Als ich damals mit meiner Freundin zusammenzog, standen jegliche Gestalltungsvarianten der Wohnung noch in den Sternen, bis auf das Bad. Meine Eltern waren so lieb und haben uns einen Gutschein für Badezimmermöbel geschenkt und meine Freundin hatte diesbezüglich auch genaue Vorstellungen. Die Möbel sollten in einem warmen Holzton sein, ohne viel schnörkel und von ihrer Form her praktisch einsetzbar. Also nicht zu üppig, da wir ein Schlauchförmiges Bad haben.
Gestaltung:
Wer einen Raum gestalten möchte und nicht genau weiß wie man es anstellen soll, hier ein kleiner Tipp der das Projekt erleichtert. Es ist sehr hilfreich wenn man schon einen Bestandteil aus dem Raum hat der einem gefällt, wie in meinem Fall die Badezimmermöbel, dann empfielt es sich dekorations Elemente und Farbe, dem Bestandteil anzupassen.
Unsere Garnitur ist in einem warmen Holzton, somit entschied ich mich auch für eine Tapete im rustikalen Spachtel-look, in einem kräftig- warmen Orangeton. Damit das Bad auch schön gemütlich wird, zieren Eckleisten aus Holz, ein Duschvorhanghalter aus Holz, Engel aus Stuck, ein nostalgischer Wasserhan, eine Bambuspflanze, Kakteen und Fußmatten aus Holz das Bad.
Eine selbst gestaltete Wand verleiht den eigenen vier Wänden sofort einen persönlichen Touch – so ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen die Wände mit verschiedenen Techniken verschönern. Eine dieser Techniken ist das Wand Marmorieren. Diese Technik verleiht jeder Wohnung sofort ein frisches Aussehen und passt besonders gut zum mediterranen Stil. Das Marmorieren wird meist mit Orange- oder Rottönen gestaltet, jedoch kann man natürlich auch alle erdenklichen anderen Farben benutzen. Vorteil der marmorierten Wände ist, dass sie transparenter als glatte Anstriche wirken und so das Licht besser einfangen.
Der Begriff Marmorieren stammt übrigens daher, dass die Farben aufgrund dieser Technik ähnlich changieren wie die Kalkablagerungen im Marmor. Wichtigstes Utensil für diese Malertechnik ist der Schwamm. Dieser wird nicht komplett in die Farbe eingetaucht, sondern nur aufgetupft. Dann wird dieser mit leicht tupfenden Bewegungen auf die zu marmorierende Wand gebracht – es sollten immer noch einige Stellen der Grundfarbe zu sehen sein. Am besten probiert man diese Technik vorher auf einem Stück Papier aus, um sich mit dieser vertraut zu machen. Schade wäre es, eine Wand zu verunstalten, denn ist die Farbe erst einmal auf der Wand, bekommt man diese nur schwer wieder herunter. Sollte wider Erwarten doch zu viel Farbe auf die Wand gekommen sein, kann man höchstens mit Weiß nachtupfen, um diese zu entkräften. Je nach Belieben kann man nach der ersten Farbe noch eine zweite Farbe auftupfen, um das Ergebnis noch zu vertiefen. Orange und Terrakotta beispielsweise harmonisieren sehr gut miteinander. Wichtig ist es, auch während des Auftragens öfter mal von der Wand zurückzutreten, um das Ergebnis zu kontrollieren, denn von Weitem sieht es doch meist ganz anders aus.
Neben dem Marmorieren sind insbesondere die sogenannte Wischtechnik, das Lasieren und das Wickeln bestens geeignet, um eine Wand individuell zu verschönern. Auch mithilfe von Wandtattoos oder Wandschablonen lassen sich Wände übrigens gekonnt in Szene setzen.
Wie im unteren Bild zusehen, werden sehr oft beim Putzen die Trennfugen zu arbeitenden Bauteilen vergessen. Holz, Kunststoffe, Rigips oder Bleche, um nur einige zu nennen, sind immer Bauteile/Materialien die sehr stark Arbeiten.
Holz ohne Trennfuge zum Putz
Das bedeutet sie verändern ihre Form/Größe bei Temperaturveränderungen oder Austrocknung.
Wird nun direkt an sie angeputzt, dauert es nicht lang und der Putz bekommt Spannungsrisse oder Platzt sogar ab.
