Archive for the ‘Projekte’ Category
Jun
12
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Projekte Feuchtigkeit im Haus ist Bauwerksschädigend und Gesundheitsschädlich. Daher sollte bei Feuchtigkeitsfeststellung im Inneren sofort Maßnahmen unternommen werden. Ihr erfahrt hier wie ein Sockel eines älteren Hauses gegen nichtdrückendes Wasser (Spritzwasser etc.) abgedichtet und wieder Optisch aufgewertet wird.

alter Sockel
Material:
Dichtschlämme
Mauermörtel
Klebespachtel(Frostsicher und Wasserabweisend)
Fassadenfarbe/Sockelputz
Grundierung
Werkzeug:
Maurerkelle/Glättkelle/Stecher
Reibebbrett
Malerquast/Bürste
Klebeband
Pinsel/ Malerrolle
Arbeitschritte:
Um einen möglichst ebenen Untergrund für die nachfolgende Dichtschlämme zu haben, werden vorab grobe Unebenheiten(Löcher) mit dem Mörtel geschlossen. Hiernach wird eine sogenannte Kehle hergestellt .

hergestellte Kehle
Dies geschieht folgendermaßen: es wird etwas Mörtel in die Ecke zwischen Sockel und Boden gedrückt und anschließend mit dem Stecher glattgezogen. Die Kehle braucht in diesen Fall nicht viel breiter sein als der Stecher.
Nach genügender ansteifung des Mörtels wird die Dichtschlämme eingerührt. Zuvor sollte aber die entgültige Sockelhöhe festgelegt werden.

anzeichnen der Sockelhöhe
Die Dichtschlämme sollte eine Sämig-Flüssige Konsistenz haben. Nach dem ersten einrühren empfiehlt es sich 5 min zu warten und danach nochmals zu Rühren. Nachdem alle angrenzenden Bauteile mit Klebeband geschützt sind wird die Schlämme mit der Malerbürste aufgetragen. In der Regel genügen zwei Arbeitsgänge.

Auftragen der Dichtschlämme
An schwer zugänglichen stellen wird der Pinsel benutzt. Die Kehle wird mitgeschlämmt.
Spritzer auf anderen Untergründen gleich entfernen! Dichtschlämme ist nach Aushärtung nur sehr schwer entfernbar. Am nächsten Tag wird die Oberkante des zukünftigen Sockels mit Klebeband abgeklebt – dadurch erhält man eine schöne gerade Kante nachdem entfernen des Klebebandes.

