Raumparadies – Der Blog für Raumgestaltung

Do it yourself – Innenraumgestaltung selbst gemacht

Archive for Juli, 2009

Jul
27

Was tun, wenn man keine professionelle Lackierkabine hat?

Posted under Tipps und Tricks

Man zaubert sich aus seinem Bad eine Lackierkabine:

  • Gründlich Staub wischen. (Mikrofasertücher eignen sich dazu gut)
  • Bad großflächig mit Folie abkleben (hierzu empfiehlt sich 280 mm Folientesa)
  • Bitte die Folie so befestigen, dass wenn Sie später das Fenster zum lüften öffnen, die Folie nicht wild umher fliegt.
  • sehr wichtig den Boden nicht vergessen, da setzt sich der Sprühnebel am meisten ab
  • Badtür/Fenster schließen und kräftig heiß Wasser laufen lassen, so dass es leicht beginnt zu dampfen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit setzt sich der restliche Staub
  • Den Gegenstand (in meinem Beispiel ein Kerzenhalter) gut anschleifen, in eine Richtung. Bei Holz immer in Maserungsrichtung.

Annebeln:

Jul
23

Was tun wenn der Sprühkopf dicht ist?

Posted under Tipps und Tricks

Was tun wenn der Sprühkopf dicht ist? Je nachdem auf welcher Basis der Spühdoseninhalt ist lößt man dieses Problem indem man den Sprühkopf ein paar Stunden in Wassser oder Terpentin einweicht. gründlich abspühlen.

Grundsätzlich probiert man natürlich dieses Problem erst garnicht entstehen zu lassen.

Dem kann man vorbeugen indem man nachdem man fertig ist mit dem Sprühvorgang, die Dose mit dem Sprühkopf nach unten hält und zwei drei Spühstösse gibt .

Jul
19

Sprühen in einer Lackierkabine

Posted under Oberflächengestaltung

Was man beim Lackieren mit einer Sprühdose zu beachten hat:

Materialien:

Materialien

  • Die beste Qualität erhält man in einer Lackierkabine mit einer Hochdruckspritze

Na gut, wer hat die schon. Um mit handelsüblichen Sprühdosen eine gute Qualität zu erreichen, sollte man folgende Punkte beachten:

  • Sparen sie nicht am falschen Ende, kaufen sie keine billig Sprühdosen, gehen sie zum Fachhändler oder in Läden die sich auf den Verkauf von Farben und Lacke spezialisiert haben
  • Je nach dem was man besprühen möchte, gibt es auch verschiedene Sprühköpfe.
    Für große Flächen sollte man ein “fettcap“ nutzen. Für kleinere Flächen, wie zum Beispiel eine Autofelge oder das cover eines Handys nutzt man ein “skiny cap“.

Sprühdosenaufsätze

  • Was lange halten soll, muss auf lösemittelhaltiger Basis sein, ganz besonders wichtig bei Dingen, die sich im Außenbereich befinden. Für den Innenbereich kann man auch Lacke, Vorstrichfarbe, Lasuren oder Klarlack auf wasserlöslicher Basis nehmen. Kann man! Empfiehlt sich aber nur bei Gegenständen die nicht oft genutzt werden.

Tipp: Umso glatter der Untergrund ist, desto feiner das Schleifpapier.

  • Der eigenen Gesundheit zu liebe, sollten sie sich eine Lackiermaske zulegen.
  • Bauen sie sich eine eigene Lackierkabine
  • Der Kerzenhalter ist aus Metall, also glatt. Ich nutze 180er Schleifpappier. Nach dem schleifen gut abstauben.
  • Nun stellt man den zu lackierenden Gegenstand so vor die großflächig abgedeckte Fläche, das der Gegenstand keinen Kontakt mit der Folie hat oder haben kann.
  • Sprühdose richtig kräftig durchschütteln, den speziellen Sprühkopf montieren. In meinem Fall ein ultra skiny.
  • Es wird immer im sogenannten Kreuzverfahren gesprüht.
  • Zwischen Gegenstand und Sprühdose ist ein Abstand von ca: 20 cm einzuhalten. Man sprüht über den Gegenstand hinaus. Erst von links nach rechts, danach von oben nach unten. ( Kreuzverfahren)
  • Man arbeitet sich von aussen nach innen. Erst Kanten dann Fläche.
  • Um eine gleichmäßige sprühkraft zu haben, ist es wichtig vorher gut zu schütteln und die Dose beim sprühen senkrecht zu halten.
  • Geduld ist wichtig, viele wollen das alles nach dem ersten Sprühvorgang deckt, dies ist aber in den seltensten Fällen so.
  • Wenn der Lack läuft, (Lacknasen oder auch Gardinen genannt) hat man zu viel Lack mit einmal aufgetragen.
  • Gleichmäßige Bewegungen machen und lieber den Sprühvorgang mehrmals wiederholen.

