Mauerwerksperren bestehen aus PVC oder besandeter Dachpappe aus Bitumen. Sie werden in Rollenform verkauft,
es gibt sie in den üblichen Wandbreiten (11,5cm, 17,5cm, 24,0cm, 30,0cm, 36,5cm, 50cm).
Mauerwerkssperren dieser Art stellen eine DIN gerechte Feuchtigkeitssperre da.
Verwendung:
Hauptsächlich werden Mauerwerkssperren zum Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Untergrund
verwendet. So wird zB. eine Sperre an der Stelle auf einer nicht unterkellerten Bodenplatte ausgelegt, wo später die Mauer entstehen soll.
2Komponentenspachtel wird auch Füllmasse/Füllspachtel genannt. Als Komponentenspachtel bezeichnet man eine aus mehreren Komponenten zusammengesetzte Spachtelmasse. Diese Masse ist auch als Polyesterspachtel bekannt, basiert auf Epoxidharz und kann durch Glasfasern angereichert sein. 2Komponenten Spachtel kann auch mit Holzspähnen angereichert sein, je nach Anwendungsbereich.
Verwendung:
Um Unebenheiten auf Holzuntergründen zu beheben, benutzt man 2Komponenten Spachtel, bestehend aus Spachtelmasse und Härter. Vermischt man diese beiden Komponenten miteinander, entsteht eine leicht rosa farbene, breiartige Masse, die getrocknet sehr beständig und robust ist. Es ist sehr wichtig beide Komponeneten gut miteinander zuvermischen. Das Verhältnis für eine gute Mischung ist: 1 zu 10, also immer einzehntel Härter zu der Spachtelmasse geben. Die fertige Mischung sollte eine leichte Färbung aufweisen(Färbung ist Hersteller abhänging aber meistens rosa), deshalb ist der Härter auch eingefärbt.
Spachtelmasse
Spachtelmasse+Härter
2Komponentenmasse-fertig
Speziel für Fußböden gibt es auf 2Komponentenbasis Holzspachtel in den verschiedensten Holztönen zu kaufen.
Zur Erstellung von freien Formen, benutzt man Polyesterspachtel. Bestehend aus den Komponenten Epoxidharz und Glasfaser. Findet oft Verwendung im Autotuning Bereich, um die speziellen Vorstellungen für den Einbau von Boxen und dem dazugehörigem Equipment zu realisieren.
Materialbeschreibung Spachtelmasse für Gipskartonplatten:
Diese Spachtelmasse ist pulverförmig und auf einer speziellen Gipsbasis aufgebaut.
Zu seinen Eigenschaften zählen:
leicht schleifbar
trocknet schnell aus
geringer Schwund bei Trocknung
hohes Haftvermögen
Anwendung:
Die Spachtelmasse wird zum Hand-Verspachteln von Gipskartonplatten, speziellen Akustik Platten und
bestimmten Verbund-Elementen eingesetzt.
Entfernt Zement- und Kalkschleier von Marmor, Travertin, Granitplatten, Terrazzo und
anderen kalkhaltigen Natursteinplatten.
Verwendung:
Entfernen sie lose Reste von Zement und Kalk und feuchten sie die Oberfläche an.
Den Zement- und Kalkschleier Entferner 1:10 mit Wasser verdünnen, und mit Schrubber auftragen.
Immer nur zwei Quadratmeter behandeln.Nach 5 min Bearbeitungsdauer (Zeit nicht überschreiten da der Untergrund sonst matiert werden könnte)
mit einem Wassersauger das dreckige Wasser absaugen und mit klarem Wasser nachspülen.
Dieses Spray vernichtet wirksam Moose, Algen und Schimmel im Innen- und Außenbereich.
Es bleicht graue und Schwarze Schimmelflecken. Anwendbar auf Fliesenwänden (zB. Fugen) und auch auf Marmor.
Verwendung/Anwendung:
Zu behandelnde Fläche Einsprühen und nach 30 min. mit Wasser Reinigen.
Während des Umgangs sind geeignete Schutzhandschuhe zu tragen, und es ist für ausreichende Belüftung zu sorgen.
Rotband ist ein Putzgips der auf Mauerwerk, Beton und allen üblichen putzuntergründen anwendbar ist.
Er wird als einlagiger Innenputz mit der Hand verarbeitet. Rotband hat eine etwas gröbere Körnung als Goldband.
Im Handel erhält man den Sack ab 6,50 Euro..
Verwendung:
Rotband eignet sich vor allem für kleinere Ausbesserungsarbeiten oder kleine Putzarbeiten.
Aus einem Sack(30kg) erhält man ca. 38l Putzmörtel.