Sockeloberkante abgeklebt
Jetzt wird der Klebespachtel/Mörtel mit Glättkelle und Kelle aufgetragen ( ca. 2-3 mm). Nach ansteifung wird dieser mit dem Reibebrett abgerieben. Es sollte eine feine Struktur auf der Oberfläche sichtbar sein. Bitte immer nur kleine Flächen auftragen und abreiben (wenn man allein arbeitet), da bei der geringen Auftragsdicke die Gefahr besteht das der Spachtel zu sehr anzieht und man ihn nicht mehr rechtzeitig abgerieben bekommt. Ist die fertig gespachtelte Fläche abgetrocknet,wird sie grundiert und mit einem neuen Anstrich oder Sockelputz versehen.
Sockel selber abdichten – Do it yourself!
Mai
03
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Projekte Um mehr Platz für Haushaltsgeräte und Zubehör zu haben, entschied man sich hier für einen kleinen Abstellraum aus Gipskartonplatten. Dieses Material ist leicht zu bearbeiten und einfach zu Transportieren. Außerdem ist ein Abriss bei einem Auszug aus der Wohnung unproblematisch. Die Materialkosten belaufen sich auf ca. 100,- Euro. Das ganze Material wurde mit einen einfachen PKW-Kombi transportiert.
Material
- Gipskartonplatten(0,60 x 2,00m)
- CW-Profile
- UW-Profile
- SchnellbauSchrauben (beschichtet)
- Echschutzschienen
- Dübel
- Holzlatte (2m)
Werkzeug
- Wasserwaage
- Bohrmaschiene
- Akkuschrauber
- Cuttermesser
- Säge/Stichsäge
- Hammer
- Blechschere
Arbeitsablauf
Die Maße der etwa 1,20 x 1,20m großen Abstellkammer werden an den Wänden und den Decken makiert, an den Wänden werden sie als lotrechte Linien verlängert. Danach werden die UW-Profile auf das entsprechende Maß zugeschnitten und auf Fußboden und Decke angedübelt.
Nach diesen Arbeitschritt werden die CW- Profile auf Raumhöhe zugeschnitten und an den wandberührenden Seiten angedübelt. Die restlichen werden je nach Plattenbreite (In unseren Fall auf alle 60 cm) aufgeteilt, so das der Stoß zweier Platten mittig auf einem Profil liegt.
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Makierungen setzen
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Profil zuschneiden
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Detailansicht
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Ständerwerk
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Türsturz-ausbildung
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Verschrauben
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Komplettansicht
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Türöffnung
Die Türöffnung wird aus einen UW-Profil gebaut, welches an den enden um 90 grad abgewinkelt wird. Dieses Bauteil wird dann an zwei extra stehern (CW-Profilen) festgeschraubt. An ihnen wird später die Tür befestigt, in diesen Fall soll es eine leichte Lamellentür sein. Achtung: die Holzlatte auf der Seite, an der die Tür später hängen soll, nicht vergessen-einfach in den linken oder rechten Steher festschrauben.
Ist dies getan, steht die Unterkonstruktion und man kann mit dem anschrauben der Platten beginnen.
Die Gipskartonplatten werden im Versatz an die Unterkonstruktion geschraubt. Nachdem das Innen und Außen getan wurde, werden Fugen und Schraublöcher verspachtelt. Auf die Fugen der Platten werden Rissbinden gelegt und eingespachtelt. Nach Austrocknung des ersten Spachtelganges wird ein erneuter Spachtelgang vorgenommen und nach wiederholter Austrocknung die ganze Sache ordentlich glattgeschliffen. Nun kann ein Anstrich folgen und die Tür angebaut werden.
Abstellkammer aus Gipskartonplatten selber bauen – Do it yourself !
Feb
26
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Projekte In den meisten Wohnungen stellt das Wohnzimmer den Wohnraum dar, in dem sich die mediale Unterhaltung vollzieht.
Da viele Geräte mit Netzsteckern, Lautsprecherkabeln und Antennenkabeln funktionieren steht man schnell vor einem Problem ” Wo lasse ich die ganzen Kabel nur ?” . Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach, sie werden in Sockelleisten mit integrierten Kabelkanälen verborgen.
Ganz einfach zu Installieren und unauffällig in der Optik.
Beschreibung der Sockelleiste mit Kabelkanal
Diese Kanäle bestehen aus meistens zwei Teilen. Zum einem aus der Trägerleiste in der 2-3 Kabelkanäle vorhanden sind, und zum anderen aus der Blendleiste, welche den optischen Teil übernimmt. Hinzu kommen entsprechende Eck- und Endstücken.