An dieser Stelle wären dann Nacharbeiten (neu anputzen /streichen) von nöten, die man sich ganz einfach durch eine Trennfuge im Vorfeld hätte sparen können.
Der Putz wird direkt an dem zu trennenden Bauteil eingeschnitten, die Fuge sollte ca.2-3mm breit sein.
Trennfuge am Holz
dauerelastische Fuge herstellen
Vor dem Streichen sollte diese Fuge dauerelastisch verschlossen werden(Acryl).
Trennt die Trennfuge einen Unterputz von einem arbeitenden Bauteil, so wird der nachfolgende Oberputz mit einem einfachen Kellenschnitt vom Bauteil getrennt.
Hier erfahrt ihr wie Wände durch Spachtelverfahren schnell und effektiv aufgewertet wurden. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere dort, wo keine absolut planen ebenen Wände gebraucht werden wie zB. Schuppen, Werkstätten oder Kellerräume. Der Unterschied zum Putzen liegt in der Auftragsdicke des Putzmörtels, beim Putzen wird meist eine Putzstärke von ca.1cm erziehlt und die Fläche durch die Kartätsche Eben und Plan gezogen. Bei diesem Spachtelverfahren wird das gleiche Material verwendet, wird aber nur max 3mm Stark aufgetragen. Und nach Ansteifung lediglich nur noch Abgerieben.
Werkzeug:
Maurerkelle/Glättkelle
Rührgerät
Reibebrett
Flächenspachtel
Malerrolle
Material
Putzmörtel (3×25 kg reichen für ca. 17 m2)
Klebeband
Tiefengrund
Arbeitsablauf Zu Beginn werden alle angrenzenden Teile abgeklebt oder abgedeckt, man denke auch an den Fußboden wenn dieser schon “schick” ist.
abgeklebte und grundierte Fläche
Dann wird der Tiefengrund mit Hilfe der Malerrolle aufgetragen, hier nicht sparen sonst zieht der Mörtel später zu schnell an. Nach einem Tag Trockenzeit wird in einem Mörtelkübel der Mörtel angerührt. Mit ihm werden anfangs in etwas dickerer Konsistenz alle groben Löcher geschlossen.
Schließen von groben Löchern
Zum nachfolgenden Spachteln sollte die Konsistenz dünn, aber nicht wässrig sein. Jetzt beginnt man in einer der oberen Ecken und spachtelt mit Kelle und Glättkelle dünn eine Fläche von ca. 1,5 m2 an die Wand. Viel mehr macht kaum sinn weil der aufgetragene Putz trotz Grundierung stark anzieht. Im Anschluss wird mit dem Flächenspachtel einmal Horizontal und einmal vertikal über die Fläche gegangen, hierdurch verschwinden gröbere Löcher, die sonst später mühsam zugerieben werden müssten. Es empfiehlt sich ein Reibebrett und ein Wassereimer in der Nähe stehen zu haben. Mit dem Reibebrett wird jetzt der angezogene Putzmörtel abgerieben.
Abreiben des Mörtels
Im Idealfall kann frisch in Frisch gerieben werden, das bedeutet das man kein zusätzliches Wasser benötigt (ist aber eher selten der Fall). So wird sich von oben nach unten gearbeitet. Auftragen, abreiben- Fertig !
fertige Fläche
Wer sich über die Übergänge Gedanken macht, dem sei gesagt das diese mit etwas zugabe von Wasser sehr gut angerieben werden können. Am Ende noch das Klebeband entfernen und die Trennfugen zu arbeitenden Bauteilen nicht vergessen (Holz, Blech,Rigips usw.) Wer an einen späteren Farbauftrag denkt sollte die Wand nach Austrocknung nochmals satt mit Tiefengrund grundieren. Spachtelverfahren - Do it yourself !
Um in einen Arbeitsbereich ein wenig Frische- und Naturfeeling rein zu bringen, empfiehlt sich die Farbe grün.
Damit der Raum aber an Größe optisch nichts einbüßen muss, wurden die großen Fensterlaibungen und die Lichtwände ( die jenigen Wände die am meisten Tageslicht abbekommen) in einem Altweiß gestrichen und mit dem frischen Grünton Farbakzente gesetzt.
