Letztens erfuhr ich von einen Freund, dass er jemanden suche, der ihm sein neugebautes Haus streicht und tapeziert.
Da mein Freund zwei linke Daumen hat, war er auf Fachpersonal angewiesen. Er erzählte mir von mehreren Handwerkerportalen im Netz, auf denen man in verschiedenen Kategorien Aufträge vergeben kann. Er sagte mir, er würde entweder bei Myhammer oder bei Blauarbeit sein Glück versuchen. Was er wohl dann auch getan haben muss, denn wenig später erzählte er mir begeistert wie einfach das alles funktioniert. Einfach Kategorie auswählen, kurz den Auftragsumfang beschreiben und evtl. seine Preisvorstellungen angeben. Fertig!
Nach kurzer Zeit hatten sich viele potentielle Maler, gemeldet und ihre Gebote abgegeben. Da ich etwas Erfahrungen in der Baubranche habe, empfahl ich ihn die goldene Mitte zu wählen und desweiteren auf die Bewertungen der jeweiligen Bewerber zu achten. Durch die Bewertungen der einzelnen Auftragnehmer wird ein gewisses Maß an Transparenz und Sicherheit erzeugt, welches einen davor bewahrt böse Erfahrungen selber machen zu müssen.
Mein Freund zumindest war sehr begeistert, hatte er doch auf unkomplizierte Weise von zu Hause aus seinen Maler und Lackierer gefunden. Das Haus ist vor einer guten Woche fertig gestellt worden und alle Parteien waren zufrieden.
Ich denke das diese Internetportale eine gute Möglichkeit darstellen, für jegliche Auftragsvergabe schnell und einfach, eine sehr große Anzahl von Auftragnehmern und Fachleuten zu erreichen. Wir werden schließlich alle nicht jünger und wer möchte im Alter denn nicht gerne Hilfe beim Renovieren oder bei der Gartenarbeit haben.
Das Schöne an der Technik des schablonierens ist, dass man mit wenig Materialien, Aufwand und Kosten, seine Untergründe verschönern, oder bestimmten Räumlichkeiten seinen eigenen Charakter oder Stil geben kann.
Materialien:
Farbton seiner Wahl
Schablonierpinsel oder einen 12er Ringpinsel
Unterlage zum abtupfen überschüssiger Farbe
Kreppband
Wasserwage & Bleistift
Gestaltung durch Schabloniertechnik
Damit am Ende das Gesamtbild stimmt, werden die Wände, an der später die Sitzecke steht, erst einmal als Panel in einen warmen Aprikosenton gestrichen. Der Aprikosenton findet sich auch in dem Polsterbezug von der Sitzecke wieder. Damit das Panel auch gerade wird, mißt man am Anfang und am Ende der Wände immer die selbe gewünschte Höhe ab. In meinem Fall betrug dies 1,40m und macht mit dem Bleistift eine dezente Markierung. Bei dem nächsten Arbeitsschritt, empfiehlt es sich zu zweit zu arbeiten. Man nimmt den Schnurschlag, zieht die Schnur auf die benötigte Wandlänge herraus, hält die Schnur an die markierten Aussenpunkte der Wand, achtet darauf das die Schnur auch straff gezogen ist und läßt die Schnur gegen die Wand schnipsen. Wenn man nun mit dem Kreppband der Schnurschlaglinie entlang abklebt, sollte man einen Abstand von 0,2 mm bis 0,4mm lassen. Nachdem alles abgeklebt und zugerollt ist, wenden wir uns der Schabloniertechnik zu. In meinem Fall, hat man sich für die Schablone im indischen Stil entschieden. ( Klicken sie hier, um mehr zum Thema: arbeiten mit dem Schnurschlag zu erfahren )
Schnurschlag
mit-Abstand-abkleben
Fläche-zurollen
Schablonieren
Schablonieren2
Essecke fertig
Tipp: Wer keinen Schablonierpinsel besitzt kann sich ganz schnell selber einen basteln. Man nimmt einen großen Ringpinsel (mindestens 12er) und umwikelt die Borsten mit Kreppband, so dass die Pinselspitzen maximal 0,5mm zu sehen sind. Fertig ist der Schablonierpinsel
Schabloniertechnik
Die Herausvorderung bei dieser Technik besteht darin, die Schablone so zu setzten, dass eine akkurate Gerade entsteht und dass man beim schablonieren nicht die Farbe unter die Schablone tupft. Wie man das anstellt, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen Schritt für Schritt.
Damit ich zum anlegen der Schablone nicht extra einen neuen Schnurschlag machen muss, benutze ich die Oberkante des Panels als Anlegekante für meine Schablone. Auf diese Art und Weise bekomme ich eine schöne gerade verlaufende Schablonentechnik. Um die Schablone zu befestigen klebt man einfach Klebeband oben und unten an die Schablone. Damit beim schablonieren nicht Farbe hinter die Schablone kommt, muss man nur drei Dinge beachten. Die Schablone muss so eng wie möglich an der Wand anliegen, nachdem mit dem Schablonierpinsel ein wenig Farbe aufgenommen wurde, muss unbedingt die überschüssige Farbe auf einer Unterlage abgetupfen werden. Zu guter letzt, wird die Farbe mit wenig Druck auf die Schablone getupft. Nach ein paar Tupfern den Druck leicht erhöhen. Beim Schablonieren ist weniger oft mehr. Wenn man die gewünschte Deckkraft erreicht hat, nimmt man die Schablone ab und setzt sie Musterüberlappend wieder an. Hierbei sollte man sich Zeit lassen und ein gutes Augenmaß besitzen. Ziel ist es den Verlauf des Musters so bei zu behalten, dass man am Ende denken könnte da wurde eine Borte geklebt.
Tipp: Eine Schablonentechnik muss nicht hundert prozent decken, so wirkt sie Antik.
Die Verwendung von Streichfähigen Latex ist einfach und schützt die Tapete. Wer ärgert sich nicht über Abdrücke von Fettfingern oder Dreckfingern auf der Tapete. Besonders im Haushalt mit Kindern ist dies ein Thema das von jedem Beachtung findet.
Die einfachste und preiswerteste Methode in Zukunft vor diesen Dreckflecken verschont zu bleiben, ist der Auftrag eines Schutzanstriches aus streichfähigen, transparenten Latex auf die Farbe/Tapete. Hierzu wird der zu streichende Bereich exakt mit Malerkrepp abgeklebt und mit dem Latex gestrichen.Wichtig: nach dem Streichen sofort das Klebeband entfernen !
Nach dem austrocknen ist diese Schutzschicht abwischbar und bietet hartnäckigegen Verschmutzung kaum eine Grundlage. Mit dieser Methode können auch größere Flächen vor Verschmutzungen geschützt werden.