Damit sich der Kanal gut in das Zimmer integriert, stehen viele Dekore zur verfügung.
Es werden im Handel Kabelkanäle aus Aluminium oder Kunststoff angeboten.
Installation
Die Trägerleiste wird in der entsprechenden Höhe am Untergrund mit Dübel und Schrauben befestigt, danach werden die Kabel hineingelegt und die Blendleiste mit leichten Druck aufgesetzt. Fertig!
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Trägerleiste mit Kabelkanälen
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Sockelleiste in Buche Dekor
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montierte Sockelleiste
Sockelleiste mit integrierten Kabelkanal selber verlegen. Do it- Yourself !
Jan
25
Posted under
Projekte Jeder kennt das Problem des Platzmangels. Man hat oft tausend Sachen und weiß nicht wo man sie unterbringen soll.
Mit einem Einbauschrank aus Holz, kann da schnell Abhilfe geschaffen werden. Vorteile sind z.B. die individuelle Aufteilung des Innenraumes, die Anpassung an jede Räumlichkeit und vor allem, man kann ihn selber bauen - Do it yourself!
Material für den Einbauschrank
- Regalhaltesystem aus dem Baumarkt
- Platten aus Holz
- Kanthölzer (ca.5×6cm /gehobelt)
- Holzschrauben
- Türen
- Schaniere
- Winkel/Dübel+Schraube
- Holzlasur (im gewünschten Farbton)
- Magnetverschlüsse
- Taschenmesser
Maße und Mengen der Materialien richten sich nach den Anforderungen und der Anwendung !
Der Einbau des Schrankes
Nachdem ein geeigneter Ort für den Schrank gefunden wurde, kann der Einbau beginnen. In diesen Fall soll der Schrank bis unter die Decke gehen, an den Seiten wird er von einer massiven- und einer Rigipswand begrenzt.
Es wird zuerst das Regalhaltesystem an die Wand gebracht. Das sind meist geschlitzte Metallprofile die durch Dübel und Schrauben an der Wand fixiert werden. In die Schlitze können jetzt nach belieben die Haltearme für die Regalböden eingehangen werden. Ist dies getan werden die Böden in den gewünschten Höhen eingelegt. Es sollte jeder selbst entscheiden ob er jetzt noch vertikale Trennwände einzieht oder die Böden so lässt.
Als nächstes wird eine Grundkonstruktion aus den Stabilen Kanthölzern an den Seiten und der Decke befestigt.
Dies geschieht mit Dübeln, Schrauben und Winkeln. Desweiteren werden Kanthölzer dort eingebaut, wo später die Schaniere für die Türen befestigt werden sollen. An einem weiteren Holz welches als Türsturz dient, wird der Magnetverschluss montiert. Kleiner Tipp: wer nicht möchte das der Magnetverschluss hervorragt, der klinkt mit dem Taschenmesser an dieser Stelle das Holz etwas aus. Und lässt den Verschluss in dieser Vertiefung verschwinden.
Sehr Arbeitserleichternd ist es, den später sichtbaren Teil der Grundkonstruktion an dieser Stelle zu Lasieren.
Nach erfolgreicher Montage und dem Lasieren der Grundkonstruktion, werden jetzt die Türen mit hilfe der Schaniere an den Kanthölzern befestigt. Für die Einstellung der Türen eignet sich eine kleine Wasserwaage.
Zu guterletzt wird der Fußboden und umliegende Bauteile abgedeckt und das Holz in dem entsprechenden Farbton lasiert. Daran denken-umso öfter der Lasurauftrag, desto dunkler der Farbton.
Jetzt fehlen nur noch die Magnetverschlüsse, welche mit den Holzschrauben fixiert werden – fertig ist der Einbauschrank.
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Schaniere-Detail
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Einbauschrank Detail
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Einbauschrank
Jan
01
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Projekte Eine massive, solide Wand ist Grundlage für alle weiteren Baumaßnahmen. Bei der Errichtung sollte man in erster Linie auf Standfestigkeit und Lastverteilung(Verband) achten, aber auch das Lot und Flucht müssen stimmen.
Nachfolgend wird beschrieben wie eine 24cm starke Wand traditionell im Halbsteinverband aus Kalksandvollsteinen (3DF) gemauert wird. Sie wird auf einer Bodenplatte ohne Unterkellerung gemauert, und steht für sich alleine.
Werkzeug:
- Wasserwaage (wenigstens 1,00m lang)
- große Viereckskelle/Dreieckskelle
- Maurerhammer
- Maurerschnur
- Mörtelkübel
- Eimer groß
- elektrischer Rührer
- Schnurschlag
Material:
- Kalksandsteine (Format 3DF = 17,5×24x11,3cm)
- Mauermörtel Mörtelgruppe II
- besandete Mauerwerkssperre( gegen aufsteigende Feuchtigkeit)

