Das Thema “Wandtattoos” ist ziemlich aktuell. Durch die leichte Handhabung und die unzähligen Motive kann man schnell und einfach seiner Freundin eine Freude machen oder der Wohnung das gewisse ” I -Tüpfelchen” geben. Wandtattoos sind im Internet oder im Baumarkt erhältlich.
Wandtattoo 1
Sterne
Anbringen eines Wandtattoos:
Vorne weg, ist es wichtig zu wissen das, dass Wandtattoo auf einem Trägerpapier ist. Das Trägerpapier ist in der Regel tranzparent.
Damit das Tattoo auch an der Wand hält, muss man sich vorher vergewissern ob die Wand staub/fettfrei ist. Zunächst entfernt man vorsichtig das Wandtattoo von der Farbigen Folie.
Dann positioniert man es an der gewünschten Stelle und beginnt das Motiv oder wie in meinem Fall, den Schriftzug, fest zu rakeln. Nun kann man die Trägerfolie vorsichtig abziehen. Am Ende sollte man das Motiv noch einmal mit einem Tuch fest antupfen.
Diese Spachteltechnik folgt einer alten italienischen Tradition der Wandveredelung. Die Marmorino Spachtelmasse ist ein hochwertiges mineralisches Produkt aus gelagertem Sumpfkalk mit Marmoranteil. Damit lassen sich mit Hilfe einer speziellen Spachteltechnik Wände und Decken gestalten. Das Ergebnis ist eine seiden- bis hochglänzende Oberfläche, die ihre Schönheit jahrzehntelang behält. Mit Marmorino Spachteltechnik behandelte Wände verbessern das Raumklima erheblich, durch den hohen Kalkanteil wird die Feuchtigkeit in den Räumen reguliert. Sie lässt Wände atmen und kann auch im Badezimmer bedenkenlos eingesetzt werden. Marmorino verfügt über sehr gute Dämmwerte, im Winter wird verhindert, dass Wärme entweicht. An Außenwänden hält Marmorino im Sommer Wärme und im Winter Feuchtigkeit ab und sorgt so für eine natürliche Dämmung.
Marmorino kann mit Geschick auch vom Laien verarbeitet werden. Voraussetzung ist eine glatte, absolut ebene Wandfläche. Ideal ist als Untergrund ein geglätteter Putz.
An Material benötigt man – außer Marmorino, das gebrauchsfertig erhältlich ist – einen Malerspachtel, einen Stuckateurspachtel und eine Marmorino-Glättekelle.
Marmorino ist sehr sauber zu verarbeiten. Trotzdem ist es sinnvoll, die eigene Kleidung zu schützen und sich einen geeigneten Maleranzug überzustreifen.
Arbeitsablauf Spachteltechnik
Zuerst wird die Grundspachtelung aufgetragen, damit ergibt sich ein einheitlicher Untergrund. Den Marmorino ganzflächig mit der Längsseite der Kelle auftragen und sehr dünn abziehen. Der Auftrag sieht nach dem ersten Mal etwas fleckig aus, deshalb wird dieser Vorgang nach dem Trocknen wiederholt.
Malerspachtel
Venezianische- Glättkelle
Nach etwa zwölf Stunden kann die Fläche weiter bearbeitet werden. Nun kommt der eigentliche Marmorier-Effekt. Dieser entsteht durch Eindrücken von Feuchtigkeit in den Untergrund. Mit der Längsseite der Kelle wird Spachtelmasse als Fleck aufgetragen, angedrückt und vollständig wieder abgekratzt. Der Marmoreffekt bildet sich durch Anbringen und Abkratzen der Flecken, man spricht hier auch von “Fleckspachtel”. Diese Art des Dekorspachtelns kann wiederholt werden, bis das Ergebnis den gewünschten Vorstellungen entspricht.
Wenige Minuten nach dem Dekorspachteln wird die Fläche verglast, dazu wird die Kante der Glättekelle mit sanftem Druck über die Fläche gezogen. Je nachdem, wie stark der Druck ist und wie oft der Vorgang wiederholt wird, steigert sich der Glanz auf der bearbeiteten Fläche.
Spachteltechnik
Nach einer Woche und vollständigem Durchtrocknen wird Wachs aufgetragen, dies schützt die marmorierte Fläche vor Feuchtigkeit und Verschmutzungen, sodass die Wandbearbeitung viele Jahre lang ihre Schönheit behält.
Es ist aufwendig, macht viel Dreck und nicht ganz billig, das Bad oder die Küche neu zu fliesen. Handelt es sich um eine Mietwohnung, muss mitunter die Farbe der alten Fliesen beim Einzug in Kauf genommen werden. Da viele Mieter nicht wissen, wie lange sie die Wohnung bewohnen, nehmen sie auch nach der Einwilligung des Vermieters von einer Totalsanierung der Bad -und Küchenfliesen Abstand. Dennoch verschandeln die unmodernen Fliesen die Wohnkultur in Bad und Küche. Eine relativ preiswerte Alternative findet sich im Fliesen streichen. Alte Fliesen im neuen Kleid heißt die Devise. Hauptsächlich stören die altmodischen Farben in braun, gelb oder sonstigen dunkle Farben, denn die heutigen Farbtöne sind hell und freundlich.
