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Archive for the ‘Spachteln’ Category

Jun
25

Trennfugen beim Spachteln/Putzen

Posted under Putzen, Spachteln

Wie im unteren Bild zusehen, werden sehr oft beim Putzen die Trennfugen zu arbeitenden Bauteilen vergessen. Holz, Kunststoffe, Rigips oder Bleche, um nur einige zu nennen, sind immer Bauteile/Materialien die sehr stark Arbeiten.

Holz ohne Trennfuge zum Putz

Holz ohne Trennfuge zum Putz

Das bedeutet sie verändern ihre Form/Größe bei Temperaturveränderungen oder Austrocknung.
Wird nun direkt an sie angeputzt, dauert es nicht lang und der Putz bekommt Spannungsrisse oder Platzt sogar ab.
An dieser Stelle wären dann Nacharbeiten (neu anputzen /streichen) von nöten, die man sich ganz einfach durch eine Trennfuge im Vorfeld hätte sparen können.
Der Putz wird direkt an dem zu trennenden Bauteil eingeschnitten, die Fuge sollte ca.2-3mm breit sein.

Trennfuge am Holz

Trennfuge am Holz

dauerelastische Fuge herstellen

dauerelastische Fuge herstellen

Vor dem Streichen sollte diese Fuge dauerelastisch verschlossen werden(Acryl).
Trennt die Trennfuge einen Unterputz von einem arbeitenden Bauteil, so wird der nachfolgende Oberputz mit einem einfachen Kellenschnitt vom Bauteil getrennt.

Jun
20

Spachteln einer Porenbetonsteinwand

Posted under Spachteln

Hier erfahrt ihr wie  Wände durch Spachtelverfahren schnell und effektiv aufgewertet wurden. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere dort, wo keine absolut planen ebenen Wände gebraucht werden wie zB. Schuppen, Werkstätten oder Kellerräume. Der Unterschied zum Putzen liegt in der Auftragsdicke des Putzmörtels, beim Putzen wird meist eine Putzstärke von ca.1cm erziehlt und die Fläche durch die Kartätsche Eben und Plan gezogen. Bei diesem Spachtelverfahren wird das gleiche Material verwendet, wird aber nur max 3mm Stark aufgetragen. Und nach Ansteifung lediglich nur noch Abgerieben.

Werkzeug:

  • Maurerkelle/Glättkelle
  • Rührgerät
  • Reibebrett
  • Flächenspachtel
  • Malerrolle

Material

  • Putzmörtel (3×25 kg reichen für ca. 17 m2)
  • Klebeband
  • Tiefengrund

Arbeitsablauf Zu Beginn werden alle angrenzenden Teile abgeklebt  oder abgedeckt, man denke auch an den Fußboden wenn dieser schon “schick” ist.

abgeklebte und grundierte Fläche

abgeklebte und grundierte Fläche

Dann wird der Tiefengrund mit Hilfe der Malerrolle aufgetragen, hier nicht sparen sonst zieht der Mörtel später zu schnell an. Nach einem Tag  Trockenzeit wird in einem Mörtelkübel  der Mörtel angerührt. Mit ihm werden anfangs in etwas dickerer Konsistenz alle groben Löcher geschlossen.

Schließen von groben Löchern

Schließen von groben Löchern

Zum nachfolgenden Spachteln sollte die Konsistenz  dünn, aber nicht wässrig sein. Jetzt beginnt man in einer der oberen Ecken und spachtelt mit Kelle und Glättkelle dünn eine Fläche von ca. 1,5 m2 an die Wand. Viel mehr macht kaum sinn weil der aufgetragene Putz trotz Grundierung stark anzieht. Im Anschluss wird mit dem Flächenspachtel einmal Horizontal und einmal vertikal über die Fläche gegangen, hierdurch verschwinden gröbere Löcher, die sonst später mühsam zugerieben werden müssten. Es empfiehlt sich ein  Reibebrett und ein Wassereimer in der Nähe stehen zu haben. Mit dem Reibebrett wird jetzt der angezogene Putzmörtel abgerieben.

Abreiben des Mörtels

Abreiben des Mörtels

Im Idealfall kann frisch in Frisch gerieben werden, das bedeutet das man kein zusätzliches Wasser benötigt (ist aber eher selten der Fall). So wird sich von oben nach unten gearbeitet. Auftragen, abreiben- Fertig !

fertige Fläche

fertige Fläche

Wer sich über die Übergänge Gedanken macht, dem sei gesagt das diese mit etwas zugabe von Wasser sehr gut angerieben werden können. Am Ende noch das Klebeband entfernen und die Trennfugen zu arbeitenden Bauteilen nicht vergessen (Holz, Blech,Rigips usw.) Wer an einen späteren Farbauftrag denkt sollte die Wand nach Austrocknung nochmals satt mit Tiefengrund grundieren. Spachtelverfahren - Do it yourself !