Mauer und Putzmörtel
Die Menge der benötigten Kalksandsteine(KS) errechnet man indem man sich die Fläche der zu mauernden Wand
ausrechnet. Beim 3DF Stein benötigt man für ein Quadratmeter 33 Steine.
33 x Wandfläche = Steinmenge
Die Mörtelmenge wird errechnet in dem man die Wandfläche mit 29l multipliziert.
29 x Wandfläche = Mörtelmenge in Litern

Kalksandstein 3DF
Der Untergrund der Mauer
Als Untergrund für die Wand sollte ein ordentliches Fundament oder eine Bodenplatte zur Verfügung stehen.
Die Statische beanspruchung sollte vorher abgeklärt werden.
In diesen Fallbeispiel soll die Wand auf einer Bodenplatte entstehen. Um die Lage der Wand genau zu bestimmen, wird diese zu erst einmal eingemessen(auf Rechtwinkligkeit achten). Nachdem die Makierungen auf dem sauber gefegten Boden gezeichnet wurden, verwendet man den Schnurschlag um die Flucht Optisch darzustellen.
Nun rührt man sich Mauermörtel dünn ein und verteilt diesen mit einer Kelle entlang der Makierung. Dabei etwas Abstand zu dem Strich lassen, er wird noch benötigt. Ist dies getan rollt man die Mauerwerksperre auf dem Mörtelbett
aus und drückt diese leicht an. Am späteren Wandende wird die Sperre mit einem Cuttermesser abgetrennt. Bei der Sperre ist darauf zu achten das genügend Überstand nach den Seiten bleibt, das ist später für die Abdichtung der Bodenplatte wichtig. Sind diese Arbeitschritte getan kann gemauert werden.
Das Mauern
Nachdem der Mörtel in dem Mörtelkübel eingerührt ist, nimmt man sich seine Kelle und den ersten Stein.
Zu beginn wird das sogenannte Schnurmauerwerk errichtet, das bedeutet das am Anfang und am Ende der Wand in abgetreppter Form die Wand auf ca.4-5 Schichten hochgemauert wird. Dabei wird immer von zwei Seiten mit der Wasserwaage gelotet(es sollte immer an den selben stellen gelotet werden).
Stehen die Schnurmauern, so wird eine Mauerschnur in der ersten Schicht befestigt. Diese Schnur zeigt die Flucht und gibt die Höhe der Schicht vor.
In bestimmten wenigen Fällen (zB. bei Außenwänden) ist es notwendig nach der 2 schicht nochmals eine Mauerwerkssperre einzulegen, dies ist vor Ort abzuklären und in diesen Fall nicht erforderlich,da es sich um eine Innenwand handelt. In den meisten Fällen wird auf diese zweite Sperre verzichtet, da in diesen Bereich eine Mauerwerksabdichtung in Form von Dichtschlämme aufgetragen wird(Außenwände) .
Beim Mauern selber achtet man darauf das der Mörtelkübel maximal einen guten Schritt weit von der Wand entfernt steht. Das ersparrt Kraft und Zeit. Der Maurer hält in einer Hand die Kelle und in der anderen den Stein, zuerst wird mit der Kelle der Mörtel für die Lagerfuge ausgelegt. Danach wird etwas Mörtel auf die eine Seite des Steines gegeben, dies stellt die Stoßfuge dar. Nun wird der Stein der sich in der Hand befindet in das Mörtelbett gedrückt und nach der Schnur ausgerichtet. Wer sich sehr unsicher ist darf auch mal die Wasserwaage zur Kontrolle benutzen.
Die Lagerfuge sollte ein(Theoretisches) Maß von 1,2cm und die Stoßfuge von 1cm haben. Die Bezeichnung Halbsteinverband leitet sich von dem Überbindemaß eines halben Steines ab. Dieses Maß ergibt sich wenn am Anfang jeder zweiten Schicht ein halb geschlagener Stein gemauert wird.
Sind die ersten 4-5 Schichten hochgemauert, beginnt man wieder an den beiden Enden die Schnurmauern hochzuziehen. Danach wieder das Zwischenmauerwerk usw. Diese Prozedur wiederholt sich bis die Wand ihre vorgesehene Höhe erreicht hat.-Do it Yourself !

Wand im Halbsteinverband
Okt
06
Posted under
Projekte Umgestaltung einer Decke
Hier erkläre ich, wie man eine in die Jahre gekommene, durch Wasserschäden verunstaltete Decke, instand setzt und zu einem dezenten Hinkucker werden lässt.

