Die Spachteltechnik:
1.Fleckspachtelung
Es beginnt der schöne Teil des Projektes, der kreative Part. Wir greifen wieder zur Ven. Traufel und Heber und starten mit der ockerfarbenen Spachtelmasse die erste Fleckspachtelung. Beim Spachteln muss man sehr kräftig aufdrücken und abwechselnde viertelkreise ziehen. Mal im Uhrzeigersin, mal entgegengesetzt. Über die gesamte Fläche verteilt man grob Flecke mit der Masse. Es empfiehlt sich immer die gleiche Menge an Masse aus dem Spachteleimer zu entnehmen.
Tipp: Die Masse hat die Eigenschaft sehr schnell hart zu werden, also immer kleine Portionen entnehmen, zügig und kraftvoll spachteln. Sobald man merkt das die Masse auf der Kelle zu trocken ist, wegwerfen und eine neue Portion aus dem Eimer nehmen.
2.Fleckspachtelung
Bei der zweiten Fleckspachtelung, die nach Einhaltung der 12 stündigen Trockenzeit geschieht, setzt man die Flecken schon etwas dichter und reduziert damit die noch weißen Untergrundstellen erheblich.
3. Fleckenspachtelung
Nachdem wir den groben Spachtelgrad vorsichtig abgestoßen oder etwas weggeschliffen haben, setzen wir die Flecken so, dass keine weißen Untergrundstellen mehr zu sehen sind. Es ist wichtig die 12 Stunden Trockenzeit einzuhalten, sonst bleiben die gewünschten Effekte aus.
Der Finisch
Um dem gesamten Projekt den gewissen glanz Effekt zu verleihen, wird die gesamte Fläche mit einem Goldwachs übergespachtelt. Im Anschluss bringen wir unsere Wand mit der Poliermaschiene auf Hochglanz und erfreuen uns an dem fertigen Projekt.
Tipp: Damit man leichte Verunreinigungen abwaschen kann, empfiehlt sich als Finisch immer eine Wachsbeschichtung, egal ob mit gold, silber oder transparenten Effekt.
Kies und Zement je nach Größe des Estrichs (Entfällt bei Arbeit mit Sackware)
Dämmplatten
Randdämmstreifen
PE-Folie
Arbeitsablauf:
Als erstes wird die Grundfläche mit den Dämmplattenausgelegt, danach wird der Randdämmstreifen an die angrenzenden Bauteile gelegt ( Tipp: bei geputzten Wänden oder Wänden aus Gasbeton/Rigips kann dieser mit Takker-Klammern befestigt werden).
Zu guterletzt wird die Folie über die Dämmung gelegt und an den Seiten etwas hochgeführt. Die Folie soll das unterwandern der Dämmung durch den Beton verhindern und gegen ein schnelles austrocknen entgegenwirken.
Das Anmischen des Estrich-Betons
Nach diesen Vorbereitungen kann der Estrich angemischt werden bei fertiger Sackware wird etwas Wasser in eine Tubbe/Zwangsmischer gegeben und der Sackinhalt dazugegeben. Nun wird mit dem elektrischen Rührgerät gemischt. Im Normalfall sollte der Estrich-Beton etwas mehr wie Erdfeucht sein. Durch diese Konsistenz besitzt er genügend Eigensteifigkeit welche beim Verarbeiten wichtig ist.
Beim Anmischen mit dem Zwangsmischer sollte ein Mischungsverhältnis von 1:4 angestrbt werden das bedeutet
auf eine Schaufel Zement kommen vier Schaufeln Kies. Auch hier gilt etwas mehr wie Erdfeucht also vorsichtig mit dem Wasser!
Estrich Einbau
Das Einbringen des Estrich-Betons
Vom Mischort wird der Beton mit der Karre an den Einbauort gekarrt. Dort werden bei kleineren Räumen zuerst die Ränder auf höhe und Waage gebracht. Dazu einen Zwangspunkt/Höhenpunkt mit der Wasserwaage zum Beispiel von der Türunterkante auf den in Waage und höhe gebrachten Estrich am Rand übertragen ggf. etwas hinzufügen oder entfernen. Diese Höhe wird mit der Wasserwaage beibehalten und ständig überprüft. Hat man die Ränder des Raumes komplett mit Estrich ausgehöht und abgerieben, beginnt man die/das zwischenfeld/er zu füllen. Dazu wird auch wieder der Estrichbeton mit einer Schaufel eingebracht, verteilt, verdichtet, abgezogen (auf den Rändern) und abgerieben. Bei größeren Räumen/Flächen können vorher lehren auf höhe gebracht werden auf denen später abgezogen wird.
