Ein “Fummelbrett” ist ein kleines Brett, meist mit einer art Griff welches zum Reiben von Putzen verwendet wird.
Es dient vorrangig dazu, Stellen zu erreichen, welche mit dem normalen Reibebrett unzugänglich sind.
Es unterscheidet sich vom normalen Brett eigentlich nur in der Größe und Form. Da des sich hier meist um Selbstbauten handelt, sieht jedes Brett unterschiedlich aus.
Ich erläutere nachfolgend den Bau von zwei Exemplaren.
Der Bau aus einem Kunststoffreibebrett:
Hierzu nehme man ein normales Kunstoffreibebrett und schneide es am besten mit einer Trenne (Winkelschleifer)
genau um den Steg des Griffes herum ab so das das Brett eine Breite von ca. 3-4cm hat. Nach oben hin sollte sich das Brett spitz verjüngen damit man auch kleinste Ecken erreichen kann.
Der Bau aus einer Styrodur-Platte:
Bei dieser Methode wird aus einer Styrodurplatte (Perimeterdämmung) eine Rechteckiger Klotz herausgeschnitten.
Er sollte ungefähr die Maße von 11cmx6cm und eine Stärke von 4 cm besitzen. Der “Griff” wird einfach stehen gelassen und der Rest weggeschnitten. Dieses “Fummelbrett” eignet sich besonders um Putze mit sehr feiner Körnung zu bearbeiten.
An Materialien benötigt man hierfür ein Flächenspachtel (Schwedenblech), Gliedermaßstab, einen Spachtel und einen Tapeziertisch. Ich werde Euch hier die gängigsten Techniken zum Schneiden bzw. reißen erklären.
Tapete der Länge zuschneiden/reißen:
Nachdemdie Raumhöhe abgemessen wurde, zB. 2,60m und 20 cm für die Abreißkante dazu addiert wurde, kommt man auf eine gesamt Länge von 2,80m die es jetzt gilt zuzureißen. Tipp: Es ist wichtig beim zuschneiden der Tapete immer darauf zu achten, welcher Teil der Tapete die Oberkante ist. Also die Tapete beim zuschneiden nicht drehen und aufpassen, dass man die neue Rolle Tapete identisch anfängt zuzuschneiden.
Wie im Video sehr schön zu erkennen ist, muss manden Flächenspachtel fest aufdrückenund die Raufaserin einem Winkel von ca 120° zum Flächenspachtel abreißen.
Übersicht:
Untergrund und Vorarbeiten ( Teil1 )
Kleister anrühren ( Teil 2 )
Tapete zuschneiden/reizen ( Teil 3.1 – 3.3 )
Tapete nach dem einkleistern zusammen legen ( Teil 4 )
Nachdem man seine eigenen vier Wände erfolgreich gestaltet hat und das eine oder andere Möbelstück eingefügt hat, steht man oft in dem neuen Raum und genießt erstmal den schönen Anblick. Oftmals stören aber die vielen unterschiedlich neuen Gerüche von Farben und Lack, man wünscht sich einen einzelnen, wohlriechenden Duft.
Hier bietet der Handel eine breite Palette an Raumsprays. Die geläufigsten sind die Airsprays in Sprayflaschen, welche es in den verschiedensten Düften gibt. Jeder kann sich seinen Raumduft schaffen und somit sein eigenes Raumparadies mit wohltuenden, entspannenden oder belebenden Düften.
Seit einiger Zeit haben automatische Duftverbreitungssysteme einzug in vielerlei Häuser und Wohnungen gehalten diese geben in einstellbaren Intervallen Sprühstöße ab. Sehr gute Modelle überprüfen per Sensor den Raumduft und handeln eigenständig. Die Anfangs nur in Bädern aufzufindenden Systeme haben sich heute dank origineller Optiken bis ins Wohn- und Schlafzimmer vorgearbeitet.
Wer auf Sprühstöße jeglicher Art verzichten möchte, kann sich kleine Gefäße mit Duftaromen und -essenzen aufstellen. Diese Gefäße wirken oft sehr harmonisch und sorgen für eine entspannte Atmosphäre.
Für alle Allergiker und die jenigen die gerne auf Chemie verzichten wollen, gibt es die sogenannten Bio Raumdüfte.
Diese Düfte stammen von auserwählten Pflanzen und sind frei von synthetischen zusätzen. Düfte wie Rose, Lemongras, Flieder sorgen für ein gesunden Raumduft ohne den Körper zusätzlich zu belasten.