Baddecke
Material für die Instandsetzung der Decke:
- Abdeckfolie/Klebeband
- Betonkontakt (dient als Grundierung und Haftbrücke)
- Armierungsgewebe (gegen erneute Rissbildung)
- zwei Sack Rotband (Putzgips)
- Tiefengrund (Grundierung)
- ein Eimer Farbe
- Abtönfarbe (Farbe nach wahl)
- Eckleisten
- Styroporplatten 1cm stark
- Styropor Stuckleisten
- Montagekleber/Acryl
- Feinspachtel
- Schleifpapier (100er Körnung)
Werkzeug für die Instandsetzung der Decke:
- Elektro-Rührer
- kleiner Mörtelkübel
- Viereckskelle/Glättkelle
- Flächenspachtel
- Wasserwaage 1m
- Malerrolle / Pinsel / Maus / Abstreichgitter
- Cuttermesser
- Kartätche
- Schwammbrett
- Gehrungslade
Arbeitsablauf:
Vorarbeiten:
Vorweg ist zu erwähnen, dass es sich in diesen Fall um eine Stahlbetondecke der Größe 2×2m handelt, die an einigen Stellen Risse aufweist und einen leichten Wasserrschaden hatte.
Nachdem der Raum samt der Einrichtung entsprechend vorbereitet wurde (Abdeckfolie ausgelegen, Abkleben ggf. alte Tapete entfernen), wird die Decke mit Hilfe der Malerrolle mit dem Betonkontakt grundiert. Diese Haftbrücke richtig auftrocknen lassen, dabei die Herstellerangaben beachten.
Decke Putzen:
Nun rührt man sich mit Hilfe des Elektro-Rührers den Putzgips in dem Mörtelkübel ein, er sollte von der Konsistenz her cremig sein.
Der Putz wird nun mit Hilfe der Viereckskelle und der Glättkelle auf die Decke gezogen. Am einfachsten geht das Putz auftragen , wenn man die Glättkelle nicht direkt Richtung Kopf zieht. Es empfielt sich auch die Bewegungen ruhig zu vollziehen. Eine Auftragsstärke von knapp 1cm sollte reichen, wenn die Decke größtenteils eben( plan ) ist. Da die Decke von der Fläche nicht so groß ist, kann man den Putz auf die gesammte Decke auftragen, bevor man das Armierungsgewebe in den Putz einlegt. Bei größeren Decken empfiehlt es sich immer nur Teilstücke (ca. 1×1m) zu bearbeiten. Beim einlegen der Armierung sollte auf die Überlappung von 10 cm geachtet werden. Zum Abschluss wird mit dem Flächenspachtel einmal grob abgeglättet. Ist das Gewebe vollflächig eingelegt wird eine zweite dünne Schicht Putz aufgetragen und mit einer kleinen Kartätche geglättet. Man wartet bis die Putzoberfläche etwas angesteift ist und benutzt nun Wasser und ein Schwammbrett um die Putzoberfläche aufzurauhenden. Danach wird der Flächenspachtel sehr flach gehalten und über die gesammte Fläche gezogen. Das Ergebnis sollte eine kommplett geglättete Deckenfläche sein.
Dem Putz wird nun genug Zeit zum austrocknen gegeben, er ist durchgetrocknet wenn keine dunklen Flecken mehr zusehen sind und er gleichmäßig hell ist.
Die Styroporfläche:
Nachdem die Decke grundiert wurde und getrocknet ist, werden die Styroporplatten auf die gewünschten Maße, mit dem Cuttermesser, zugeschnitten. Zum ankleben der Styroporplatten an die Decke, wurde Montagekleber verwendet. Den Kleber am besten schlangenlinien förmig auf der Platte verteilen. Nachdem die Platten mittig angeklebt wurden, müssen die Übergänge von der Platte zur Decke mit Acryl verfugt werden. Die Styroporfläche hat nun die Maße 1,00m mal 1,50m. Dann wurde nochmals eine Platte ( unbearbeitet ) mittig auf die Styroporfläche geklebt und die Anschlüsse mit Acryl verfugt. Da Styropor eine leichte Struktur aufweißt, die ich am Ende nicht mehr haben möchte, muss man die Fläche mit Tiefengrund grundieren und anschließend feingespachtelt werden. Nun wird die gespachtelte Fläche vorsichtig durchgeschliffen und grundiert. Danach wurden die Styropor-Eckleisten mit einer Gehrungslade zugeschnitten und mit dem Montagekleber angeklebt.
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Der Anstrich:
Bei der Auswahl der Farben dienten die Fliesen zur Orientierung. Dies hat auch den Effekt, dass der Raum nach Beendigung der Arbeiten ein harmonisches Gesamtbild abgibt. Als erstes wurde die Styroporplatte in der Mitte und die restliche Betondecke in einem dezenten Beigeton gestrichen. Nachdem der Beigeton getrocknet war wurde der Rest in einem warmen hellen Grünton gestrichen. Hierbei war es wichtig darauf acht zu geben, die bereits in beige gestrichenen Elemente sauber zu beschneiden. Zu guter letzt wurden alle Abdeckmaterialien entfernt. Mit einem Otto Gutschein wurden fix noch passende Dekorationen gekauft und so wurde aus dem Badezimmer mit wenig Aufwand ein kleines Paradies.