Estrich
Man arbeitet sich so immer in richtung Ausgang, zu guterletzt wird der Estrich vor versehendlichen Betreten geschützt.
Es begann alles mit einem Valentinstag-Geschenk, von mir an meine Eltern – ich schenkte ihnen statt Blumen eine Renovierung ihrer Essecke. Die Wände um die vier, mit dunklem Leder bezogenen Polsterstühle und dem schönen Holztisch sollten besser miteinander Harmonieren. Da die ganze Essecke ziemlich dunkle Farbtöne an den Wänden hatte und jeder einzelne Polsterstuhl und der Tisch auch dunkel sind, war der Wunsch, dass eine Wand einen hellen Anstrich bekommen sollte, um die Sache ein wenig aufzulockern.
Farbwechsel schnell und gut:
Für den schnellen Einsatz benötigen wir lediglich:
Heizkörperpinsel/große und kleine Walze/Abstreichgitter
Dispersionsfarbe ( Farbe für den Innenbereich)
Folientesa ( Länge der ausziehbaren Folie mind. =1,40m )
Es wurde beschlossen, dass die Stirnwand der Essecke einen hellen Anstrich bekommt.
Damit die Seitenwände keine unnötigen Farbspritzer abbekommen, werden diese mit Folientesa abgeklebt. Es wird oben an der der linken Seitenwand begonnen, mit dem Folientesa direkt im Ixel entlang, bis zum Fußboden abzukleben. Ohne abzusetzen wird als nächstes die Fußleiste abgeklebt und zu guter letzt die rechte Seitenwand. Die Abklebearbeit ergibt nun von seiner Form her ein “U”. Jetzt nur noch die Ränder beschneiden und die Fläche zurollen, trocknen lassen und den zweiten Anstrich tätigen.
Als nächstes wird vorsichtig das Folientesa entfernt. Der Tisch wurde wieder in die Essecke gestellt. Jeder einzelne Polsterstuhl bekam eine ganz neue Wirkung und gewann an Ausdruck. Nun erfreut man sich am besten gleich bei einer Tasse Kaffee, an seinem kleinen Paradies.
So leicht und schnell kann es gehen. Probiert es aus, ihr werdet es sehen.
Auschlaggebend für den Bau des Hängeschrankes war der zwar sehr lange, aber schmale Flur in dem sich sonst kaum eine Stellmöglichkeit für Möbel bot. Warum also nicht in die Höhe gehen und die volle Länge des Flures nutzen. Natürlich kann man sich inb einem Möbelhaus ein entsprechendes Möbelstück bestellen.
Freunde von mir waren mit der Auswahl und dem Service sehr zufrieden. Ich werde den nächsten Schrank für mein Wohnzimmer dort bestellen (hab mir schon ein ausgeguckt), aber diesen Hängeschrank wollte ich selber bauen.
Die Materialkosten bei diesen Projekt belaufen sich auf ca. 320,- Euro.
Nach festlegung der Höhe des Hängeschrankes wird das Regalsystem mit Dübeln an der Wand befestigt und die Trägerelemente eingehangen. Auf diese werden die Bretter gelegt, welche später den Boden des Schrankes darstellen sollen.
Anbau der Front- Blenden
Oberhalb wird eine Dachlatte oder Konterlatte an der Decke befestigt, an diese kommt von vorn ein ca. 10 cm breites Brett als Front.
Unterhalb des Regal-Bodens wird im entsprechenden Abstand auch eine Latte befestigt. Diese hilft das Brett zu tragen, in dem die Spots eingebaut werden. Die Spots werden einfach in die vorher dazu ausgesägten Löcher eingebaut und verkabelt. Nachdem das zweite Front-Brett unterhalb des Bodens befestigt wurde werden die einzelnen Steher für die Schaniere aufgeteilt und befestigt.
Jetzt kommen die Türen dran, die werden mithilfe der Schaniere an den Stehern befestigt. Danach werden die Türen ausgerichtet, man dreht dazu die Schaniere entsprechend weit rein oder heraus.