Nachfolgend findet ihr eine Anleitung für die Herstellung einer grauen Umrandung mit orangenen Streifen, zum Beispiel für einen Tisch. In diesen Fall soll die Umrandung auf eine Weiße Wand gebracht werden.
Materialien
weiße Farbe
graue Farbe
orangene Farbe
Klebebänder (3cm und 5cm Breite)
Malerflies/Abdeckfolie
Werkzeug
Wasserwaage/Bleistift
Heikörperpinsel
kleine Rolle
große Rolle
abstreichgitter/Eimer
Arbeitsschritte
Vorarbeiten
Als erstes wird der Untergrund durch Folie oder Malerfilz und angrenzende Bauteile wie zB. Wände abgeklebt.
Jetzt zeichnet man mit Hilfe der Wasserwaage und dem Bleistift den äußeren Umriss der Umrandung. Ist dies getan
wird der Umriss von außen her mit Klebeband abgeklebt (bitte 2mm luft zur Umrandung lassen), und mit weißer Farbe die Lücken zwischen Klebeband und Wand geschlossen ( siehe Video).
der orangene Streifen
Hiernach wird mit Orange, in dem Bereich wo der Orangene Streifen später erscheinen soll, ein etwas breiterer Streifen gestrichen. Bsp. Der spätere Streifen soll3 cm haben, also streiche ich ca.5-6cm vorher. Dieser Bereich wird jetzt gut trocknen gelassen und danach mit hilfe der Wasserwaage in der entsprechenden Breite abgeklebt. Nun wiederholt man auch hier die Prozedur des zustreichens der Lücke zwischen Klebeband und Wand, natürlich mit Orange.
Orangenen Streifen abkleben
der Grauton
Nach abermaliger Trockenzeit ca.2-4 Stunden wird die komplette abgeklebte Innenfläche mit dem Grauton übergerollt. Danach werden vorsichtig die Klebebänder entfernt und entstandene Fehlstellen ausgebessert.
Raumansicht
Jetzt noch die passenden Möbelstücke integrieren und fertig ist der Hinkucker – Do it yourself !
Einfach und Exakt Farbstreifen auf einen andersfarbigen Untergrund bringen
In der Folgenden Anleitung wird genau beschrieben wie diese Gestaltungstechnik von jederman ausgeführt werden kann. In diesen Beispiel soll eine weiße Wand 3 farbig blaue Streifen erhalten.
Weiße Wand mit Blauen Streifen
Materialien
weiße Farbe (bitte nicht die Billige!)
blaue Farbe
Klebebänder (3cm und 5cm Breite)
Folientesa
Malerabdeckflies oder Folie
Werkzeug
Gliedermaßstab+Bleistift
Schnurschlag
Heizkörperpinsel
kleine Rolle (Maus)
große Rolle
Abstreichgitter/Eimer
Arbeisschritte
Die Vorarbeiten
Nachdem der Fußboden abgeklebt und die Umliegenden Bauteile geschützt sind wird die komplette Wand erst einmal mit Weiß gestrichen. Hierzu wird erst der Beschnitt am Rand der Wandfläche vorgenommen, und danach die Fläche mit der großen Malerrolle zugerollt.
Ist dies erledigt wird die Wand am besten 24 Stunden Trocknen gelassen.
Im Anschluß überprüft man den Fußboden auf seine Waagerechtigkeit, das ist wichtig da wir die Maße vom Fußboden messen. Man könnte das selbe Spiel mit der Decke machen ist aber Umständlicher. Wichtig ist, das der Streifen sich Optisch gerade in den Raum einfügt. Sollte Fußboden und decke schief sein, sollte man den Mittelweg gehen – das heist anpassen.
Die Makierungen
Jetzt werden die Makierungen an die Wand gesetzt, undzwar vorn, hinten und in der Mitte (die Mitte dient als Orientierung ob die Schnurschlaglinie auch gerade ist, und nicht durchhängt). Jeweils an den äußeren beiden Makierungen wird der Schnurschlag angelegt und “geschnipst” (Bitte dafür sorgen das an der Schlagschnur nur sehr wenig Pigmente sind).
Nun sollten wir unsere Makierungslienien über die ganze Wandbreite haben.
Makierungslinien
Die Makierungslinien werden jetzt oberhalb und unterhalb abgeklebt.