- Fliese
Sep
09
Posted under
Projekte Wem seine Küche zu alt oder zu langweilig ist, dem schildere ich hier wie man mit wenig Geld und wenig Zeitaufwand Abhilfe schafft.
Prinzipiell kann diese Umgestaltung mit nahezu jedem Möbelstück vollzogen werden.
Material für die Aufwertung der Küche:
- LED (Menge nach Anwendung)
- Kabel
- Universal Steckeradapter
- Alleskleber
- Klebeband
Werkzeug für die Aufwertung der Küche:
- Lötkolben mit Lötfett und Lötzinn
- Akkuschrauber oder Bohrmaschiene mit Holzbohrer
Arbeitsablauf:
Ich demontierte als erstes die untersten Abschlussbretter meiner Küche. Und zeichnete mir auf dessen Rückseite jeweils mittig (vertikal) und den Rest aufgeteilt (horizontal) Makierungen auf das Holz. Diese Makierungen stellen die späteren LED da. Nun verwendet man einen Akkuschrauber mit Holzbohrer, um die Makierungen in Löcher zu verwandeln. Man wählt dazu eine Bohrerstärke die idealerweise genauso breit ist wie die LED. Ziel ist es die LEDs später stramm in die Löcher einsetzen zu können. Sind diese Arbeitschritte getan, kann man beginnen die LEDs mit den Kabeln zu verbinden.
Verkabelung der LEDs:
Für die Verkabelung reichen sehr dünne zweiadrige Kabel aus. Ich hatte mich da bei Conrad beraten lassen.
Diese werden an die LEDs gelötet (zum Verlegen genug Spielraum bzw. Kabellänge lassen), dabei die Polung beachten. LEDs haben einen langen und einen kurzen Draht.
Der kurze sollte die Plus-Polung haben (kann man vorher testen, indem man die eine Seite mit dem Adapter verbindet und an der anderen Seite die LED anschließt). Ich gehe hier mal von 5 LEDs aus, von denen werden die 5 Plus gepolten Kabel miteinander verbunden und die 5 Minus gepolten Kabel ebenso.
Es entstehen so ein etwas dickeres Plus und ein ebenso dickes
Minuskabel, welche man jetzt mit dem Universal Steckeradapter verbindet.
Die LEDs sollten jetzt Leuchten.

Als nächstes klebt man mit sparsam dosierter Klebermenge die LEDs in die vorher gebohrten Löcher ein und lässt die ganze Sache fest trocknen. Dann werden die Kabel von den LEDs unter dem Küchenschrank verlegt und mit dem Klebeband fixiert .
Wer es richtig komfortabel haben möchte, der steckt den Stecker vom Steckeradapter nicht einfach nur in eine Steckdose, sondern steckt eine fernbedienbare Steckdose dazwischen. Nun kann man die Küchenblende wieder montieren und hat dank der Fernbedienung volle Kontrolle über die LEDs.

Die alte Küche ist jetzt wieder ein voller Hinkucker – Do it yourself!!!
Aug
25
Posted under
Projekte Bei einen Umzug ist man meist gezwungen, alte Möbel mit neuen zusammenzustellen. Weil man ja nicht sofort alle alten Möbel wegwirft und sich nagelneue kauft. Oft entsteht dann ein Farbkonflikt. Zum Beispiel passt der alte Beistelltisch nicht mehr zum neuen Teppich.
Die wenigsten wissen wie einfach man Möbel anpassen kann – Do it yourself !
In diesen Fall handelt es sich um einen schicken Couchtisch, dessen Beine leider nicht mehr farblich zum neu eingerichteten Wohnraum passen.

Fertiger Couchtisch
Material für die Umgestaltung eines Couchtisches:
- 100er Schleifpapier
- Dickschichtlasur im gewünschten Farbton ( auf wasserlöslicher Basis )
- Klarlack (stoß- und abriebfest, auf wasserlöslicher Basis)
Werkzeug für die Umgestaltung eines Couchtisches:
- 2 Lasurpinsel (einen für den Klarlack, den anderen für die Lasur)
- Klebeband
Arbeitsablauf:
Dieses Projekt funktioniert auch wunderbar mit furnierten Holz!
Am Anfang baut man die vier Füße vom Tisch ab und sorgt dafür, dass man einen Platz hat, wo man etwas Dreck machen kann. Dann werden mit Hilfe des Schleifpapieres die Tischbeine ordentlich angeschliffen. Wichtig ist hierbei in Holzmaserungsrichtung zu schleifen.
Ist dies getan, werden die Tischbeine entstaubt und an das Holz anschließende Bauteile mit Klebeband abgeklebt. Jetzt kann mit dem Lasieren begonnen werden.
Lasieren:

