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Archiv Mai, 2011

Mai
19

Erdwärmetauscher | Frischluftsystem im Haus

Kategorie: Tipps und Tricks

Frische,  saubere Luft sorgt im Haus für ein ausgewogenes Wohnklima. Wenn dann auch noch ein umweltbewusstes, energieeffizientes Lüftungssystem die technische Arbeit leistet, bleiben keine Fragen offen.
Wie so ein System funktioniert erfahrt ihr nachfolgend:

Das Frischluftsystem

Angefangen mit der verlegung der Luftzu- und ablleitungs Schläuche, wird bereits im Rohbau des Hauses. Die Flexiblen Kunststoffrohre werden einfach vor dem Betonieren der Decken in die Armierungen, oder in die Holzdecke eingefädelt und an sogenannte Anschlussplatten angeschlossen. Von der Abschlussplatte verzweigen sich die Schläuche in die jeweiligen Räume.
Das System saugt über eine Ansauggarnitur Frischluft an und gibt es an ein Lüftungsgerät weiter. Um die Frischluft im Vorfeld schon vorzuwärmen ist ein Einsatz eines Erdwärmetauschers sinnvoll. Im Lüftungsgerät wird die Luft gefiltert und ggf. vorgewärmt. Die gesäuberte, erwärmte Luft wird nun über die Kunststoffleitungenden Wohnräumen zu-/bzw. abgeleitet.

Vom ganzen System sind im Haus lediglich die Luftduchlassgitter sichtbar, welche in verschiedenen Designs angeboten werden. Nachdem die verbrauchte Luft dem Haus entzogen wurde, wird sie wieder durch den Wärmetauscher geleitet, wo ihr die Restwärme entzogen wird. Mit dieser gewonnenen Restwärme wird wiederum die neue Frischluft vorgewärmt. So werden ca. 90 Prozent Wärme  aus der Abluft zurückgewonnen. Beim Einsatz eines zusätzlichen Erdwärmetauscher sind es nocheinmal 4-5 Prozent.

Zur Wartung werden die leicht austauschbaren Staubfilter regelmäßig erneuert. Die Säuberung des Erdwärmetauscher lässt sich leicht mit einfachen Wasser vollziehen.

Mai
09

Tapezieren von Raufaser 3.2

Kategorie: Materialien, Tipps und Tricks

zuschneiden / zureißen leicht gemacht

Als kleines Vorwort will gesagt sein, dass man heutzutage nicht mehr um eine Ecke herum tapeziert. Das wurde früher oft praktiziert, zur Freude kleiner Kinderhände, die kleine Löcher hineingebohrt hatten.

Tapezieren durch  “zureißen” leicht gemacht:

Damit der Verschnitt möglichst gering ausfällt und man effizient arbeitet, empfiehlt es sich die Tapete so gut wie möglich zuzureißen. Im Klartext heißt das, man mißt die zu klebende Fläche mit dem Gliedermaßstab ab, addiert 10cm Abreißkante hinzu und reißt die Tapete in einem winkel von ca 120° zu.
Damit die übereinander-gelegte Tapete sich nicht verschiebt, mus man mit dem Flächenspachtel starken Druck ausüben. ( siehe Video ). Ihr fragt euch bestimmt warum man die Tapete nicht gleich auf das direkte Maß zureißt.
In den meisten Fällen sind die Wände nicht geradlinig und exakt, ganz besonders nicht im Altbau.

Mit dieser Technik umwickelt man sich auch nicht mit der Tapete ;)

Übersicht:

  • Untergrund und Vorarbeiten ( Teil1 )
  • Kleister anrühren ( Teil 2 )
  • Tapete zuschneiden/reizen ( Teil 3.1 – 3.3 )
  • Tapete nach dem einkleistern zusammen legen ( Teil 4 )
  • um ein Bauteil herum tapezieren ( Teil5 )
  • eine Ecke tapezieren ( Teil 6 )
  • an alte Tapete anpassen ( Teil7 )
  • Tapete einkleistern ( Teil 8 )