Nov
05

Das Spachteln einer Zimmerdecke

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Beim Tapeteentfernen  erlebt man oftmals schlimme Überraschungen. Ganz übel wird es wenn man die Deckentapete entfernt hat und einen freien Blick auf eine,  gerissene, löchrige und unebene Decke erhält.
Viele Menschen entscheiden sich in dieser Situation,  an die Decke keine Tapete mehr zu kleben, sondern die Decke schön glatt zu spachteln.

Aber wie wirds gemacht?  Die Antwort darauf finden sie in der folgenden Anleitung.

Material:

  • Rotband
  • Feinspachtel
  • Grundierung/Tiefengrund
  • Armierungsgewebe

Werkzeug:

  • Viereckskelle
  • Glättkelle
  • Flächenspachtel
  • Malerrolle
  • Flacher Pinsel
  • Handschleifbrett, Schleifmaschiene
  • Schleifpapier(80er/100er Körnung)

Vorbereitung für das Spachteln:

Nachdem der Fußboden mit Folie oder Malerfließ ausgelegt ist und Gegenstände wie Fenster oder Fußleisten abgeklebt sind, beginnt man mit Hilfe der Malerrolle und den Pinsel die Decke zu  grundieren. Man achtet auf ein Flächendeckendes und Gleichmäßiges auftragen der Flüssigkeit.
Die Grundierung wird 24  Stunden Trocknen gelassen. Nachfolgend werden alle größeren Löcher und Risse mit dem Putzgips (Rotband) geschlossen. Wenn nötig wird Armierungsgewebe eingesetzt.
Das bedeutet, den Putz anrühren bis er eine cremig-steife Konsistenz hat, und mit der Viereckskelle bzw. Glättkelle in die Löcher oder Risse drücken. Hierbei ist zu beachten das der Putz bündig mit der restlichen Decke abgezogen wird.
Die Ausgebesserten Stellen werden nachdem sie abgetrocknet sind abermals grundiert und ausreichend Trocknen gelassen.

Das Spachteln:

Zuerst rührt man sich den Feinspachtel in ein sauberes Gefäß ein, dabei empfiehlt sich eine kleine Bohrmaschiene oder ein leistungstarker Akkuschrauber inden man einen Rührer einspannen kann.
Tipp: Beim Spachteln immer auf sauberes Wasser, sauberes Werkzeug und saubere Gefäße achten. Ansonsten zieht man sich ständig Riefen in die frische Spachtelfläche. Die Konsistenz sollte zart cremig sein. Die Menge ist abhängig von der Decken größe, braucht man etwas mehr Zeit zum Spachteln, empfiehlt es sich mehrere kleine Teilmengen anzurühren.
Jetzt beginnt man in einer Zimmerecke mit Hilfe der Glättkelle und der Viereckskelle die Spachtelmasse aufzuziehen. Dabei versucht man die Auftragsstärke so gleichmäßig und dünn wie nötig zu halten. Die Auftragsfläche sollte ungefähr einen guten Quadratmeter betragen. Im nächsten Arbeitsgang wird die aufgetragene Spachtelmasse mit dem Flächenspachtel glatt abgezogen. Dies geschieht indem man den Spachtel flach auf die Masse setzt und mit leichten Druck zu sich heran zieht. Im Anschluss wird der Spachtel  von der Seite her über die Spachtelmasse geführt. Das macht man solange bis eine gleichmäßige geschlossene Fläche entsteht. Leichte Grate oder Bläschen sind nicht weiter von Belang da sie später abgeschliffen werden.
Diese Arbeitsschritte wiederholt man bis die ganze Decke einmal durchgespachtelt ist.

Das Schleifen:

Ist die gespachtelte Fläche ausreichend duchgetrocknet beginnt man mit dem Schleifen. Hierzu wird das Schleifpapier verwendet, welches man in einen Handschleifer einspannt. Auch möglich sind Elektrische Schleifwerkzeuge, bei ihnen ist jedoch Vorsicht geboten, da man weniger Gefühl mit ihnen hat. Man beginnt wieder in einer Ecke und schleift die Fläche systematisch durch. Da dies ein sehr staubiger Akt ist, empfiehlt sich Schutzbrille und Atemmaske. Wenn die Decke fertig geschliffen ist, betrachtet man sie sich nocheinmal von unten. Nochvorhandene Löcher oder Vertiefungen werden noch einmal Grundiert und gespachtelt. Wer sich beim Spachteln mühe gibt, braucht meistens
kein drittes mal spachteln-das ist aber wie vieles, Übungssache.
nachdem die Fläche komplett abgetrocknet ist, wird ein letztes mal Grundiert. Nun ist die Decke bereit für Acrylarbeiten und den Anstrich.

Fertig ist die gespachtelte Decke-Do it Yourself !


Werkzeugauswahl:


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Jun
25

Posted under Spachteln

Spachtelmasse