Mit Fliesenlack lassen sich Fliesen problemlos streichen, wenn man einige Regeln beachtet. Auch diese Arbeit verursacht Dreck und sollte aus diesem Grunde nur mit schützender Arbeitsbekleidung durchgeführt werden. Die alles entscheidende Voraussetzung beginnt mit dem Untergrund. Dieser muss sauber und fettfrei sein. Mit Essigreiniger oder einer Seifenlauge können die Fliesen gereinigt werden, anschließend müssen sie mit einem feinen Schmirgelpapier oder besser noch einem Schleifvlies aufgeraut werden.
Für den Fliesenlack sind Epoxidharzlacke die richtige Wahl. Nach dem Schleifvorgang werden die Fliesen mit einer Grundierung versehen. Nach der Trocknung der Grundierung kann dann die Endbeschichtung auf die Fliesen aufgetragen werden. Beide Lacke sind Epoxidharzlacke. Was so viel bedeutet: Es sind Zweikomponentensysteme bestehend aus dem Lack und einem Härter. Härter und Lack werden im richtigen Verhältnis gemischt und ordentlich verrührt. Nachdem der Härter in den Lack eingerührt ist, muss die Lackfarbe schnell mit einem Pinsel oder Rolle auf die Fliesen aufgetragen werden, da der Lack recht schnell antrocknet. Eine Dose Fliesenlack reicht ungefähr für eine Fläche von knapp drei Quadratmetern. Nach einer Trocknungszeit von rund fünf Tagen sind die Fliesen wieder belastbar.
Was benötigt man zum Fliesen streichen?
Einen lösungsmittelfreien Tiefgrund, entsprechende Anzahl Fliesenlack, Lackschale, Krepppapier, mehrere Schaumstoffrollen. Abdeckfolie, Rührstäbchen für die Mischung von Lack und Härter, sowie eventuell einen Schimmelblocker. Im Handel sind spezielle Fliesenlack Sets erhältlich.
Tipp:
Immer ausreichend viele Schaumstoffrollen zur Hand haben, da diese schnell hart werden oder aber von dem Lack leicht angegriffen werden. Ein einwandfreies Ergebnis erzielt man nur mit einer guten Schaumstoffrolle.
Wie auf den Bildern zu sehen, wurde hier der Weiße Scheibenputz bis an das Erdreich herangeführt.
Verdreckter Scheiben-Putz
Verdreckter Putz Detail
Da sich je nach Körnungsgröße, Dreck durch Spritzwasser an der Fassade ablagert, ist ein Verdrecken dieser Vorprogramiert.
Richtig an dieser Stelle wäre ein entsprechend abgedichteter Sockel gewesen der die Fassade gegen eindringendes Wasser schützt. Und weitergehend durch eine entsprechende Sockelhöhe den unschönen Folgen des Spritzwassers
entgegenwirkt. Ob Sockelputz oder Farbe, hier sollte die Wahl auf jeden Fall im dunkleren Bereich der Farbskala liegen. Und um die Sache abzurunden wäre zu überlegen, eine Schicht Zierkiesel dort wo das Erdreich ist einzubringen.
Die Farbe ocker ist den Erdtönen zuzuordnen und wirkt dadurch sehr natürlich und gemütlich. Ocker ist ein ziemlich kräftiger Farbton mit einem hohen Wohlfühleffekt. Gerade weil er kräftig ist, empfehle ich ihn überwiegend in großen Räumen zu verwenden. Bei kleinen Räumen, um akzente zu setzen. Er paßt ideal zu allem was mit der Natur zu tun hat. Wer Beispielsweise viel Holz in seiner Wohnung hat oder viele Pflanzen, ist mit diesem Farbton gut beraten. Um die natürlichkeit noch ein wenig zu untermalen, wurde in diesem Beispielbild die Kontrastfarbe grün gewählt. Wohlbemerkt ein leicht warmer und dezenter Grünton, er soll dem Ocker ja auch nicht die Show stehlen in seiner Wirkungskraft.
Die drei Farbtöne, die man hier sehr gut erkennen kann, besitzen einen guten Kontrast zueinander, wirken aber trotzdem sehr homogen. Das liegt daran, das der Basiston ocker ( Farbton links an der Wand ) zwei mal aufgehellt wurde.
Einmal, um einen passenden zweiten Farbton für die Wand zu bekommen und beim zweiten Mal, um den dazu passenden Deckenton zu mischen.
Farbanpassung
Da auch die Möbel in verschiedenen Erdtönen sind, ergibt das Endergebnis ein schönes Gesamtbild. It’s easy – do it yourself
Putzschienen wie zB. Eckschutzschienen oder Sockelschienen sind eine schöne und praktische Sache. Es gibt aber auch die möglichkeit ohne diese klarzukommen, in diesem Fall wird meistens auf Putzhaken und Putzbretter zurückgegriffen. Oft wird diese Art des Putzens als “Altdeutsch” bezeichnet. Putzhaken bestehen aus einem Metalldorn, welcher eingeschlagen wird und einer Art kleinen geschwungenen Metallblatt welches das Putzbrett festdrückt.