Steher einbau
Wer mag kann das Holz des Hängeschrankes noch Lasieren oder Lackieren.
Hängeschrank fertiggestellt
Diese Anleitung stellt lediglich eine Anregung dar -
Baut einfach euren eigenen Individuellen Hängeschrank – Do it yourself !
Die Grundvoraussetzungen zum Tapezieren sind:” fingerspitzen Gefühl, die notwendigen Materialien und ein gewisses Maß an Grundwissen”. Um ein wenig Übersicht in dieses Thema zu bringen,werde ich das Ganze in mehrere Rubriken einteilen.
Untergrund und Vorarbeiten ( Teil1 )
Kleister anrühren ( Teil 2 )
Tapete zuschneiden/reizen ( Teil 3 – 3.2 )
Tapete nach dem einkleistern zusammen legen ( Teil 4 )
um etwas herum tapezieren ( Teil5 )
eine Ecke tapezieren ( Teil 6 )
an alte Tapete anpassen ( Teil7 )
Untergrund und Vorarbeiten:
Natürlich beginnt man, wie bei beinah allen Malerarbeiten, mit dem Abdecken und Abkleben. Es empfiehlt sich auch Lichtschalter und Steckdosen zu demontieren. Bitte immer vorher die Sicherung raus nehmen.
Nachdem man die alte Tapete gründlich entfernt hat und der Untergrund wieder trocken ist, ( fals man die Tapete mit Wasser eingeweicht hat) muss der Untergund mit Tiefengrund grundiert werden. Tiefengrund ist in jedem Baumarkt oder Fachhandel erhältlich. Dadurch läßt es sich später einfacher tapezieren und die Tapete klebt besser an der Wand oder Decke.
Feuchtigkeit im Haus ist Bauwerksschädigend und Gesundheitsschädlich. Daher sollte bei Feuchtigkeitsfeststellung im Inneren sofort Maßnahmen unternommen werden. Ihr erfahrt hier wie ein Sockel eines älteren Hauses gegen nichtdrückendes Wasser (Spritzwasser etc.) abgedichtet und wieder Optisch aufgewertet wird.
alter Sockel
Material:
Dichtschlämme
Mauermörtel
Klebespachtel(Frostsicher und Wasserabweisend)
Fassadenfarbe/Sockelputz
Grundierung
Um einen möglichst ebenen Untergrund für die nachfolgende Dichtschlämme zu haben, werden vorab grobe Unebenheiten(Löcher) mit dem Mörtel geschlossen. Hiernach wird eine sogenannte Kehle hergestellt .
hergestellte Kehle
Dies geschieht folgendermaßen: es wird etwas Mörtel in die Ecke zwischen Sockel und Boden gedrückt und anschließend mit dem Stecher glattgezogen. Die Kehle braucht in diesen Fall nicht viel breiter sein als der Stecher.
Nach genügender ansteifung des Mörtels wird die Dichtschlämme eingerührt. Zuvor sollte aber die entgültige Sockelhöhe festgelegt werden.
anzeichnen der Sockelhöhe
Die Dichtschlämme sollte eine Sämig-Flüssige Konsistenz haben. Nach dem ersten einrühren empfiehlt es sich 5 min zu warten und danach nochmals zu Rühren. Nachdem alle angrenzenden Bauteile mit Klebeband geschützt sind wird die Schlämme mit der Malerbürste aufgetragen. In der Regel genügen zwei Arbeitsgänge.
Auftragen der Dichtschlämme
An schwer zugänglichen stellen wird der Pinsel benutzt. Die Kehle wird mitgeschlämmt.
Spritzer auf anderen Untergründen gleich entfernen! Dichtschlämme ist nach Aushärtung nur sehr schwer entfernbar. Am nächsten Tag wird die Oberkante des zukünftigen Sockels mit Klebeband abgeklebt – dadurch erhält man eine schöne gerade Kante nachdem entfernen des Klebebandes.
Sockeloberkante abgeklebt
Jetzt wird der Klebespachtel/Mörtel mit Glättkelle und Kelle aufgetragen ( ca. 2-3 mm). Nach ansteifung wird dieser mit dem Reibebrett abgerieben. Es sollte eine feine Struktur auf der Oberfläche sichtbar sein. Bitte immer nur kleine Flächen auftragen und abreiben (wenn man allein arbeitet), da bei der geringen Auftragsdicke die Gefahr besteht das der Spachtel zu sehr anzieht und man ihn nicht mehr rechtzeitig abgerieben bekommt. Ist die fertig gespachtelte Fläche abgetrocknet,wird sie grundiert und mit einem neuen Anstrich oder Sockelputz versehen.