Wichtig: Trockenzeiten zwischen den Sprühvorgängen einhalten.

Jul
17

Vorbereitung von Untergründen ( Mauerwerk)

Posted under Untergründe

Möchte man lange Zeit Freude an seiner neu geputzt, gespachtelt oder gestrichenen Wand haben sollte man nachfolgende Ratschläge beherzigen.

Bei Mauerwerk als Untergrund sollte unser augenmerk auf große Löcher oder ausgeplatzte Fugen gerichtet sein. Sind solche vorhanden, empfiehlt es sich diese mit z.B. Mörtel zu schließen.

 Tip : Wenn die Wand mit Mörtel gemauert ist, auch Mörtel zum Löcherschließen verwenden. Bei geklebten Wänden einfach den Dünnbettkleber etwas dicker anrühren und den verwenden. Das Ergebnis ist, das ihr später nach dem grundieren einen gleichstark saugenden Untergrund haben werdet. Normaler weise sorgt die Grundierung dafür aber es gibt fälle wo trotz ausreichender Grundierung , die  Fläche verschiedenartiges Saugverhalten aufweist. Was sich letztendlich negativ auf die fertige Putz- ,Spachtel- oder Farboberfläche auswirkt.

Desweiteren schaut man ob das Mauerwerk evtl. Risse hat. In erster Linie sollte geklärt werden, wenn welche vorhanden sind, welche Ursache diese haben. Die Risse in der Wand werden mit Armierungsgewebe überdeckt. Stoßen Wände stumpf gegeneinander, werden auch diese Fugen bzw. Eckfugen mit Armierungsgewebe überdeckt. Bei sehr großen Löchern die geschlossen wurden wie zB. herausgestemmte Steine bei Rohr oder Kabelverlegung, ist es  ratsam diesen Bereich großflächig mit Gewebe zu überziehen.

Nun erfolgt die Grundierung, sie verfestigt die Oberfläche des Mauerwerkes und sorgt für ein gleichmäßiges Saugverhalten des Untergrundes. Sie wird mit einer Fassadenrolle und einen Pinsel aufgetragen – hier gilt gleichmäßig und satt auftragen. Der Pinsel ist für`s  feine und die Rolle für die Fläche.

Nun sollte der Untergrund bestens für die nachfolgenden Arbeiten vorbereitet sein. Gleich ob Putz, Gipskarton oder Farbe aufgebracht werden.

Jul
15

aus einem Bild ein eye-catcher machen

Posted under Farbgestaltung

Wem es zu langweilig ist einfach nur ein oder mehrere Bilder an die Wand zu hängen, der hat die Möglichkeit durch benutzen von Farbe und Materialien wie z.B. Holz, Metalle, Licht, Tapete, Gestein usw. dem Bild/Bildern mehr Wirkung und einen stärkeren Kontrast zu verleihen.

Als aller erstes ist es wichtig zu wissen, wie soll sich das Bild auf den Raum auswirken. Möchte ich einen dezenten Akzent setzen oder einen Farbklecks zur Auffrischung. Soll es etwas Harmonisches werden oder eher etwas Abstraktes.

Oftmals weiß man nicht genau wie es eigentlich wirken soll bzw. viele haben Probleme sich die verschiedenen Wirkungen vorzustellen.

TIPP: Fragen Sie sich einfach welcher Typ Mensch Sie sind.

  • Sind Sie mutig und offen, dann passt etwas Abstraktes, Kreatives und kräftige Farben.
  • Sind Sie jemand der nicht gerne ein Risiko eingeht und vielleicht sogar etwas Angst vor großen Veränderungen hat? Für sie stehen dezente Akzente und die harmonische Wirkung zur Verfügung. Helle Farben fallen auch unter diese Kategorie.

Generell gilt natürlich “nix muss, alles kann, Geschmäcker sind verschieden.”