Abgeklebte Streifen
Tipp: ca. 2mm luft zum Makierungstreifen lassen-damit er nach entfernen des Klebebandes nicht mehr zu sehen ist
Klebeband-Lücken füllen
Der wichtigste Teil folgt nun. Jetzt wird mit der gleichen weißen Farbe mit der vorher die Wand gestrichen wurde, die lücken zwischen Klebeband und Wand geschlossen.(denn trotz sorgfältigen andrücken entstehen diese Lücken, besonders auf Rauhfaser Tapete). Hierzu streicht man mit einem Pinsel die weiße Farbe in richtung Klebeband, sodas man die Lücke mit ihr füllt .
Schließen von Klebebandlücke
Ist dieser Arbeitschritt beendet wird die aufgebrachte weiße Farbe ca 4-6 Stunden trocknen gelassen.
Die blaue Farbe
An dieser Stelle ist es ratsam mit Folientesa den unteren Teil der Wand zu schützen, da sonst die frische weiße Wand blaue Spritzer bekommen könnte.
Danach streich man die blaue Farbe mit der Malerrolle (ob kleine oder große Rolle hängt von der breite des Streifens ab) auf den dafür vorgesehenen Bereich des Streifens.
Streifen gestrichen
Zu guterletzt wird das Klebeband vorsichtig schräg abgezogen und entstandene Schadstellen mit blau oder weißer Farbe ausgebessert. Die Ausbesserungsarbeiten sollten sich aber mit dieser Methode sehr stark in Grenzen halten !
Fertige Streifen
Perfekte blaue Streifen auf weißer Wand – Do it yourself !
Diese Anputzprofile werden aus Kunststoff hergestellt und dienen dazu einen schlagregendichten, dauerelastischen Übergang von Bauteilen wie Türen oder Fenstern zu Putz oder Spachtelmasse herzustellen. Hauptsächlich werden sie im Putz- und WDVS-Bereich verwendet. Sie sind im Innen und Außenbereich verwendbar. Der Aufbau einer solchen Leiste gliedert sich in die eigentliche Laibungsleiste, welche den erfordelichen Laibungsabstand bietet und auf der Rückseite einen Schaumstoffartigen mit Selbstklebeeigenschaften ausgestatteten Dichtstreifen liefert. Und in die daran seitlich angebrachte Lippe, welche auf der Vorderseite eine Klebefläche besitzt auf der Schutzfolie aufgeklebt werden kann. Desweiteren ist diese Lippe mit einer Art Sollbruchstelle versehen, die ein entfernen zum Abschluß der Baumaßnahme erleichtert.
Die Anputzleisten (APU-Leisten) sind in guten Baumärkten, eher doch im Spezialhandel für Putz/Spachtel-Technik erhältlich. Es werden unterschiedliche Laibungsprofildicken zB. 6mm, 9mm oder 15mm und Stablängen angeboten zB. 1,40m oder 2,50m. Für den WDVS-Einsatz gibt es sie mit einem Gewebeschenkel.
Laibungsprofil mit Gewebe
Verwendung/Anwendung
Bei der Verwendung auf Tür- oder Fensterprofilen wird die Anputzschiene auf das entsprechende Maß zurechtgeschnitten und durch entfernen des rückseitigen Schutzbandes aufgeklebt. Dabei ist das Fenster-/Türprofil vorher von Dreck und Staub zu befreien. Beim ankleben ist auf Lotrechtigkeit bzw. Waagerechtigkeit zu achten, zur Not hilft hier eine Wasserwaage (denn nicht jedes Fenster/Tür ist/sind gerade eingesetzt!).
Sind die Anputzleisten angesetzt wird der vordere Schutzstreifen auf den Lippen entfernt und die Schutzfolie kann darauf einfach und schnell befestigt werden. Neben ihrer schlagregendichten und dauerelastischen Eigenschaften
erleichtern Anputzleisten auch den eigentlichen Arbeitsablauf beim Putzen/Spachteln, da auf ihnen sehr einfach abgezogen werden kann.