Um mehr Platz für Haushaltsgeräte und Zubehör zu haben, entschied man sich hier für einen kleinen Abstellraum aus Gipskartonplatten. Dieses Material ist leicht zu bearbeiten und einfach zu Transportieren. Außerdem ist ein Abriss bei einem Auszug aus der Wohnung unproblematisch. Die Materialkosten belaufen sich auf ca. 100,- Euro. Das ganze Material wurde mit einen einfachen PKW-Kombi transportiert.
Material
Gipskartonplatten(0,60 x 2,00m)
CW-Profile
UW-Profile
SchnellbauSchrauben (beschichtet)
Echschutzschienen
Dübel
Holzlatte (2m)
Werkzeug
Wasserwaage
Bohrmaschiene
Akkuschrauber
Cuttermesser
Säge/Stichsäge
Hammer
Blechschere
Arbeitsablauf
Die Maße der etwa 1,20 x 1,20m großen Abstellkammer werden an den Wänden und den Decken makiert, an den Wänden werden sie als lotrechte Linienverlängert.Danach werden die UW-Profile auf das entsprechende Maß zugeschnitten und auf Fußboden und Decke angedübelt.
Nach diesen Arbeitschritt werden die CW- Profile auf Raumhöhe zugeschnitten und an den wandberührenden Seiten angedübelt. Die restlichen werden je nach Plattenbreite (In unseren Fall auf alle 60 cm) aufgeteilt, so das der Stoß zweier Platten mittig auf einem Profil liegt.
Makierungen setzen
Profil zuschneiden
Detailansicht
Ständerwerk
Türsturz-ausbildung
Verschrauben
Komplettansicht
Türöffnung
Die Türöffnung wird aus einen UW-Profil gebaut, welches an den enden um 90 grad abgewinkelt wird. Dieses Bauteil wird dann an zwei extra stehern (CW-Profilen) festgeschraubt. An ihnen wird später die Tür befestigt, in diesen Fall soll es eine leichte Lamellentür sein. Achtung: die Holzlatte auf der Seite, an der die Tür später hängen soll, nicht vergessen-einfach in den linken oder rechten Steher festschrauben.
Ist dies getan, steht die Unterkonstruktion und man kann mit dem anschrauben der Platten beginnen.
Die Gipskartonplatten werden im Versatz an die Unterkonstruktion geschraubt. Nachdem das Innen und Außen getan wurde, werden Fugen und Schraublöcher verspachtelt. Auf die Fugen der Platten werden Rissbinden gelegt und eingespachtelt. Nach Austrocknung des ersten Spachtelganges wird ein erneuter Spachtelgang vorgenommen und nach wiederholter Austrocknung die ganze Sache ordentlich glattgeschliffen. Nun kann ein Anstrich folgen und die Tür angebaut werden.
Abstellkammer aus Gipskartonplatten selber bauen – Do it yourself !
In den meisten Wohnungen stellt das Wohnzimmer den Wohnraum dar, in dem sich die mediale Unterhaltung vollzieht.
Da viele Geräte mit Netzsteckern, Lautsprecherkabeln und Antennenkabeln funktionieren steht man schnell vor einem Problem ” Wo lasse ich die ganzen Kabel nur ?” . Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach, sie werden in Sockelleisten mit integrierten Kabelkanälen verborgen.
Ganz einfach zu Installieren und unauffällig in der Optik.
Beschreibung der Sockelleiste mit Kabelkanal
Diese Kanäle bestehen aus meistens zwei Teilen. Zum einem aus der Trägerleiste in der 2-3 Kabelkanäle vorhanden sind, und zum anderen aus der Blendleiste, welche den optischen Teil übernimmt. Hinzu kommen entsprechende Eck- und Endstücken.
Damit sich der Kanal gut in das Zimmer integriert, stehen viele Dekore zur verfügung.
Es werden im Handel Kabelkanäle aus Aluminium oder Kunststoff angeboten.