Hier eine Auswahl der gebräuchlichsten Mauersteinarten:
Kalksandsteine:
Kalksandsteine setzen sich aus Quarzsand und Branntkalk zusammen, es gibt sie in Verschiedenen Steinformaten
wie zum Beisiel:
Volllsteine (von 1-3DF)
Lochsteine (von2-5DF)
Hohlblocksteine (6-12DF)
Kalksandstein-NF
Porenbetonsteine:
Porenbetonsteine bestehen aus feingemahlenen kieselsäurehaltigen Stoffen wie zB. Quarzsand und Zement und /oder
Weißkalk unter Zusatz von Gas- oder Schaumbildenden Stoffen.
Formate: Blocksteine von 8-24 DF
Plansteine,Bauplatten,Planbauplatten
Porenbetonstein
Porotonsteine:
Diese Steinart setzt sich aus Lehm und Ton zusammen und wird gebrannt. Der Porotonstein hat sehr gute Wärmedämm und Wärmespeicher Qualitäten.
Hier einige Formate: DF,NF,2DF,3DF,5DF,6DF
Porotonstein-3DF
Klinkersteine:
Klinkersteine werden aus Lehm und Ton Hergestellt, sie werden bei 1400Grad Celsius Hartgebrannt. Deswegen sind sie sehr Verwitterungsfest und Belastbar. Es gibt sie in Verschiedenen Formaten und als Voll- oder Lochstein.
Diese Schiene sieht im Querschnitt aus wie ein T und besitzt kleine Löcher damit sich der Schienenansetzmörtel an ihr festkrallen kann. Es gibt sie in verschiedenen Längen z.B. 2,00m/2,50m und verschiedenen Tiefen z.B. 6mm/10mm, sie besteht aus verzinkten Metall.
Verwendet werden diese Schnellputzschienen zum verputzen von größeren Flächen, sie dienen als eine Art Abziehhilfe vor allen in der Fläche. Sie werden mit Schienenansetzmörtel meist Vertikal an die zu verputzene Wand gesetzt und mit der Wasserwaage und Richtschnur eingelotet bzw. eingefluchtet. Diese Schienen werden hauptsächlich im Innenbereich verwendet.
Eckschutzschienen
Eckschutzschienen gibt es in drei gängigen Arten im Handel, nur verzinkt für den Innenbereich, verzinkt
mit Kunststoffüberzug für den Aussenbereich und Verzinkt mit einer Besandung( die Besandung dient zur Herstellung der besseren Haftung des Putzes) auch für den Aussenbereich.
Diese Schienen gibt es in 3cm/5cm Schenkellänge und den Längen 1,5m/2,50m/3,00m.
Die Schenkel haben die Form von Metallgewebe oder von quadratischen Ausstanzungen.
Eckschutzschienen dienen als Aufziehhilfe an den Ecken beim Putzen, und als Kantenschutz vor ungewollen Stößen.
Die Schienen werden mit Schienenansetzmörtel/Putznägeln an die jeweilige Ecke gesetzt und mit der Wasserwaage in Lot und Flucht ausgerichtet.
Sockelschienen
Die sogenannten Sockelschienen besitzen einen L-förmigen Schenkel, der etwa 5 cm lange Schenkel dient zum Fixieren an der Wand. Das Gewebe bzw. die Ausstanzungen im Schenkel ermöglichen dem Schienenansetzmörtel/Putznägeln eine feste Verbindung zum Putzprofil herzustellen .
Die kurze Schenkelseite stellt den Abstand zur Wand da(Putzdicke).
Sockelschienen bestehen aus Verzinkten Metall und einen Kunststoffüberzug. Das wichtigste an einer Sockelschiene ist die kleine Wassernase an der Unterseite des Kunststoffüberzuges. Sie sorgt dafür das kein Wasser an die unter ihr liegende Wand(meist Sockel)gerät.
Die Länge der Sockelschienen beträgt 2,50m / 3,00m.
Abschlussschienen
Abschlussschienen bestehen aus verzinkten Metall, es gibt sie mit Kunststoffkante, nur verzinkt und verzinkt mit Besandung. Am gängigsten für den Aussenbereich sind die Besandeten oder die mit Kunststoffkante. Sie Unterscheiden sich nur in eienem Punkt von der Sockelschiene – sie haben keine Wassernase an der Unterseite.
Diese Schienen besitzen einen L-förmigen Schenkel, der etwa 5 cm lange Schenkel dient zum Fixieren an der Wand.
Das Gewebe bzw. die Lochausstanzungen im Schenkel ermöglichen dem Schienenansetzmörtel/Putznägeln eine feste Verbindung zum Putzprofil herzustellen.