Lasurpinsel
Beim Lasieren werden mit dem Lasurpinsel geradlinige, langgezogene Streichbewegungen in Maserungsrichtung vollzogen.
Dabei wird mit der Menge der Dickschichtlasur sparsam gehaushaltet. Es ist darauf zu achten, dass sich keine Nasen und Fettkanten bilden. Je öfter man den Farbauftrag wiederholt desto dunkler wird der Anstrich. Ratsam ist, nach jedem Farbauftrag den Anstrich trocknen zu lassen, dies gilt insbesondere bei furnierten Holz!
Ist der gewünschte Farbton erreicht, wird den Tischbeinen genug Trockenzeit gegeben – drei Stunden sollten genügen. Grundsetzlich ist hierbei immer auf die Herstellerangaben zu achten.
Nun wird der Klarlack aufgetragen. Er gibt dem Ganzen einen schönen Glanz und schützt die Beine vor Stößen.
Er wird in der gleichen Prozedur wie die Dickschichtlasur angewendet. Die Tischbeine werden 2-3 mal Klarlackiert, unter Berücksichtigung der Herstellertrockenzeiten. Staubtrocken ist er nach ca. einer Stunde, grifffest nach ca. drei Stunden und ausgetrocknet nach ca. dreizehn Stunden.
Als Letztes wird das Klebeband entfernt und die Beine wieder an den Tisch montiert.
Solch einen Tisch kann man noch mit der enstsprechenden Tischwäsche dekorieren.
Aug
16
Posted under
Projekte Als ich mir meinen schönen neuen Plasma Fernseher kaufte, wollte ich ihn mir nicht einfach nur so ins Wohnzimmer stellen. – Nein es sollte auch die Umgebung, sprich der Hintergrund, ein Hingucker werden! So entschloss ich mich, wie nachfolgend geschildert, zu diesem Eye-Catcher.
Material für den Bau einer Laminatwand
- Klick – Laminat in entsprechender Menge (qm einfach ausrechnen)
- Montagekleber für eine normale Ausdrückpistole (bitte den guten kaufen!)
- Styroporplatten (stärke nach Belieben, qm ganau so viel wie Laminat)
- Holz-Eckwinkel
- Dickschichtlasur in Laminatfarbe
- Silicon in Laminatfarbe
- Lichterkette
Werkzeug für die Gestalung des Objektes
- Cuttermesser
- Wasserwaage
- Stichsäge (besser kleine Tischkreissäge)
- Ausdrückpistole
- HolzSäge
- Klebeband
Arbeitsschritte:
Vorab wollte ich noch erwähnen das sich dieses Projekt besonders für Miet-Wohnungen eignet, da maximal die Raufasertapete, auf der die ganze Laminatwand geklebt ist, entfernt werden muss, wenn man auszieht. Man kann solche Vorhaben sicherlich auch Massiv aus Steinen oder aus Trockenbau verwirklichen, dauert aber länger und der Aufwand ist größer.
Der Unterbau des Gestaltungsobjektes:
Nachdem ich eine geeignete größe für meine Laminatwand auf der idealerweise tapezierten Wand gefunden habe, markiere ich diese auf der Tapete. Man sollte dabei im Hinterkopf behalten das das Laminat etwa 5 cm ringsherum über dem Styropor hervor steht. Die höhen und längen Markierungen an der Wand werden nun zum Rechteck verbunden so das eine Fläche zu sehen ist. Diese Fläche beklebe ich jetzt indem ich den Kleber schlangenlinienförmig auf die Styroporplatten auftrage und diese dann an die Wand innerhalb meiner Makierungen klebe. Dabei achte ich darauf das ich im Versatz klebe, das heißt, wenn ich in der ersten Reihe mit einer ganzen Platte begonnen habe, sollte ich darüber ungefähr eine halbe Platte versatz haben.
Das Laminat:
Habe ich die Fläche voll beklebt, wende ich mich nun dem Laminat zu. Das Laminat wird mit hilfe des Montageklebers auf den Styroporuntergrund geklebt.
Man fängt unten links oder rechts mit der ersten Laminatplatte an. Bei allen Platten wird zuerst an den beiden kurzen Seiten, wo die nächsten Laminatplatten anschließen, die Federn abgesägt. Die obere und untere Feder bzw. Nut lässt man dran, die benötigen wir zum einklicken.
Mit einem Überstand am Rand von 5 cm werden die Platten auf das Styropor geklebt. Diese Prozedur setzt sich fort bis die Reihe voll ist, am Ende sägt man das Laminat einfach auf Maß ab.
Hier ein kleiner Tipp zum Sägen von Laminat:
Sägt man mit einer Stichsäge das Laminat, franst der Sägeschnitt oft aus. Um das zu vermeiden kann man vor dem Sägen das Klebeband auf die entsprechende stelle kleben .
Es sollte auf jeden Fall eine Verbesserung zu sehen sein , außerdem kann man auf dem Klebeband besser anzeichnen als auf dem puren Laminat.
In der darüberliegenden Schicht verwende ich idealerweise den Rest aus der ersten Schicht um auf einen Versatz zu kommen. Ideal wäre ein halber Versatz, viertel geht aber auch.
Auch diese Arbeitsschritte setzen sich bis in die letzte Reihe fort, wo man wieder auf den ungefähren Überstand nach oben von 5 cm achtet.
Als nächstes werden die Holz-Eckwinkel mit der Dickschichtlasur lasiert. Daran denken, immer langsame geradlienige Streichbewegungen machen. Je mehr Farbaufträge vollzogen werden desto dunkler wird der Ton. Wenn der gewünschte Farbton erreicht ist lassen wir die Eckwinkel trocknen (ca. 6h).
Nun werden die getrockneten Holz-Eckwinkel vorsichtig mit Hilfe von Montagekleber auf die Seitenkanten der Laminatwand gesetzt, an den Eckpunkten werden die Eckwinkel auf Gehrung geschnitten. Kleine sichtbare Lücken und Anschlüsse von Eckwinkel zum Laminat werden jetzt mit Hilfe des Silikons geschlossen.
Zu guter Letzt wird die entsprechend lange Lichterkette hinter dem Überstand des Laminates fixiert.
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indirekte Beleuchtung
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Laminatwand mit Indirekten Licht
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seitlicher Blick auf Laminatwand
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Blick auf Laminatwand
Damit wäre die Laminatwand mit indirekter Beleuchtung fertig. Do it yourself
Jul
09
Posted under
Projekte Nachdem unser neuer Balkon fertig montiert, verputzt und gestrichen war, hatte ich das Bedürfnis die vor einem Jahr gekauften Gartenmöbel ebenso zu verändern. Erst sollte alles neu sein, dann fragte ich mich, ob es nicht auch anders ginge – vor allem günstiger. Als erstes nahm ich mir meinen Bistro -Tisch vor, der aus Kunststoff bestand…
Material:
- selbstklebende Folie im Ahorn Holz Design (0,68m x 2,00m) für knapp 10,- Euro aus dem Baumarkt (beim Kauf schon auf die richtige Breite achten, es gibt verschiedene Breiten)
Werkzeug:
- Cuttermesser mit scharfer Klinge
- Rakel mit nicht zu scharfer Kante (bei mir war es ein Untersetzer aus hartem Kork/Holz)
- Plastik-Löffel (für den Rand )
- eine kleine Nadel
Arbeitsablauf:
Da der Tisch den Winter im staubigen Keller verbracht hat, reinigte ich zuerst den kompletten Tisch. Dabei ist darauf zu achten, dass auch kleinste Unebenheiten entfernt werden, da sie sich sonst später durch die Folie makieren würden.