Bild zeigt fertig eingeputzte Anputzleiste auf Fensterprofil:
Um eine Wand optisch aufzufrischen, eignet sich das kleben einer Fototapete hervorragend. Der Kostenfaktor bei solch einem Projekt hält sich auch im Rahmen. Fototapeten kann man im Baumarkt oder online käuflich erwerben. Kleinere Motive beginnen ab 30 Euro und große, extravagante Motive kosten zwischen 80 Euro und 400 Euro.
Es gibt Online Shops, in denen angeboten wird, sein eigenes Motiv auf Fototapete drucken zu lassen.
Ein guter Freund von mir hatte vor ein paar Monaten Geburtstag und bekam eine Fototapete geschenkt. Nun lag es an mir sie fachgerecht zu verkleben.
Materialien:
Materialien-1
Fototapete
Klebeband & Folientesa
Tapezierschere/Spachtel/Cuttermesser/Wasserwage
Handfeger und Kehrschaufel
Glättkelle oder Schwedenblech
Kleister/Eimer ( 10l)
Quaste/Pinsel
Zollstock/Schnur
Tapezierbürste
Tapeziertisch
Montage:
Kleister anrühren:
Damit der Kleister in ruhe ziehen kann, ist es wichtig mit dem anrühren des Kleisters zu beginnen. Dazu benötigt man den Pinsel, zum umrühren, einen 10l Eimer, Kleister und Wasser. Das richtige Verhältnis zwischen Wasser und Kleister steht auf der Verpackung. Um später keine klümpchen im Kleber zu haben, muss man mit dem Pinsel so schnell rühren, dass ein Strudel entsteht. In den Strudel kippt man gleichmäßig den Kleister. Nach ca. 10 bis 15 Minuten rührt man nochmal kräftig um.
Untergrund Vorbereitung:
Da die Fototapete dünn und unstrukturiert ist, ist es wichtig einen glatten Untergrund zu haben. In meinem Fall wurde die Rauhfaser entfernt, die Fläche gundiert, gespachtelt, geschliffen und ein zweites mal grundiert. Um eventuelle Unebenheiten und Spachtelreste zu beseitigen, habe ich die Fläche einmal sorgfälltig mit einem Schwedenblech oder einer Glättkelle durchgekratzt. Damit beim kleben der Tapete der Kleister keine unschönen Flecken an den Seiten der zu kleben Fläche hinterläßt, ist es ratsam rings um die Fläche eine Klebeband streifen zu kleben.
Kleben der Fototapete:
Zunächst ermittle ich den Mittelpunkt der Fläche, indem ich den Anfang der Schnur oben links der Fläche befestige und das Ende der Schnur unten rechts. Wichtig ist das die Schnur nicht durchhängt. An der Stelle wo die Schnur den Mittelpunkt der Fläche durchkreuzt, setzt man eine Markierung in Form einer Linie. Das Ganze wiederholt man, nur das man diesesmal den Anfang der Schnur unten links und das Ende oben rechts befestigt. Als nächstes ziehe ich eine waagerechte und eine senkrechte Linie durch den Flächenmittelpunkt. Die Linien dienen beim kleben zur Orientierung und um zu sehen ob die Tapete gerade dran sitzt.
Bevor man die Tapete einkleistert, ist es ratsam, die vier Teile passgenau auf dem Boden zusammen zu legen. Gelegentlich kommt es vor, dass die Markierungen falsch sind. Jetzt wird der erste Teil im Fischgrätenmuster eingekleistert und an die vorgesehene Stelle angeklebt. Damit man sich mit der Tapete nicht einwickelt, empfielt es sich die Tapete nach dem einkleistern vorsichtig zusammen zu legen. Dabei ist es wichtig zu wissen wie und wo sie später angeklebt werden soll. Nachdem das erste Teil angelegt wurde, nutzt man die Orientierungslinien um das erste Teil auszurichten. Diese Abläufe wiederholen sich bei jeden weiterem Teil. Da der Untergrund fachgerecht grundiert wurde und die Tapete ihre vorgeschriebene Weichzeit von 5- 10 min hatte, kann die Tapete bedenkenlos Stoß an Stoß geklebt werden.
Rand-abkleben
orientierungs Linien
Fototapete-Teil-1von4
Fototap.-Teil-2von4
Fototap.-Teil-3von4
tap.-Teil-4von4
So wurde aus dem ohnehin schon schicken, begehbaren Kleiderschrank ein echter Hingucker.