Putzhaken gibt es als normale Ausführung für alle gängigen Arten von Mauerwerk aber auch für Beton (Betonhaken).
Putzhaken
Die Anwendung von Putzhaken ist einfach:
Beispiel Türöffnung einputzen
Nachdem die Putzbretter auf Länge geschnitten sind werden die Putzhaken an die entsprechende Stelle im Mauerwerk eingeschlagen. So das sie einen festen Sitz aufweisen, und den späteren Sitz des Brettes nicht behindern. Auf eine Brettlänge von 2m sollten auf jeden fall drei Haken gesetzt werden.
Nun wird das Putzbrett positioniert und die geschwungenen Metallblätter werden gegen das Brett gedrückt.
Diese werden jetzt mit Hilfe eines Hammers angeschlagen, so das das Putzbrett fest an der Wand anliegt.
Zum Lösen des Putzhakens gibt man einen kurzen schlag auf den vorstehenden Teil des Metallblattes.
Als ich damals mit meiner Freundin zusammenzog, standen jegliche Gestalltungsvarianten der Wohnung noch in den Sternen, bis auf das Bad. Meine Eltern waren so lieb und haben uns einen Gutschein für Badezimmermöbel geschenkt und meine Freundin hatte diesbezüglich auch genaue Vorstellungen. Die Möbel sollten in einem warmen Holzton sein, ohne viel schnörkel und von ihrer Form her praktisch einsetzbar. Also nicht zu üppig, da wir ein Schlauchförmiges Bad haben.
Badeinrichtung2
Badeinrichung1
Gestaltung:
Wer einen Raum gestalten möchte und nicht genau weiß wie man es anstellen soll, hier ein kleiner Tipp der das Projekt erleichtert. Es ist sehr hilfreich wenn man schon einen Bestandteil aus dem Raum hat der einem gefällt, wie in meinem Fall die Badezimmermöbel, dann empfielt es sich dekorations Elemente und Farbe, dem Bestandteil anzupassen.
Unsere Garnitur ist in einem warmen Holzton, somit entschied ich mich auch für eine Tapete im rustikalen Spachtel-look, in einem kräftig- warmen Orangeton. Damit das Bad auch schön gemütlich wird, zieren Eckleisten aus Holz, ein Duschvorhanghalter aus Holz, Engel aus Stuck, ein nostalgischer Wasserhan, eine Bambuspflanze, Kakteen und Fußmatten aus Holz das Bad.
Eine selbst gestaltete Wand verleiht den eigenen vier Wänden sofort einen persönlichen Touch – so ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen die Wände mit verschiedenen Techniken verschönern. Eine dieser Techniken ist das Wand Marmorieren. Diese Technik verleiht jeder Wohnung sofort ein frisches Aussehen und passt besonders gut zum mediterranen Stil. Das Marmorieren wird meist mit Orange- oder Rottönen gestaltet, jedoch kann man natürlich auch alle erdenklichen anderen Farben benutzen. Vorteil der marmorierten Wände ist, dass sie transparenter als glatte Anstriche wirken und so das Licht besser einfangen.
Der Begriff Marmorieren stammt übrigens daher, dass die Farben aufgrund dieser Technik ähnlich changieren wie die Kalkablagerungen im Marmor. Wichtigstes Utensil für diese Malertechnik ist der Schwamm. Dieser wird nicht komplett in die Farbe eingetaucht, sondern nur aufgetupft. Dann wird dieser mit leicht tupfenden Bewegungen auf die zu marmorierende Wand gebracht – es sollten immer noch einige Stellen der Grundfarbe zu sehen sein. Am besten probiert man diese Technik vorher auf einem Stück Papier aus, um sich mit dieser vertraut zu machen. Schade wäre es, eine Wand zu verunstalten, denn ist die Farbe erst einmal auf der Wand, bekommt man diese nur schwer wieder herunter. Sollte wider Erwarten doch zu viel Farbe auf die Wand gekommen sein, kann man höchstens mit Weiß nachtupfen, um diese zu entkräften. Je nach Belieben kann man nach der ersten Farbe noch eine zweite Farbe auftupfen, um das Ergebnis noch zu vertiefen. Orange und Terrakotta beispielsweise harmonisieren sehr gut miteinander. Wichtig ist es, auch während des Auftragens öfter mal von der Wand zurückzutreten, um das Ergebnis zu kontrollieren, denn von Weitem sieht es doch meist ganz anders aus.
Neben dem Marmorieren sind insbesondere die sogenannte Wischtechnik, das Lasieren und das Wickeln bestens geeignet, um eine Wand individuell zu verschönern. Auch mithilfe von Wandtattoos oder Wandschablonen lassen sich Wände übrigens gekonnt in Szene setzen.