1. Bistro-Tisch - unbeklebt
Nun misst man grob die Tischplatte aus und schneidet anschließend großzügig ein Stück von der Folie ab.
Wenn man das abgeschnittene Stück Folie jetzt auf den Tisch legt, ragt es im Idealfall ringsherum ein paar cm über den Rand hinweg.

2. Bistro-Tisch- grob zugeschnittene Folie
Als nächstes werden ca. 10 cm der Schutzfolie von der Klebefolie abgezogen. Nun drückt man den abgezogenen Teil auf die Tischplatte und achtet darauf, dass immer genügend Folie über den Tischrand lappt. Mit dem Rakel beginnt man jetzt von der Mitte nach außen die Folie fest zudrücken. Sollten sich Falten bilden, zieht man die Folie nochmal etwas ab und versucht es erneut.

Diese Arbeitsgänge wiederholen sich bis die Fläche des Tisches vollständig beklebt ist.
Jetzt kommt der Löffel zum Einsatz, mit ihm fährt man mit etwas erhöhtem Druck am Rand entlang und drückt die Folie in die Ecke zwischen Tischplatte und Außenrand.

Um die Folie genau in dieser Ecke abzuschneiden, benutzt man nun das Cuttermesser und trennt die aufgeklebte Folie von der überstehenden Klebefolie ab. Es wird jetzt zum wiederholten Male mit dem Löffel der Übergang von Tischplatte zum Außenrand angedrückt. Dieser kann sich nämlich beim Abschneiden der Folie wieder gelöst haben.

Man sieht sich jetzt die fertig beklebte Tischplatte an und sucht nach kleinen Bläschen.

Sollten trotz großer Sorgfalt, welche entstanden sein, kann man diesen mit einen kleinen Nadelstich zu leibe rücken. Nun noch einmal mit dem Rakel glatt gezogen und das Werk sollte perfekt sein.