Bilddarstellung als Eye-Catcher

Bilddarstellung als Eye-Catcher

In meinem eye-catcher Bild Beispiel, habe ich mich für die sichere Variante mit einer harmonischen Wirkung entschieden.

  • Der Raum hat einen warmen Gelbton. (hoher Rotanteil in der Farbe, man sagt dazu auch, dass der Gelbton stark mit rot gebrochen wurde)
  • Die feinen Zierleisten, die den Rahmen darstellen, wurden in Laminatfarbe lasiert.
  • die Hintergrundfarbe wurde in Laminatfarbe gestrichen, nur ein wenig abgedunkelt, dadurch entsteht ein stärkerer Kontrast zum Bild

Fazit: Je mehr man Farben aus der Umgebung mit einfließen lässt, umso harmonischer wird das Endprodukt.

Das Farbenspiel sorgt für ein gewisses Ambiente, je nach Farbtyp warm, romantisch oder edel. Auf der Messe in Frankfurt wird man leicht inspiriert was Raumgestaltung und Ambiente betrifft.

Jul
09

Bekleben eines Bistro-Tisches

Posted under Projekte

Nachdem unser neuer Balkon fertig montiert, verputzt und gestrichen war, hatte ich das Bedürfnis die vor einem Jahr gekauften Gartenmöbel ebenso zu verändern. Erst sollte alles neu sein, dann fragte ich mich, ob es nicht auch anders ginge – vor allem günstiger. Als erstes nahm ich mir meinen Bistro -Tisch vor, der aus Kunststoff bestand…

Material:

  • selbstklebende Folie im Ahorn Holz Design (0,68m x 2,00m) für knapp 10,- Euro aus dem Baumarkt (beim Kauf schon auf die richtige Breite achten, es gibt verschiedene Breiten)

Werkzeug:

  • Cuttermesser mit scharfer Klinge
  • Rakel mit nicht zu scharfer Kante (bei mir war es ein Untersetzer aus hartem Kork/Holz)
  • Plastik-Löffel (für den Rand )
  • eine kleine Nadel

Arbeitsablauf:

Da der Tisch den Winter im staubigen Keller verbracht hat, reinigte ich zuerst den kompletten Tisch. Dabei ist darauf zu achten, dass auch kleinste Unebenheiten entfernt werden, da sie sich sonst später durch die Folie makieren würden.

1. Bistro-Tisch - unbeklebt

1. Bistro-Tisch - unbeklebt

Nun misst man grob die Tischplatte aus und schneidet anschließend großzügig ein Stück von der Folie ab.
Wenn man das abgeschnittene Stück Folie jetzt auf den Tisch legt, ragt es im Idealfall ringsherum ein paar cm über den Rand hinweg.

2. Bistro-Tisch- grob zugeschnittene Folie

2. Bistro-Tisch- grob zugeschnittene Folie

Als nächstes werden ca. 10 cm der Schutzfolie von der Klebefolie abgezogen. Nun drückt man den abgezogenen Teil auf die Tischplatte und achtet darauf, dass immer genügend Folie über den Tischrand lappt. Mit dem Rakel beginnt man jetzt von der Mitte nach außen die Folie fest zudrücken. Sollten sich Falten bilden, zieht man die Folie nochmal etwas ab und versucht es erneut.

3. Bistro-Tisch - mit Rakel

Diese Arbeitsgänge wiederholen sich bis die Fläche des Tisches vollständig beklebt ist.
Jetzt kommt der Löffel zum Einsatz, mit ihm fährt man mit etwas erhöhtem Druck am Rand entlang und drückt die Folie in die Ecke zwischen Tischplatte und Außenrand.

4. Bistro-Tisch - komplett beklebt
Um die Folie genau in dieser Ecke abzuschneiden, benutzt man nun das Cuttermesser und trennt die aufgeklebte Folie von der überstehenden Klebefolie ab. Es wird jetzt zum wiederholten Male mit dem Löffel der Übergang von Tischplatte zum Außenrand angedrückt. Dieser kann sich nämlich beim Abschneiden der Folie wieder gelöst haben.

5. Bistro-Tisch - Folie wird am Rand abgetrennt

Man sieht sich jetzt die fertig beklebte Tischplatte an und sucht nach kleinen Bläschen.