Installation
Die Trägerleiste wird in der entsprechenden Höhe am Untergrund mit Dübel und Schrauben befestigt, danach werden die Kabel hineingelegt und die Blendleiste mit leichten Druck aufgesetzt. Fertig!
Trägerleiste mit Kabelkanälen
Sockelleiste in Buche Dekor
montierte Sockelleiste
Sockelleiste mit integrierten Kabelkanal selber verlegen. Do it- Yourself !
Jeder kennt das Problem des Platzmangels. Man hat oft tausend Sachen und weiß nicht wo man sie unterbringen soll.
Mit einem Einbauschrank aus Holz, kann da schnell Abhilfe geschaffen werden. Vorteile sind z.B. die individuelle Aufteilung des Innenraumes, die Anpassung an jede Räumlichkeit und vor allem, man kann ihn selber bauen - Do it yourself!
Material für den Einbauschrank
Regalhaltesystem aus dem Baumarkt
Platten aus Holz
Kanthölzer (ca.5x6cm /gehobelt)
Holzschrauben
Türen
Schaniere
Winkel/Dübel+Schraube
Holzlasur (im gewünschten Farbton)
Magnetverschlüsse
Taschenmesser
Maße und Mengen der Materialien richten sich nach den Anforderungen und der Anwendung !
Der Einbau des Schrankes
Nachdem ein geeigneter Ort für den Schrank gefunden wurde, kann der Einbau beginnen. In diesen Fall soll der Schrank bis unter die Decke gehen, an den Seiten wird er von einer massiven- und einer Rigipswand begrenzt.
Es wird zuerst das Regalhaltesystem an die Wand gebracht. Das sind meist geschlitzte Metallprofile die durch Dübel und Schrauben an der Wand fixiert werden. In die Schlitze können jetzt nach belieben die Haltearme für die Regalböden eingehangen werden. Ist dies getan werden die Böden in den gewünschten Höhen eingelegt. Es sollte jeder selbst entscheiden ob er jetzt noch vertikale Trennwände einzieht oder die Böden so lässt.
Als nächstes wird eine Grundkonstruktion aus den Stabilen Kanthölzern an den Seiten und der Decke befestigt.
Dies geschieht mit Dübeln, Schrauben und Winkeln. Desweiteren werden Kanthölzer dort eingebaut, wo später die Schaniere für die Türen befestigt werden sollen. An einem weiteren Holz welches als Türsturz dient, wird der Magnetverschluss montiert. Kleiner Tipp: wer nicht möchte das der Magnetverschluss hervorragt, der klinkt mit dem Taschenmesseran dieser Stelle das Holz etwas aus. Und lässt den Verschluss in dieser Vertiefung verschwinden.
Sehr Arbeitserleichternd ist es, den später sichtbaren Teil der Grundkonstruktion an dieser Stelle zu Lasieren.
Nach erfolgreicher Montage und dem Lasieren der Grundkonstruktion, werden jetzt die Türen mit hilfe der Schaniere an den Kanthölzern befestigt. Für die Einstellung der Türen eignet sich eine kleine Wasserwaage.
Zu guterletzt wird der Fußboden und umliegende Bauteile abgedeckt und das Holz in dem entsprechenden Farbton lasiert. Daran denken-umso öfter der Lasurauftrag, desto dunkler der Farbton.
Jetzt fehlen nur noch die Magnetverschlüsse, welche mit den Holzschrauben fixiert werden – fertig ist der Einbauschrank.
Eine massive, solide Wand ist Grundlage für alle weiteren Baumaßnahmen. Bei der Errichtung sollte man in erster Linie auf Standfestigkeit und Lastverteilung(Verband) achten, aber auch das Lot und Flucht müssen stimmen.
Nachfolgend wird beschrieben wie eine 24cm starke Wand traditionell im Halbsteinverband aus Kalksandvollsteinen (3DF) gemauert wird. Sie wird auf einer Bodenplatte ohne Unterkellerung gemauert, und steht für sich alleine.