Im Handel gibt es diese Schienen in den Längen 2,50m und 3,00m, die Schenkellängen variieren zwischen 3cm und 5cm.
Abschlussschienen werden dort verwendet wo der Putz endet, oder man eine Trennung zu anschließenden
Materialien/Bauteilen wünscht.
Rundbogenschienen
In Vorderster Lienie steht bei der Rundbogenschiene die Labilität, das bedeutet das sie so gearbeitet ist das man
sie mühelos zu einem Halbkreis formen kann. Sie besteht aus verzinkten Metall und besitzt zwei Schenkel die an der Stelle wo sie beide zusammentreffen eine ründliche Abziehkante aus Kunststoff aufweist. Die Schenkellängen sind hier breiter als bei anderen Schienen (ca.6-7cm) die Schiene selber ist 2,50 Lang.
Diese Schiene ist für Aussen- sowie Innenbereiche geeignet.
Sie kommt dort zum Einsatz wo Rundungen, Löcher oder geschwungene Treppenläufe verputz werden sollen.
Rundbogenschienen werden mit Schienenansetzmörtel/Putznägeln angesetzt und weitestgehend mit dem blosen Auge ausgerichtet.
Folie mit Klebeband, auch genannt Folientesa. Fachbegriff: HD-Pe Folie mit Klebeband. (HD-Pe = high densety Polyethylen=Hohe Dichte)
Man kann diesen Artikel im Fachhandel und im Baumarkt erwerben. Je nach Hersteller, gibt es die Folie mit Klebeband in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Klebebändern für die verschiedenen Untergründe, zu kaufen. 55cm x 33m; 140cm x 33m; 240cm x 20m; 260cm x 20m; 280cm x 20m usw (55cm = breite der ausziehbaren Folie/ 33m= Gesamtlänge der auf der Rolle befindlichen Folie mit Klebeband). Mit dem Folientesa deckt man innerhalb kürzester Zeit, Flächen jeglicher Art ab.
Tipp-Folientesa
Verwendung/Bedienung:
Beispiel: Sie haben einen gelben Flur mit gelber Deckenfarbe und sie möchten nur die Decke weiß streichen. Für diese Arbeit müssen die Wände komplett abgedeckt werden. Hierfür nutzt man das Folientesa, siehe Bild. Um auf Mauerwerk abzukleben, ist es wichtig Folie mit Steinband als Klebeband zu kaufen, sonst hält das Klebeband nicht und fällt ab. Beispiel2: Mal angenommen sie müssen mit dem Folientesa von der Leiter aus alleine abkleben. Sie setzen beispielsweise das Klebeband an der linken Ecke an und kleben so weit wie ihre Arme reichen nach rechts ab. Aber was nun? Lassen sie die Folie mit Klebeband los, reißt es durch ihr Eigengewicht, dass gerade abgeklebte wieder runter oder das Klebeband verklebt unnütz mit der Folie. Was wirklich nerven kann. Machen sie es wie in dem Video unten.
Tipps:
Mit einer langen Schere erleichtert man sich das Durchschneiden der Folie mit Klebeband.
Vorbereitung ist alles. Bevor man renoviert lohnt es sich mit dem Zollstock Fenster, Wände, Türen und Bodenfläche zu vermessen. Manchmal hat man Glück und es gibt Folie mit Klebeband genau im benötigten Maß.
Rigips eignet sich als Werkstoff sehr für den Einsatz in bereits Bewohnten Räumen da er unproblematisch zu Transportieren ist, man sehr wenig zusätzliche Naß-Baustoffe benötigt und sich der “Dreck” der entsteht in grenzen hält. Der Standartmäßige Trockenbau besteht aus der Unterkonstruktion (z.B. Ständerwerk aus Metall) und den darauf geschraubten Gipskartonplatten die zum schluss verspachtelt werden.
Die Vorarbeiten:
Egal ob Küche, Bad ,oder Büro als erstes heißt es Baufreiheit schaffen und den Fußboden mit einer belastbaren Folie auslegen, diese am Untergrund mit Klebeband Fixieren damit nichts verrutscht. Als nächstes werden die Möbel im Raum beiseite geschoben oder entfernt. Entscheidet man sich dafür die Möbel im Raum zu lassen, ist es sehr wichtig diese mit einer leichten Malerfolie abzudecken, damit z.B. die exquisiten Büromöbel nicht beschädigt werden. Für die Lagerung der Baumaterialien sollte ein Ort in der Nähe des Projektes gewählt werden, da man sonst seine Zeit für das hin und her laufen verschwendet.
Die Unterkonstruktion:
Sie wird aus den sogenannten CW-Profilen für die Vertikale, und UW-Profilen für die Horizontale hergestellt.