7. Bistro-Tisch - Fertig Beklebt
Sollten trotz großer Sorgfalt, welche entstanden sein, kann man diesen mit einen kleinen Nadelstich zu leibe rücken. Nun noch einmal mit dem Rakel glatt gezogen und das Werk sollte perfekt sein.

Jul
03

Granittechnik

Posted under Projekte

Manchmal kauft man sich ja Dinge für die Wohnung, die dann gar nicht zum bestehenden Inventar passen. In meinem Fall war es ein Set aus einer Tischplatte und Tischbeinen. Damit die Einzelteile jetzt nicht ewig im Keller stehen, sondern nach allen Regeln der Innenarchitektur integriert werden, soll die Tischplatte mit der Granittechnik versehen werden, in den Farben schwarz, gold und beige.

Holztischplatte mit Granittechnik versehen
Holztischplatte mit Granittechnik versehen

Material:

  • drei verschiedene Lackfarben
  • Kreppband
  • Vorstrichfarbe
  • Lackierpinsel (Flachpinsel)
  • 120 er Schleifpapier
  • Klarlack
  • Abdeckpappe
  • eine Einkauftüte

Arbeitsablauf:

Den Raum großflächig abdecken. Die Tischplatte in Richtung der Holzmaserung schleifen, auch die Kanten anschleifen, sonst hält später der Lack nicht. Sorgfältig den Staub vom Arbeitsbereich und der Tischplatte entfernen.

Tipp zur Entladung beim Staubwischen: Mit dem Unterarm die Tischplatte, nachdem der Staub entfernt wurde, nachwischen.

 Mit dem lösemittelhaltigen Vorstrich die Tischplatte gleichmäßig streichen (in Maserungsrichtung, am besten mit einem eingearbeiteten Flachpinsel ),

 Trocknungszeit: mindestens einen Tag trocknen lassen. Erneut die Tischplatte leicht anschleifen und entstauben.

Anwendung der Farbe bei der Granittechnik: Aus jeder Lackdose (die Lackfarben sind auf lösemittelhaltiger Basis) einen kleinen Schluck (ca. drei Esslöffel) in ausreichenden Abstand zueinander auf ein Stück Pappe geben.

 Geheimtipp für die Granittechnik – Einkaufstüte als Stempel: Die vier Ecken der Einkauftüte zusammenführen und leicht eindrehen, so das eine Art Griffstück entsteht.Kreppband zum fixieren um das Griffstück kleben, nun hat man einen zerknitterten Plastikstempel. Stempel in den beigen Lack drücken, leicht auf der Pappe abtupfen. Man beginnt jedes mal am Rand der Tischplatte mit tupfen (immer mit dem hellsten Farbton beginnen zu tupfen) danach die Tischfläche. Mit dem hellen Farbton großflächig arbeiten. Nun den Stempel in den goldenen Lack drücken,wieder leicht abtupfen und beginnend am Rand, nach belieben tupfen.

 

Es ist nicht das Ziel die Vorstrichfarbe mit einem einzigen Lackton zu überdecken, sondern mit einer Mischung aus allen drei Farben.

Nun wird der Stempel in den schwarzen Lackton gedrückt, abgetupft und wieder am Rand beginnend die Tischfläche nach belieben betupfen.Es ist ratsam mit dem dunkelsten Lackton nur Akzente zu setzen.

Trocknungzeit nach vollständigem Auftragen der Farbe:
Die Tischplatte mindestens einen Tag gut trocknen lassen.

Zu guter Letzt die mit der Granittechnik versehene Fläche mindestens zwei mal klar lackieren (Klarlack auch auf lösemittelhaltiger Basis zum streichen oder sprühen)

Nun ist ein gewöhnlicher Holztisch in einen edlen Granittisch verwandelt worden!

Jul
01

Herstellen eines DVD-/CD Regales

Posted under Projekte

Als ich damals umgezog, stand ich vor der Wahl mir ein Regal von der Stange zu kaufen oder mir ein individuelles auf meine Vorstellungen abgestimmtes selber zu Bauen. Ich entschied mich für letzteres .