Werkzeug:
Wasserwaage (wenigstens 1,00m lang)
große Viereckskelle/Dreieckskelle
Maurerhammer
Maurerschnur
Mörtelkübel
Eimer groß
elektrischer Rührer
Schnurschlag
Material:
Kalksandsteine (Format 3DF = 17,5x24x11,3cm)
Mauermörtel Mörtelgruppe II
besandete Mauerwerkssperre( gegen aufsteigende Feuchtigkeit)
Mauer und Putzmörtel
Die Menge der benötigten Kalksandsteine(KS) errechnet man indem man sich die Fläche der zu mauernden Wand
ausrechnet. Beim 3DF Stein benötigt man für ein Quadratmeter 33 Steine. 33 x Wandfläche = Steinmenge
Die Mörtelmenge wird errechnet in dem man die Wandfläche mit 29l multipliziert. 29 x Wandfläche = Mörtelmenge in Litern
Kalksandstein 3DF
Der Untergrund der Mauer
Als Untergrund für die Wand sollte ein ordentliches Fundament oder eine Bodenplatte zur Verfügung stehen.
Die Statische beanspruchung sollte vorher abgeklärt werden.
In diesen Fallbeispiel soll die Wand auf einer Bodenplatte entstehen. Um die Lage der Wand genau zu bestimmen, wird diese zu erst einmal eingemessen(auf Rechtwinkligkeit achten). Nachdem die Makierungen auf dem sauber gefegten Boden gezeichnet wurden, verwendet man den Schnurschlag um die Flucht Optisch darzustellen.
Nun rührt man sich Mauermörtel dünn ein und verteilt diesen mit einer Kelle entlang der Makierung. Dabei etwas Abstand zu dem Strich lassen, er wird noch benötigt. Ist dies getan rollt man die Mauerwerksperre auf dem Mörtelbett
aus und drückt diese leicht an. Am späteren Wandende wird die Sperre mit einem Cuttermesser abgetrennt. Bei der Sperre ist darauf zu achten das genügend Überstand nach den Seiten bleibt, das ist später für die Abdichtung der Bodenplatte wichtig. Sind diese Arbeitschritte getan kann gemauert werden.
Das Mauern
Nachdem der Mörtel in dem Mörtelkübel eingerührt ist, nimmt man sich seine Kelle und den ersten Stein.
Zu beginn wird das sogenannte Schnurmauerwerk errichtet, das bedeutet das am Anfang und am Ende der Wand in abgetreppter Form die Wand auf ca.4-5 Schichten hochgemauert wird. Dabei wird immer von zwei Seiten mit der Wasserwaage gelotet(es sollte immer an den selben stellen gelotet werden).
Stehen die Schnurmauern, so wird eine Mauerschnur in der ersten Schicht befestigt. Diese Schnur zeigt die Flucht und gibt die Höhe der Schicht vor.
In bestimmten wenigen Fällen (zB. bei Außenwänden) ist es notwendig nach der 2 schicht nochmals eine Mauerwerkssperre einzulegen, dies ist vor Ort abzuklären und in diesen Fall nicht erforderlich,da es sich um eine Innenwand handelt. In den meisten Fällen wird auf diese zweite Sperre verzichtet, da in diesen Bereich eine Mauerwerksabdichtung in Form von Dichtschlämme aufgetragen wird(Außenwände) .
Beim Mauern selber achtet man darauf das der Mörtelkübel maximal einen guten Schritt weit von der Wand entfernt steht. Das ersparrt Kraft und Zeit. Der Maurer hält in einer Hand die Kelle und in der anderen den Stein, zuerst wird mit der Kelle der Mörtel für die Lagerfuge ausgelegt. Danach wird etwas Mörtel auf die eine Seite des Steines gegeben, dies stellt die Stoßfuge dar. Nun wird der Stein der sich in der Hand befindet in das Mörtelbett gedrückt und nach der Schnur ausgerichtet. Wer sich sehr unsicher ist darf auch mal die Wasserwaage zur Kontrolle benutzen.
Die Lagerfuge sollte ein(Theoretisches) Maß von 1,2cm und die Stoßfuge von 1cm haben. Die Bezeichnung Halbsteinverband leitet sich von dem Überbindemaß eines halben Steines ab. Dieses Maß ergibt sich wenn am Anfang jeder zweiten Schicht ein halb geschlagener Stein gemauert wird.
Sind die ersten 4-5 Schichten hochgemauert, beginnt man wieder an den beiden Enden die Schnurmauern hochzuziehen. Danach wieder das Zwischenmauerwerk usw. Diese Prozedur wiederholt sich bis die Wand ihre vorgesehene Höhe erreicht hat.-Do it Yourself !