Beim herstellen von Trockenbauwänden werden die UW-Profile zunächst mit einer Anschlussdichtung versehen, welche auf die Profile geklebt werden. Danach werden die UW-Profile Unterhalb und Oberhalb an die markierte Stelle gedübelt oder geschraubt. Nun folgen in der Vertikalen die CW-Profile, man stellt davon eins links und eins rechts an die Wände und befestigt diese wie die UW-Profile mit Dübeln oder Schrauben (auch hier die Anschlussdichtung nicht vergessen und das Lot kontrollieren). Die weiteren CW- Profile teilt man auf die Länge der Wand auf und stellt sie in die UW-Profile, wobei man die Breite der Gipskartonplatte als Rastermaß nimmt. Das heist bei einer Platte mit den Maßen Länge 2,00m x Breite 1,25 würden meine CW-Profile alle 62,5 cm auseinander stehen. Zum befestigen der aufgeteilten CW-Profile werden Blechschrauben oder eine Art Vernietungszange benutzt.
Ist in der Wand eine Tür vorgesehen wird diese mit U-Aussteifungsprofilen in der Vertikalen ausgebildet, hierbei ist die breite der Späteren Einbau Türzarge zu beachten. Die Türzarge wird mit den Austteifungsprofilen verbunden. Den Türsturz stellt man aus einem UW-Profil her, bei den die Enden etwas länger als die Tür Breit ist gelassen werden. Die Enden werden um 90° verbogen und an die U-Austeifungsprofile geschraubt.
Bei Decken kann die Unterkonstruktion aus Holz oder Metall bestehen. Auch hier gibt es im Handel Verschiedene Abhängesysteme. Der Aufbau hier ist ein Deckenprofil (Grund-Tragprofil) welches an Direktabhängern oder Speziellen anderen Abhängesystemen an die alte Decke befestigt wird (vorher alte Decke auf Tragfähigkeit prüfen!). Auf die Deckenprofile werden die Gipskartonplatten geschraubt.
Die Gipskartonplatten:
Gipskartonplatten (umgangssprachlich Rigipsplatten genannt) werden mit Hilfe von Schnellbauschrauben auf der Unterkonstruktion befestigt. Es gibt verschiedene Stärken, Größen und Anwendungsmöglichkeiten.
Beim sogenannten “Beplanken”, werden die Platten im Versatz an die Profile geschraubt. Der Versatz dient dazu der Wand stabilität zu geben. Beim doppelten Beplanken wird im Versatz zur ersten Beplankung gearbeitet das heist keine Fugen übereinander!
Ist eine Seite geschlossen, können von der anderen Seite Elektro- oder Sanitärinstallationen sowie Vorbereitungen für besondere Lastaufnahmen (z.B. Einbau einer Bohle, an der später der Küchenschrank hängen soll) eingebaut werden. Zu guter letzt wird der Hohlraum der Wand mit Dämmstoff aufgefüllt, dadurch wird eine Verbesserung des Schallschutzes erzielt. Jetzt wird auch die andere Wandseite mit Gipskartonplatten geschlossen.
Beplanken von Ständerwerk
Das Spachteln:
Um die fast fertige Wand optisch aufzuwerten werden nun die Schraublöcher und die Fugen zwischen den Platten verspachtelt. Als Werkzeug dienen hier eine kleine Viereckskelle und eine Glättkelle sowie eine art “Kastenform” in der man die Spachtelmasse anrührt. Im Handel gibt es spezielle Gipsspachtelmassen, es sollte da jeder selber seinen Favoriten wählen. Es empfiehlt sich in die Fugen einen Glasfaser Bewehrungsstreifen einzuarbeiten da dieser nachträgliche Risse vermeidet.
Vom Arbeitsablauf her ist es ratsam die Fuge einmal mit Spachtelmasse vorzudrücken und dabei den Bewehrungstreifen einzulegen. Man lässt die Fuge Trocknen und Stößt , wenn man gut beim ersten mal gespachtelt hat, nur grob mit der Glättkelle die Fuge einmal entlang. Jetzt wird das zweite mal gespachtelt und darauf geachtet das keine Löcher oder Striemen zu sehen sind. Die Fugen werden abermals trocknen gelassen.
Dann werden sie mit einem 80er oder 100er Schleifpapier geschliffen, bis sie glatt und Flächig sind.
Spachtelmasse
Tipp: der Profi schleift mit der einen Hand und erfühlt die Ebenheit mit der anderen.
Sollte das Ergebniss nicht überzeugen – nochmal Spachteln,Trochnen lassen und Schleifen. Alle Übergänge zu anderen Bauteilen (Wände, Decken) werden mit einer dauerelastischen Fuge versehen (Acryl).