Nachfolgend schildere ich wie man mit relativ wenig Mühe und wenig Kapitaleinsatz ein CD-DVD Regal bastelt. Ein wenig Geschick im Umgang mit Werkzeug und Pinseln vorausgesetzt.

individuelles CD-Regal

Foto: Individuelles CD-Regal

Material für das individuelle Regal:

  • 3 Bretter 25 mm stark, ca 2,00 m lang
  • 2 Bretter 18 mm stark, ca 2,00 m lang
  • Schrauben ca. 50 mm , Holzspachtel , Ösen – womit Später ein befestigen an der Wand möglich ist
  • Dickschichtlasur für Innen (Farbe nach Wahl), Klarlack ( Stoß- und Schlagfest, Farblos für Innen)
  • Materialkosten ca. 70,00 Euro

Werkzeug für das Herstellen eines Regales:

  • Stichsäge, Tischkreissäge
  • Akkuschrauber, Bohrmaschiene mit kleinen Bohrer (vom Durchmesser etwas weniger wie die Schrauben)
  • Schleifpapier (80er, 100er), kleinen Spachtel
  • 2 Lasurpinsel (einen für die Dickschichtlasur und den anderen für den Klarlack)

Arbeitsablauf:

Als estes sägt man sich die beiden 2,5 mm starken horizontalen Bretter auf Maß , bei mir war es eine Länge von 2,00 m. Danach sägt man das dritte 2,5 mm starke Brett auf zwei stücken von je 0,40 cm .

Nun werden die beiden 18 mm Bretter zugesägt, das eine auf 1,84 m und das andere in 3x 0,16 cm und 2x 22 cm lange Brettstücken.

Tipp zum Sägen: die meisten Baumärkte haben einen Zuschnitt Service, lasst es gleich dort zuschneiden – spart Zeit und das Saubermachen zu Haus.
Jetzt werden die 2,5 cm starken Btetter verschraubt wobei darauf zu achten ist, das vorgebohrt wird (sonst ist es möglich, dass das Holz beim Schrauben wegplatzt).
Es ist auch wichtig, dass die Köpfe der Schrauben ca. 1-2 mm in dem Holz versenkt sind. Ich habe aus optischen Gründen das obere und das untere Brett 5 cm an den Seiten hervorstehen lassen.

Wenn der äußere Rahmen fertig montiert ist, wird im Abstand von 22cm zum unteren 2,5 cm starken Brett das eine lange 18 mm starke Brett verschraubt.
Nun werden die 3 restlichen 0,16 cm Brettstücken oberhalb angeordnet und verschraubt und die zwei 0,22 cm Brettstücken unterhalb angeordnet und Verschraubt.

Damit das Regal später eine glatte Oberfläche hat, wird es an allen auffällig rauhen stellen abgeschliffen. Diesen Arbeitsgang wiederholt man nach dem ersten Lasuranstrich noch einmal.
Als nächstes baut man das Regal wieder vorsichtig auseinander und merkt sich die Anordnung der einzelnen Bretter (man kann sich auch mit einem Bleistift die Bretter markieren, aber nur hauchdünn).

Lasuranstrich

Jetzt wird der innere Bereich, die Stirn- und Rückseite mit der Lasur gestrichen . Bei mir waren es 3 Anstriche, wer es heller mag, streicht nur zwei Schichten. Beim Lasieren ist darauf zu achten, dass man langgezogene geradlinige Streichbewegungen ausführt.
Es ist darauf zu achten das sich keine Nasen bilden und der Lasurauftrag gleichmäßig ausgeführt wird.
Ist der Lasurauftrag getrocknet, wird das Regal zusammen geschraubt. Nun werden die äußeren Schraublöcher verspachtelt und geschliffen. Es empfiehlt sich den getrockneten spachtel mit einem kleinem Pinsel mit Lasur zu betupfen, da der Spachtel sonst die Lasur nicht so aufnimmt wie das restliche Holz.
Das Resultat wären später unschöne Flecken an den Spachtelstellen. Die Lasur lässt man nochmals eine Stunde trocknen, dann wird auch der äußere Bereich lasiert. Nach wiederholter Trockenzeit von 3-4 Stunden wird nun der Klarlack aufgetragen.
Ich habe alle Sichtflächen mit Klarlack behandelt, zwei Anstriche sollten reichen. Ordentlich austrocknen lassen ( 24 h sollten auch hier reichen)!

Zu guterletzt werden die beiden Ösen an der hinteren Seite befestigt (Schrauben lang genug wählen, denn daran hängt das ganze Regal später !!!)

Noch die Löcher in die Wand bohren, Haken eingedreht und das Regal aufgehangen.
Ein einzigartiges und individuelles Regal ist nun fertig…